Archives for September 2014

7.500 Gürtel aus gebrauchtem Feuerwehrschlauch

Auch wenn die Namen Bob und Bill eher an US-amerikanische TV-Verkaufshows erinnern. Bob und Bill sind einzigartig, sie sind Unikate, sie sind Gürtel.
Das Upcycling Label Feuerwear ist bekannt für seine Freizeittaschen, Handy Hüllen und iPad/Notebook Taschen. Doch von Beginn an setzte das Team um Robert und Martin Klüsener auf Upcycling Gürtel aus gebrauchtem Feuerwehrschlauch  – und davon konnte das Kölner Unternehmen im vergangenen Jahr insgesamt 7.500 Exemplare fertigen – Mal sehen, wie viele es in diesem Jahr werden.

“Die Gürtel im Used-look schützen nicht nur vor rutschenden Hosen, sondern auch die Umwelt”, so Feuerwear. Jeder Upcycling Gürtel wird aus gebrauchtem Feuerwehrschlauch gefertigt, und somit hat jeder Bob- und Bill-Gürtel seine eigene Geschichte. Verschiedene Aufdrucke und Gebrauchsspuren aus echten Feuerwehr-Einsätzen verleihen Bob und Bill einen individuellen Look in den Farben Rot, Weiß oder Schwarz.

Gürtel sind zeitlos und spielen als Accessoire eine große Rolle bei Mann und Frau. Neben dem auffälligen Material Feuerwehrschlauch sind bei Bob (Foto oben) die nickelfreie Schnalle mit rauchig-geprägtem Feuerwear-Logo sowie die durchgängigen Nieten charakteristisch. Bill (Foto unten) verfügt über eine flache Metall-Koppelschnalle, ebenfalls nickelfrei. Beide sind 4 cm breit und x 130 cm lang. Je nach Bedarf können sie unkompliziert gekürzt werden. Originale Einsatzspuren und Prüfnummern machen jedes Exemplar von Feuerwear charakterstark und einzigartig.

Mehr Infos zu Feuerwear

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Schmuckstücke aus Porzellanscherben

“Schmuck ist der Spiegel zur eigenen Persönlichkeit” – diesem Credo verpflichtet, ist Maria Nauck mit Ihrem Schmucklabel nauckdesign aus Pforzheim.

 Jedes ihrer Schmuckstücke ist etwas Besonderes. Genau wie die Persönlichkeit eines jeden Menschen. Sie ist einzigartig. Und dies nicht nur, weil Maria Nauck auf Upcycling und Recycling setzt.

So bestehen ihre Schmuckstücke aus Porzellanscherben, die wundervoll in Silber eingefasst sind. Und diese Einzelstücke zeigen sich als elegante Kette, als elegante Brosche oder als eleganter Ring.

nauck designSchmuck aus einem kaputtgegangenen Lieblingsstück (wie aus der Lieblingstasse) – das ist eine wunderbare Idee, um ehemalige Schätze lange durchs Leben zu tragen.

Und von daher entwirft die staatlich geprüfte Designerin für Schmuck und Gerät auch im Kundenauftrag neue Schmuckstücke mit Geschichte. Dieser Upcycling Schmuck ist ein absolutes Einzelstück!!! Perfekt für den Alltag lässt sich der Porzellanschmuck zu fast allen Kleidungsstücken tragen. Ideal für alle, die einem geliebten Menschen oder sich selbst eine Freude machen wollen.

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Neben diesen Upcycling Schmuck, bietet nauckdesign feinstes Goldschmiedehandwerk sowie eine wunderbare Butterfly Serie aus vierkantigem Silberdraht.

°zeuiks – handgemachte Unikate aus Berlin

 

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°zeuiks, das sind handgemachte Unikate aus Berlin – eigenwillige Stickerei, partielle Verfilzung, experimenteller Siebdruck und sehr oft Wandelbares…

…für alle, die hungrig auf Zucker für den Alltag sind, mit recycelten Lieblingsstücken verschmelzen wollen und sich neugierig in die Welt von °zeuiks trauen!

Hinter dem Fashionlabel °zeuiks steht Dipl. Modedesignerin Johanna Gramann aus Berlin. Bereits 2010 hat sie sich in Berlin selbständig gemacht. Und seitdem entstehen ausschliesslich Unikate mit ganz eigenem Charakter. Dabei legt Johanna Gramann besonderen Wert auf besondere Materialien und auf Variationen.

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Bei der Upcycling Kollektion verarbeitet sie Relikte aus guten alten Zeiten sowie Muster und Verschnittstoffe und interpretiert diese völlig neu: Verformung, Prägung und vermeintliche Fehlstellen wie Verfärbungen, Falten, wilde Nähte sind bewußt gemacht, belassen oder ausgewählt, klar abgegrenzt von Wegwerfmentalität und Massenprodukt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Hier zum Beispiel das recycelte Lieblingsstück “relikt °zeuiks”.

°zeuiks war auch als Aussteller auf der diesjährigen Frei-Cycle Designmesse vertreten. Neben der Upcycling Kollektion hat Johanna Gramann für die modebewusste Frau weitere Kollektionen im Angebot, die vornehmlich aus feiner Merinowolle gefertigt sind. Grossartig sind ebenfalls ihre Wenderöcke, die sich bereits in 12 verschiedenen Variationen präsentieren.

 

 

 

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 23

Upcycling beschreibt einen kreativen Prozess – und im Ergebnis erfreuen sich Menschen an den überraschend anderen Produkte. Dieses Staunen, dieser WOW-Effekt stellt sich bei den Werken von Tom Boller ein.

Mit seinem Upcycling Label UHRNIKATE fertigt er einzigartige Designeruhren, die mehr ansagen als die Zeit. Das Besondere der außergewöhnlichen Uhren ist das mit Buchstaben (anstelle von Zahlen) verzierte Ziffernblatt: ob „Fünf vor Zwölf“ oder „Ich liebe Dich”, die aussagekräftigen zwölfbuchstabigen Kurzsätze geben Ihrer Uhr einen pfiffigen, lustigen, hintergründigen oder persönlichen Touch.wand1wand2wand3

Erlesene, in die Jahre gekommene Wanduhren werden bei Tom Boller gerecycelt bzw.  geupcycelt – die drei hier gezeigten Uhren geben den ersten Eindruck über die Arbeit der Upcycling Designers.

Das ausgediente Uhrwerk wird in der Regel durch ein modernes, geräuscharmes JUNGHANS-Uhrwerk ersetzt. Die Wanduhren werden in Handarbeit um- bzw. neugestaltet. Die Ziffernblätter werden mit einem Digitalfarbdruck auf hochwertigem Papier beklebt oder per Hand beschriftet bzw. bemalt.

Auf der Frei-Cycle Designmesse in Freiburg ist Tom Boller mit seinen kreativen Upcycling Wanduhren vertreten. Wer einmal eine ganz andere Uhr erleben möchte, macht sich noch heute auf den Weg zum Messegelände Freiburg.

P.S. UHRNIKATE bietet neben den Upcycling Wanduhren auch neue fabrikneue, umgestaltete Armbanduhren. Die UHRNIKATE-Armbanduhren werden in einer deutschen Uhrenmanufaktur mit langer Tradition hergestellt. 

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 22

Und hiermit setzen wir heute unsere Vorschau zur Frei-Cycle Designmesse mit “alten” Bekannten fort. Dies sind die fantastischen Upcycling Label:

  • urmurks
  • 207
  • Morendo Memoria

urmurks aus Berlin ist ein Upcycling Label, das sich um die Wiederbelebung ausrangierter alter Originale der 50er bis 80er Jahre kümmert. Der “Klanggeber” (ein Lautsprecher mit integriertem Verstärker und die mobile Alternative durch Akkumulator) und der “Klangmitnehmer” (ein alter Staubsauger erfährt eine Neuinterpretation des alten “Charme”) bilden gemeinsam mit dem Gehäuse eines alten Heizgerätes die Grundlage dieser kreativen Upcycling-Produkte. 

Dazu Bernhard Zarneckow von urmurks: “Bei vielen Recyclingprodukten wird das Potenzial der Wiederverwertung nicht ausgeschöpft. Es hat vielmehr einen dekorativen Charakter wie z.B. eine Kronkorken Lampe. Der qualitative Anspruch muss weiter steigen, den innovative Produkte unterstreichen den richtigen Weg der Nachhaltigkeit. Die alten Geräte verkörpern durch ihre Formsprache den jeweiligen Zeitgeist.”

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Die stromfressende alte Technik lassen diese Produkte jedoch zu reinen Deko-Objekten „verkommen“. Die Wiederbelebung zu einem Lautsprechersystem ist eine Wertschätzung der gebrauchten Originale. Ein Unikat das Emotionen weckt und eine klare Abgrenzung zur Wegwerfmentalität und Massenware ist. Die Abnutzungsspuren und seine individuelle Klangfarbe ergeben einen einzigartigen Charakter.

Christoph Reimers von dem Upcycling Label 207 aus Jork baut aus alten Skateboards Topfuntersetzer, Serviettenringe, Eierbecher und Schmuck. Die 207 Skateboard-Recycling Produkte bestehen nur aus dem Holz der gebrauchten Skateboards. Und das Ergebnis spricht für sich: Manchettenknöpfe, Ohrringe, Armbänder, und herrliches Wohnaccessoires. Jedes Stück ist ein Unikat.

Was sonst auf den Müll wandert, landet bei Christoph Reimers jetzt auf dem Tisch oder an den Körper. Zudem produziert er mit Ökostrom, der Server seiner Webseite dreht ebenfalls mit Ökostrom.

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Morendo Memoria, alles aus(ser) Müll – unter diesem Motto fertigt die Frei-Cycle Gründerin Lisa Vöhringer seit 2010 in liebevoller Handarbeit Unikate und Kleinserien im Bereich Recycling & Upcycling. Das Ergebnis sind Taschen aus Schallplatten, Gürtel aus Fahrradschlauch & Schmuck aus Muttern. Inspiriert von aktuellen Themen & Trends, sowie der Leidenschaft für das Aufbereiten und Weiterverarbeiten von alten, wertlosen Produkten & Materialien entstehen hier einzigartige Kreationen, die sich von der breiten Masse abheben und Individualität zeigen.

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Dazu Upcycling Designerin Lisa Vöhringer: “Alle Produkte werden von mir selbst entworfen und produziert. Hauptmaterial der Produkte sind Schallplatten, Metallmüll und Fahrradschlauch. Dabei lege ich größten Wert auf die Qualität des Produktes. Sämtliches Materialzubehör wie z.B. Ohrstecker, Wollfilz etc. wird in Deutschland produziert und enthält nach Möglichkeit recycelte Elemente wie z.B. Nähgarn und Filz aus recycelten PET-Flaschen. Wir verwenden Recyclingpapier für Rechnungen und Werbeflyer, nutzen den klimafreundlichen Versand der Waren und Hosting der Homepage. Wir achten auf strikte Mülltrennung und Entsorgung bei der Produktion, beziehen Ökostrom und versuchen weitestgehend unser Unternehmen umweltschonend zu führen.”

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 21

Heute stellen wir im Rahmen unserer Vorschau zur Frei-Cycle Designmesse einige “alte” Bekannte vor – sprich, über diese Upcycling Firmen wurde in der Vergangenheit bereits auf Upcyclingblog berichtet. Und diese Firmen bleiben am Ball, um mehr und mehr Menschen für das Thema Upcycling zu begeistern. Dies sind:

  • Geldkuft
  • Sybille Homann
  • Back for Goods

Geldkluft aus Gera ist ein Hersteller von Geldbörsen, Smartphone- und iPad Hüllen sowie von Taschen aus gebrauchten und ausrangierten Neoprenanzügen. Neopren ist in der Upcycling Szene noch ein selten anzutreffender Werkstoff. Doch die Verwendung im Sinne des Upcyclings liegt auf der Hand: Neoprenanzüge werden nach starkem Verschleiss einfach nur entsorgt. Selbst kaputte oder gerissene Neoprenanzüge können nur in Einzelfällen repariert werden. Ein Recycling für Neopren ist zu teuer und ein ökologischer Abbau des Neoprenstoffes in der Natur ist unmöglich. Der Stoff Neopren selbst, bleibt somit länger im Umlauf, nur die Funktion hat sich geändert. So entsteht durch Geldkluft aus Abfall, ein hochwertiges Produkt.

Dazu Geldkluft Gründer Reik Moritz und Falko Meißdörfer: “Unsere Grundmotivation ist einfach : Umwelt und Ressourcen zu schützen. Unsere Motivation beruht auf zwei Punkten. Zum ersten ist der Stoff Neopren ökologisch nicht abbaubar und ein Recycling des Stoffes ist zu teuer. Zum zweiten finden wir es faszinierend, wie aus scheinbar wertlosem Abfall neue und hochwertige Produkte entstehen können. Wir sind einfach der Meinung das jeder seinen kleinen Beitrag dazu leisten sollte, Ressourcen zu schützen und die Umweltbelastung in irgend einer Art und Weise zu senken. Manchmal sind es so kleine Ideen wie unsere.”

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Sybille Homann aus Hamburg fertigt Produkte aus Gebrauchsglas wie Flaschen und Fensterglas. Beides sind “unscheinbare” Materialien – alltägliche Industrieprodukte, die durch ihren Gebrauchswert bestechen.

Die Farbigkeit und Formenvielfalt der Flaschen bleibt unbemerkt, solange der Nutzwert im Vordergrund steht. Die Produkte werden in Handarbeit als Kleinserie gefertigt – duch die Art des Herstellungsprozesses fällt jedes Stück ein wenig anders aus.
Das Zusammenspiel der Farbtöne ist für Sybille Homann ein wichtiges Thema bei der Verwendung von Flaschenglas. Alle Flaschen sind gebrauchte, gesammelte Flaschen, die sie von Freunden, Nachbarn und aus Restaurants erhält. Aus diesem “Pool” erstelle sie die Farb- und Formkombinationen, die sich in ihren verschiedenen Lampen (Hängeleuchte aus Flaschenabschnitten zusammengesetzt, oder Leuchten mit aufgesetzten Schalen) widerspiegeln. Großartig ist auch die Garderobe.

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Ebenfalls aus Hamburg kommt das Upcycling Label Back for Goods. Der Hamburger Upcycling Designer Marco Heß kreiert aus alten Weinflaschen neue Kerzen-Windlichter. Marco Heß möchte mit seinem engagierten Projekt UPWINED eine klare Botschaft gegen die Wegwerfgesellschaft senden, und wirbt für das Einsparen wertvoller Ressourcen.

Aus den Kellern Hamburger Bars und Restaurants rettet der Upcycling Designer die alten Flaschen vor dem sicher geglaubten Ende und haucht ihnen neues Leben ein.

Die Flaschen werden kräftig gereinigt und in zwei Hälften zerschnitten. Der untere Teil wird mehrfach geschliffen und dann mit einem Docht versehen und mit hochwertigem, 100% natürlichem Sojawachs befüllt – ein nachwachsender Rohstoff. Verschiedene Duftnoten wie Cedernholz, Lemongrass oder Rose, aus natürlichen, ätherischen Ölen gewonnen, runden das ganze ab und geben den Kerzen ihre wohlduftenden Namen.

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Die ganze Vielfalt des Upcyclings entdecken – wo? Natürlich auf der Frei-Cycle Designmesse in Freiburg.

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 20

Upcycling Taschen liegen im Trend – und auf der Frei-Cycle Designmesse sind gleich mehrere Upcycling Labels mit ihren tollen Unikaten vertreten, darunter auch Milchmeer ecobags aus Fürth.
Milchmeer Taschen werden aus recycelten Zementsäcken und Futtersäcken hergestellt.  Die Original Säcke, die aufwändig upgecycelt / recycelt werden, bestehen aus wasserfestem und extrem reissfesten Material. Verständlich, denn schließlich wurde im Erstleben in ihnen schwerer und wasserempfindlicher Zement transportiert. Im Zweitleben  – als upgecycelte / recycelte Milchmeer Taschen – bleiben diese Eigenschaften natürlich erhalten.  

Dazu die Milchmeer Designer Sigrun Riechardt und Ralf Hassel: “Wir machen die Welt bunt! Dazu recyceln, bzw. upcyceln wir gebrauchte Zement- und Futtersäcke, um aus ihnen tolle, bunte wasserfeste Umhängetaschen, Messengerbags, Weekender, iPad Hüllen, Smartphonehüllen, Geldbörsen, etc. zu produzieren. Und dies ist nur gemeinsam mit unseren Näherinnen möglich. Ohne ihren Einsatz würden die gebrauchten Säcke auf der Mülldeponie landen und die Umwelt unnötig belasten. Statt dessen gibt es schicke Milchmeer ecobags.”

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Milchmeer hat verschiedene Upcycling Taschen im Angebot, so die Sporttasche fair.schwitzt (Foto 1). Diese ist die geräumigste Milchmeer Tasche und wurde von Hand aus einem recycelten Zementsack genäht. Sie bietet genug Stauraum für den Gang ins Fitnessstudio, ins Schwimmbad, auf den Sportplatz oder an den See. Locker passen Handtuch, Schuhe, Schwimmbrille und Erfrischungsgetränk hinein. fair.lernt (Foto 2) ist eine Umhängetasche aus recyceltem Fischfuttersack. Sie trägt lässig Bücher, Aktenordner, Stiftemäppchen, Spickzettel, Handy, Schreibblock, Hausaufgabenheft, Taschenrechner, Schokoladentafel, Deo…und was Mensch sonst so braucht. Hinter fair.wählt (Foto 3) steckt eine Handy Tasche / iPhone Hülle aus recyceltem Zementsack. Damit transportiert man das Smartphone gut geschützt durch den Tag. Durch den pfiffigen Druckknopfverschluss ist es schnell wieder aus der Hülle raus und am Ohr – für alle Fälle. fair.wischt (Foto 4) ist die Hülle für das iPad – individuell und keine 0815 iPad-Tasche.

Wer sich also von den Michmeer ecobags fair.zaubern lassen will, der/die macht sich auf den Weg zur Frei-Cycle Designmesse. In Freiburg – am 13./14. September 2014.

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 19

“Textil küsst Leder” – mit diesem Motto präsentiert Marina Bommas ihre Upcycling Taschen auf der Frei-Cycle Designmesse. Unter dem Label ‘We heart Mari‘ zeigt die engagierte Upcycling Designerin großartige LederBÄGs. Dazu Marina Bommas: “Jede Tasche ist genäht aus Leder- und Polsterstoffresten bzw. aus saisonaler Restware. Die Träger der Upcycling Bägs sind Zierkordeln.”
Und somit ist jede ‘We heart Mari ‘ Tasche ein Unikat, das liebevoll von Hand gefertigt wurde. 
Die verwendeten Materialien sind qualitativ hochwertig und die Aufmachung ist durchaus eine Freudenträne wert. Ob Quer-Träger oder Rechts&Links-Träger, die LederBÄGs sind vielseitig trag- & verwendbar. Ihnen gemein ist, dass sie in Kombination auftreten: halb/halb aus Leder und aus Leder mit Stoff.

 

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Zudem fertig das Taschen Label auch die TABÄG, die vollständig aus Leder Resten gefertigt sind.

Marina Bommas erfüllt zudem individuelle Taschen Wünsche und Ideen – eine gute Gelegenheit mit ihr ins Gespräch zu kommen, bietet sich an diesem Wochenende auf der Frei-Cycle (13.09- 14.09.2014) in Freiburg. 

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 18

Upcycling Schmuck – das sind Ohrringe, Halsketten, Ringe, und natürlich Armbänder. Letzteres findet besondere Beachtung bei dem Upcyclinglabel COWBAND – hier setzt Susanne Dienst-Lang auf außergewöhnliche, handgefertigte Lederarmband Unikate. Werthaltigkeit, Authentizität und Nachhaltigkeit sind die Produkt Attribute, die Männer und Frauen gleichermaßen begeistern – sicherlich auch auf der Frei-Cycle Designmesse am 13./14.09.2014.

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Upcycling ist wesentlicher Bestand der handgefertigten und personalisierten Armbänder. Dabei bedient sich das Upcycling Label aus Restmaterialien einer kleinen deutschen Ledermanufaktur. Das schöpferische Entwickeln aus dem Rest-Material heraus reizt Upcycling Designerin Susanne Dienst-Lang besonders und so kombiniert sie das pflanzlich gegerbte Rindsleder mit Kostbarkeiten aus ihrer großen Materialsammlung. 

3 Euro pro Armband gehen an die Free The Children Kinderfonds Stiftung: Diese hilft ehemaligen indischen Kinderarbeitern zum Recht auf Bildung durch Schulbesuch. http://www.freethechildren.de/projects/projekte-deu.html

Mit viel Freude und Akribie entwickelte die Designerin für ihre COWBAND eine eigene Technik, wobei ihr als Modefrau die Symbiose von Leder und textilen Materialien sehr am Herzen liegt. Diese Freude zeigt sich auch bei dem bedruckten Stoffetikett und der genähten Verpackung. Jedes Einzelstück hat eine fortlaufende Seriennummer.

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Die 3 mm starken Rindslederstreifen standen Pate für den Namen COWBAND, der mit seinen vielfältigen Gesichtern die Sammelleidenschaft weckt. Der Name erinnert an Cowboys und den wilden Westen. Und genau von hier stammen die verschiedenen Geschichten über Saloondamen, Trapper und Indianer. Es gibt vier Serien: Betty (Foto links), die Ursprungsidee erinnert, in der Kombination des derben Leders mit den handrollierten Seidenschnüren, an die Saloondamen mit ihren raschelnden Seidenkleidern und ihren Lederstiefelchen. Die Serie Fanny zeigt sich frecher, mit Korsettschnürungen, Spitzen oder Phantasiebändern. Ausdruck der Serie Dakota (Foto rechts) ist glatte, gewachste Baumwollschnur, oft kombiniert mit Lochmustern, die auf indianische Ledergewänder verweisen. Bei Trapper werden Leder- oder Fellapplikationen zum Blickfang.

Mit COWBANDs kann man sein persönliches Armband nach Lust und Laune kombinieren, ob als Statement zum Anzug oder Abendkleid, oder zu Jeans und Cowboystiefeln. Das Naturmaterial trägt sich trotz seiner Robustheit sehr angenehm und wird mit der Zeit immer geschmeidiger, sodass manche Träger sie gar nicht mehr abnehmen möchten. Die breiten Armbänder von COWBAND empfehlen wir eng anliegend über dem Handgelenk.

Doch richtig erfahren, kann man COWBAND nur im direkten Kontakt – was was liegt da näher, als der Frei-Cycle Designmesse am Wochenende einen Besuch abzustatten. Auf nach Freiburg!

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 17

Tanz auf Ruinen – hinter diesem klangvollen Label steht der kreative Upcycling Designer Thomas Zigahn. Auf der Frei-Cycle Designmesse zeigt Tanz auf Ruinen wie aus alt und wertlos, neu und besser wird. Und dabei bedient sich das Upcycling Label aus Dinslaken unterschiedlichster Materialien, die zunächst nutzlos erscheinen oder schlichtweg ausgedient haben, wie alte Fahrradmäntel, Kronkorken, Tetrapaks, Stromkabel, Metalle, oder alte Schmöker.

Dazu Thomas Zigahn: “Die Wiederverwertung von bereits vorhandenem Material reduziert die Neuproduktion von Rohstoffen. Energieverbrauch, Luft- und Wasserverschmutzung, sowie Treibhausgasemissionen – aber auch unfaire Arbeitsbedingungen werden somit verringert bzw. vermieden. Alle Tanz auf Ruinen Produkte bestehen, soweit möglich, aus Abfällen. Alle Verbundmaterialen sind, so weit es möglich ist, fair und bio. Alle Produkte sind vegan.”

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Beeindruckend ist die Produkt-Vielfalt von Tanz auf Ruinen. Hier gibt es beispielsweise schicke Einkaufstaschen, die aus 22 Soja-Milch-Paketen hergestellt wurden (Eigenverbrauch von ca. 3 Wochen). Der Trageriemen ist der Führungsriemen eines alten Lattenrostes. Nach grundlegender Reinigung wurden die Tetrapaks zurecht geschnitten und verflochten. 100% Upcycling (selbst die Nieten sind aus einem Dachbodenfund). Die Taschen sind natürlich Unikate. Stabil und wasserabweisend sind sie auch.

Aus alten Fahhradmäntel fertigt Thomas Zigahn zudem verschiedenste Gürtel und mit Hilfe alter Briefmarken und Metallen entstehen einzigartige Schmuckstücke.

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Für mich besonders beeindruckend sind die “Wordbooks” – grossartig, was Kreativität aus alten nicht mehr genutzten Schmökern zaubern kann.

Hut ab – vor Tanz auf Ruinen…und auf, auf, nach Freiburg zur Frei-Cycle Designmesse, um an diesem Wochenende den kreativen Upcycling Designer mit seinen Werken ‘live’ zu erleben.