Bestehendes mit neuen Designansätzen

Posted: 23rd April 2012 by Admin in Recycling & Upcycling

An Bestehendes mit neuen Designansätzen anknüpfen – mit diesem Ziel arbeitet Agnieszka Lasota in verschiedenen Projekten. Dabei ist es ihr wichtig, dass die Gegenstände wieder einem täglichen Gebrauch zugeführt werden und Freude geben – Freude an der Tradition wie an der Moderne.

Die polnische Designerin recycelt alte Möbelteile, indem sie diese in einer Glasvitrine ausstellt. Die Sperrmüllmöbel werden behandelt wie wichtige Exponate im Museum. Ganz nebenher entsteht dabei auch noch ein neuer Designertisch. Aktuell beschäftigt sie sich mit traditonellen polnischen Gebinden.

Fotonachweis: www.project-wiecha.pl

In Zusammenarbeit mit Neuköllner Künstlern & Bildungseinrichtungen finden regelmäßig Aktionen, Workshops, Bastel-& Handarbeitstreffen rund um das Thema Recycling statt. Wer Interesse zur Umsetzung eines UpCycling-Workshops hat – Indoor oder Outdoor, in eigenen Räumen oder als Besucher unserer Rixdorfer Werkstatt, der nehme bitte Kontakt zu uns auf:

Recycle Werkstatt Berlin c/o Näh & Werk Studio
BraunschweigerStr. 8, 12055 Berlin-Neukölln

Ansprechpartnerin: Thea Lücke
Gneisenaustr. 64, 10961 Berlin (Post bitte nur an diese Adresse!)

mobil 0176.96715843
email info@recycle-werkstatt-berlin.de

Einen “Fahrplan” zur inhaltlichen und handwerklichen Ausrichtung unserer Workshops finden Sie hier: LSK_Proj.RWB_Fahrplan.pdf

Termine:

Ausstellung Do It Yourself / Die Mitmach-Revolution

Vom 30. März bis 2. September 2012 im Museum für Kommunikation Berlin Adresse & Öffnungszeiten

Wir sind mit folgenden UpCycle-Workshops dabei:

29.04.2012 Sonntag Alles bunt. Blumenpracht aus Kartoffelsäcken, Obst- & Gemüsenetzen

14:00-17:00 Bunte Obst&Gemüse-Netze werden durch Hitze (Föhn + Bügeleisen)
in Form gebracht und dauerhaft zu farbenfrohen Blumen verwandelt.

06.05.2012 Sonntag Ungewöhnlich schön. Schmuck aus Elektro-Schrott

14:00-17:00 Schmuck selber löten u. gestalten mit den Hinterlassenschaften der Elektrotechnik / Kooperation mit dem Industriesalon Schöneweide

24.06.2012 Sonntag Schätze aufheben. Kleine Dosen und Taschen

14:00-17:00 In diesem Workshop werden aus alten Fahrradschläuchen u. leeren Shampoo-Flaschen schmucke kleine Täschchen und praktische Dosen angefertigt – zur Aufbewahrung von persönlichen kleinen Schätzen.

01.07.2012 Sonntag Alles in Ordnung. Praktisches Tetra Pack-System

14:00-17:00 TetraPak’s bieten ein robustes Ausgangsmaterial für Behälter aller Art. Karton aufschneiden, nach belieben gestalten, Rand umfalzen und befestigen (kleben, tackern, nieten) – fertig ist die Aufbewahrungsbox.

12.07.2012 Donnerstag Schicker Schrott. Elektroschmuck selbst gemacht

14:00-16:00 Schmuck selber löten u. gestalten mit den Hinterlassenschaften der Elektrotechnik / Kooperation mit dem Industriesalon Schöneweide

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“Endstation Paradies” lautet das Motto von 48 Stunden Neukölln 2012

15. bis 17. Juni 2012 – Die RecycleWerkstatt beteiligt sich mit einem bunten Blumenrausch :)

Upcycle-Workshops mit Obst&GemüseNetzen / Aktionsorte und Zeiten werden noch bekannt gegeben.

Interview auf meinstartup.com

Posted: 20th März 2012 by Admin in News & Presse, Über nobrands
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nobrands.de: “Öko und Lifstyle wachsen immer stärker zusammen”
20. MÄRZ 2012 VON MICHAEL FIRNKES

Das Portal www.nobrands.de aus Berlin präsentiert als Online-Einkaufshelfer ausgesuchte ökologische und fair-made Produkte sowie Services rund um Umweltverträglichkeit, Design, Qualität und Individualität.
MeinStartup.com im Gespräch mit Christoff Wiethoff, Geschäftsführender Gesellschafter der nobrands GmbH
:

Herr Wiethoff, wie entstand das Konzept von nobrands?
Die Idee zu nobrands kam weder zufällig noch über Nacht. Bereits vor über 20 Jahren schrieb ich meine erste Diplomarbeit über umweltökonomische Herausforderungen und deren Lösungsmöglichkeiten. Damals hatte sich ausser einigen “Reformhaus-Müslis” keiner für das Thema interessiert – das ist heute erfreulicherweise nicht mehr so.
Auf nobrands finden sich ecofaire Produkte, wobei sich die Plattform nicht als Nischen-Onlineshop, sondern als Projekt im Social Commerce versteht, das sich aktiv für eine saubere Umwelt und für ein faires Miteinander einsetzt. Das ist mir auch privat, als Vater von drei Kindern, sehr wichtig.

Spüren Sie insgesamt eine steigende Nachfrage an nachhaltigen Produkten, und welche Bereiche kommen besonders gut bei den Kunden aber auch Zwischenhändlern an?
Für mich ist es sogar ganz deutlich – ja es gibt eine deutlich steigende Nachfrage an nachhaltigen Produkten. Das Problem ist jedoch, das sich aktuell nur wenige Ladengeschäfte an das Thema heranwagen.
Die bewusst konsumierenden Verbraucher (d.h. die viel diskutierten LOHAS) machen bereits über 30% der bundesdeutschen Bevölkerung aus. Öko und Lifstyle wachsen immer stärker zusammen. Und das zeigt sich besonders stark bei Freizeit-, Handy- und Laptop-Taschen sowie im Bereich Mode und Wohnaccessoires.

Anbieter können sich auf Ihrer Plattform kostenlos aufnehmen lassen. Welche Kriterien gibt es für die Firmen und deren Produkte, und wie überprüfen Sie diese?
Als Auswahlkriterien für die kostenfreie Aufnahme auf nobrands gelten, dass die Unternehmen ökologische Rohstoffe (wie z.B. Bio-Baumwolle) verwenden, und/oder aktiv auf Recycling und Upcycling setzen, und/oder ethische Projekte verfolgen, wie FairTrade, Kampf gegen Armut oder Kinderarbeit, Integration von Benachteiligten, etc.
Die Firmen belegen ihre Aktivitäten häufig mit Zertifikaten, Videos und Fotostories. Zudem beantworten die Unternehmensinhaber auf nobrands verschiedene Fragen wie “Was war Ihre Motivation, auf Nachhaltigkeit zu setzen?”, “Welche Schwierigkeiten treten aus Ihrer Sicht im öko-sozialen Business auf?” und “Was tun Sie privat, um das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben?”. Das ist bereits eine sehr gute Orientierung.
Zudem werden die aufzunehmenden Unternehmen von der nobrands Community empfohlen, die mittlerweile rund 9.000 Menschen umfasst.

Ich kenne nicht wenige Personen, die gerne nachhaltiger konsumieren würden, denen aber schlicht das Vertrauen in die nicht immer zweifelsfreien Labels hierzu haben. Wie kann der Laie wirkliche fair-made-Produkte vom Standard unterscheiden lernen?
Das Thema Nachhaltigkeit ist für viele Unternehmen zu einer bedeutsamen Größe geworden. Und zunehmend wird für Konsumenten die Frage wichtiger: Welche Unternehmen geben sich bloß grün und sozial (“green-washing”) – und welche sind es tatsächlich?.
Diesem Bedürfnis sieht sich auch nobrands verpflichtet. Wir möchten helfen, dass eco-bewusste Menschen einen 360 Grad Blick bekommen. Daher ist uns die Motivation und die Philosophie des jeweiligen nachhaltigen Unternehmens besonders wichtig. Und das ist es, was nobrands vermitteln will – Einblicke zu geben, in den unsichtbaren Rucksack, den jedes Produkt umgibt – und zwar mit einem Mouseklick.

Von Spielzeug über Wohnaccessoires bis hin zu Urlaubsreisen und Wellnessprodukten reicht Ihre Produktpalette. Was sind Ihre ganz persönlichen Lieblinge bzw. Favoriten und Neuerungen der letzten Zeit?
Mein Herz schlägt eindeutig für Upcycling. Ich finde den kreativen Einfallsreichtum von Upcycling-Designern bewundernswert und inspirierend. Denn was für die meisten Menschen keinen Wert mehr darstellt und leichtfertig auf den Müll geworfen wird, kann sich dank Kreativität zu attraktiven Produkten mausern.
Aus Blechdosen-Clips fertigen Menschen schicke Damen-Handtaschen, aus Sperrmüll werden avantgardistische Möbel kreiert, Zementsäcke aus Bangladesh entwickeln sich zu praktischen Einkaufstüten und altes Zeitungspapier verwandelt sich in flotte Hüte. Aus diesem Grunde gibt es auf nobrands die Kategorien Upcycling Taschen, Recycling Mode, Re-Design Schmuck, Re-Use Möbel und Recycling Interieur.
Schöne Beispiele sind u.a. die ad:acta Taschen aus gebrauchten Ordnern oder die Untersetzer aus gebrauchten Skatebords von zweihundertsieben.

Ein paar Worte zu Ihnen und Ihrem Unternehmen?
Mit nobrands habe ich mir einen persönlichen Wunsch erfüllt, der mir viel Freude bereitet.
Mit 45 Jahren muss man wissen, was einem persönlich wichtig im Leben ist. In unserer globalen Welt sind wir alle eng miteinander verbunden – als Menschen untereinander und als Konsumenten limitierter Ressourcen.
Und das versuche ich meinen Kindern zu vermitteln – aber auch meinen Studenten, die ich als Dozent für Betriebswirtschaftslehre u.a. für das Thema Nachhaltigkeit und Globalisierung sensibilisiere.

www.meinstartup.com

Schicke Garderobe aus alten Leitungen

Posted: 15th März 2012 by Admin in Recycling & Upcycling

Nick Fraser schafft Möbel, Lampen und Wohnaccessoires, die Verspieltes und Humorvolles ins Heim bringen. Seine ausgesuchten Designs zielen auf Alltagsgegenstände – transformieren dabei den ursprünglichen Verwendungszweck in neue Produkte, die charmant wie praktisch zugleich sind. Subtil subversiv, gleichzeit voll funktionstüchtig – diese aussergwöhnlichen Produkte sind der Blickfang für jedes Zuhause.
Ein gutes Beispiel ist der praktische Garderobenhalter aus alten Leitungen.

Alle Produkte sind “Made in England” und verwenden – wo immer es möglich ist – recycelte und wiederverwendbare Materialien. Die Produktion erfolgt absolut umweltschonend in Kleinstserien.

Fotonachweis: www.nickfraser.co.uk

Hier der Link zu Martin Lutze’s Werken beim Wettbewerb “Alles für die Kunst” :
http://kunst.creative.arte.tv/de/gallery/users/496/martin-lutze

Berlin/Dhaka, 21.2.2012 – Seit 12 Monaten ist sie online: die Einkaufshilfe rund um Nachhaltigkeit, Fair-Made und Upcycling: www.ecofair.es
“Als wir mit unserem ehrgeizigen Projekt starteten, hatten wir nur ein Ziel vor Augen: eco-bewusste Menschen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz global mit nachhaltigen Unternehmen zu vernetzen”, betont Christoff Wiethoff, Geschäftsführer der Berliner nobrands GmbH, die das öko-soziale Internetprojekt betreut.

Bei ecofaires geht es aber nicht um einen Online-Shop für ethisch einwandfreie und/oder ökologische Produkte. Als Einkaufshilfe möchte ecofaires über nachhaltige Unternehmen informieren, und zwar über die Macher und deren Motivation, über die Produkte und deren Nachhaltigkeit. „Always the whole picture“ ist das Credo unserer Zeit. Und diesem Credo sieht sich ecofaires verpflichtet: bewusstes Konsumieren heisst heute, wir überlegen uns sehr genau, warum wir kaufen, was wir kaufen und wem wir unser Geld geben. Der moderne und eco-bewusste Konsument möchte das ganze Bild sehen und fragt sich “Wer, wie, was? Was ist drin, was kann mir schaden? Wie, wo und unter welchen Bedingungen wurde es hergestellt? Wer steht hinter dem Produkt? Wer steht hinter der Marke?”

Nach diesem ersten 360 Grad Blick kann der eco-bewusste Konsument per Mouseklick weitere Informationen online abrufen, den jeweiligen Online-Shop aufrufen oder Kontakt zum Unternehmen aufnehmen. “Knapp 5.000 Menschen nutzen monatlich den Service von ecofaires. Sie suchen ökologische, ethische, verantwortungsbewusste, spontane, frische, undogmatische, engagierte, authentische und lustvolle Produkte für einen nachhaltigen Lebensstil. Und diesem Wunsch tragen unsere ‘Partners of Change’ – die rund 450 gelisteten Unternehmen aus aller Welt – bereits Rechnung.” so Christoff Wiethoff.

“Mit 1000 Partners of Change in den nächsten 12 Monaten wollen wir unsere Community weiter ausbauen – als Orientierungshilfe für eco-bewusste Menschen, die Konsum und Nachhaltigkeit in Einklang bringen möchten und dabei sich selbst und die eigene Befindlichkeit nicht aus den Augen verlieren wollen.”

Fotonachweis: www.ecofair.es

Ein Scanner, hunderte Blatt Papier, eine Menge Bits&Bytes und ein leerer Aktenordner gaben 2011 den Startschuss für ad:acta. Eine Tasche aus gebrauchten Aktenordnern.
Nach Jahren des Staubfänger-Daseins werden gerade im Zeitalter der Digitalisierung jährlich Tonnen von Ordnern weggeworfen und vernichtet. Bei ad:acta werden diese Ordner vor dem Schredder gerettet, von der klassischen Tippklemme befreit und gegen Wind und Wetter imprägniert. Anschließend wird der Ordner mit echtem Leder vernäht und mit strapazierfähigem Textil ausgekleidet. Alles in deutscher, regionaler Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail.

Die originalen Ordnerrücken und die wechselnde Marmorierung des Ordners machen jede ad:acta zu einem Unikat.
Fotonachweis: www.adacta-original.de

Tipp von Marcus C. Diess

Posted: 10th Februar 2012 by Admin in Leute & Macher
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Upcycling von Netzteilen alter Mobiltelefone für LED-Lampen:
“Als Elektroniker hat mich schon immer geärgert, wie viele funktionierende Ladegeräte für Handys aber auch anderer ausgedienter Geräte wie externe Festplatten, W-lan Router usw. gemeinsam mit den defekten Geräten entsorgt werden, denn in den meisten Fällen funktionieren die Netzteile ja noch.
Die meisten Ladegeräte für Telefone liefern 5 Volt Gleichspannung, was ideal ist, um LEDs aller Art mit wenig Aufwand zum Leuchten zu bringen!
LEDs kann man in jedem Elektronikmarkt für wenig Geld in allen möglichen Farben und Bauformen kaufen, oder man benutzt wie ich es in meinem Beispiel tat, eine billige LED Taschenlampe. Die Möglichkeiten der Gestaltung und Anwendung sind endlos. Alles worauf man achten muss ist die korrekte Spannung, die man möglicherweise mit einem passenden Vorwiderstand korrigieren muss und die richtige +/- Polung.
Der Fuß meiner Leselampe besteht aus einem alten Mikrophon Tischstativ, aber wie gesagt, da kann man alles mögliche verwenden. In die alte Taschenlampe (ursprünglich für 3 Batterien a´1,5 Volt) habe ich ein Loch für das Kabel gebohrt und (wichtig!!!) die kanten des Lochs mit einer kleinen Feile sauber entgratet, damit sich das Kabel nicht aufscheuert, was zum Kurzschluss führen könnte. Dann noch die beiden Pole des Kabels an die Batteriekontakte gelötet und voila´, fertig ist die Lampe!”

Interessante Umfrage

Posted: 25th Januar 2012 by Admin in Leute & Macher, News & Presse
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Stellt sich nur die Frage, ob nach dem Lippenbekenntnis auch Taten folgen.

Fotonachweis: http://www.wdr.de/tv/hartaberfair