Upcycling-Wohnart aus Stuttgart

Leider gehört es heutzutage zur Normalität, Dinge für die man keine Verwendung mehr hat oder die zu alt sind, wegzuschmeißen. Wir leben in der Generation der Verschwendung und das Motto ist lieber etwas Neues zu kaufen, wie etwas Altes aufzubereiten. Das hat fatale Folgen für die Umwelt und jeder kann seinen Beitrag dazu leisten um diese Verschwendung zu reduzieren, wenn man nur ein wenig Nachhaltig lebt.Upcyclingwohnart portrait

Ich war schon immer ein Fan von Upcycling und dazu noch ein Bastler und Tüftler. Mir hat es Spaß gemacht, darüber nachzudenken was man alles mit seinen eigenen Händen kreieren kann. Es fing an mit einem Palettentisch und dann kamen auch schon tausend andere Ideen. Viele Dinge hatte ich noch Zuhause rum liegen wie zum Beispiel alte Nägel oder Seile und so kam die Idee, bei all meinen nächsten Projekten auf Nachhaltigkeit zu setzten. Die Motivation auf Nachhaltigkeit zu setzen, wird nie langweilig werden, da es sehr viele Möglichkeiten gibt, diese umzusetzen.

Wir von Upcycling Wohnart stellen exklusive, handgefertigte Möbelstücke aus Altholz und alten Paletten in den verschiedensten Ausführungen her. Alle Möbel werden aus alten , ausgemusterten Rohstoffen gefertigt und selbst designt.

Es wird zu viel hergestellt, um billig verkaufen zu können. Die heutige Gesellschaft will alles immer größer, besser und billiger. Ich denke die Schwierigkeiten bei Öko-sozialen Unternehmen ist, dass man nicht auf Masse, sondern auf Qualität setzt und daher die Preise höher sind wie in anderen Unternehmen, die viel und billig produzieren. Außerdem hat man nicht alle Möglichkeiten – ich gehe zum Beispiel nicht einfach in den Baumarkt und kaufe mir neue Farbe, wenn die andere leer ist, sie muss aufwendig hergestellt werden und das kostet Zeit.

Upcyclingwohnart produkt

Nachgefragt bei Upcycling Wohnart Betreiber, Michael Lepple:
Was war Ihre Motivation aus Nachhaltigkeit zu setzen?

Recycling bedeutet Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit. Ausgediente Stoffe zu verwerten, ist in unserer heutigen Gesellschaft ein grundlegendes Problem. Für unsere Möbel benutzen wir alte Glasplatten, Nägel, Seile etc. Die Farbe wird zum Beispiel, aus Farbresten und einer geheimen Formel, individuell hergestellt.

Welche Schwierigkeiten treten aus Ihrer Sicht im öko-sozialen Business auf?

Es wird zu viel hergestellt, um billig verkaufen zu können. Die heutige Gesellschaft will alles immer größer, besser und billiger. Ich denke die Schwierigkeiten bei Öko-sozialen Unternehmen ist, dass man nicht auf Masse, sondern auf Qualität setzt und daher die Preise höher sind, wie in anderen Unternehmen, die viel und billig produzieren. Außerdem hat man nicht alle Möglichkeiten, ich gehe zum Beispiel nicht einfach in den Baumarkt und kaufe mir neue Farbe wenn die andere leer ist, sie muss aufwendig hergestellt werden und das kostet Zeit.

Was tun Sie privat, um das Thema Nachhaltigkeit voran zu bringen?

Ich persönlich versuche, mit der Wiederverwertung von ausgedienten Materialien meinen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit beizutragen. Außerdem versuche ich Lebensmittel Verschwendung zu vermeiden, indem ich nur das kaufe, was ich auch wirklich brauche und kaufe Lebensmittel regional ein. Mit meinen Möbeln möchte ich außerdem für das Thema Nachhaltigkeit werben und den Leuten den Spaß an Nachhaltigem Arbeiten vermitteln.

Webseite von Upcycling-Wohnart

Feuerring Medusa

Grossartiger Schmuck aus altem Besteck von Josef Klinkhammer, dem Eifeler Besteckschmuckkünstler.

Hier ein Stueck aus seiner aktuellen Kollektion.
Fotonachweis: https://www.facebook.com/jo.kl.714

 

Feuerring Medusa

Upcyclingidol Nr. 12: Katharina Winkler

Über „PAPIERSCHMUCK“ und „STEAMPUNK“: Die gebürtige Lausitzerin, Katharina Winkler, fand sich damals zwischen Bergen von Papier wieder. Doch immer gleich alles wegschmeißen? Das wollte Katharina damals nicht: Sie wollte etwas Sinnvolles, Bleibendes schaffen.

Bereit in 2011 kam ihr die Idee, „besonderen“ Schmuck zu entwerfen. Eine Reise namens K-ALAMEA (alamea bedeutet kostbar und wertvoll auf hawaiianisch) über Papier-Perlen und Armreifen aus Papprollen bis hin zu Wohnaccessoires, Wanduhren und Lampenschirmen aus handgeschöpftem Papier nahm ihren Lauf. Sie probierte sich aus; kombinierte Papier-Perlen mit echten Mineral- und Halbedelsteinen und gab so dem vermeintlichem “Müll” durch die richtige Bearbeitung einen wunderschönen neuen Look. Wer sich jetzt fragt, ob Papier nicht ein wenig unstabil für Schmuck sei, kann von Katharina noch einiges lernen: „Durchgehärtet und überzogen mit Lacken bzw. Glasuren sind Schalen und Objekte aus Papier sehr widerstandsfähig.“

Doch „der Weg zum Upcycling Designer ist nicht leicht“, da heißt es: „durchhalten und an sich und seine Idee glauben, auch wenn man anfangs belächelt wird.“ Die heutige Berlinerin spricht da aus Erfahrung, denn das Experimentieren sollte sich schon bald ausgezahlt haben: 2012 wurden ihre schicken, selbstgemachten Papier-Ketten als „Modeliebling“ auf www.petra.de gewählt, erzählt uns die zweifache Mutter stolz. 2013 folgte dann der IBA international Bead Award vom BEADERS BEST Verlag in Hamburg.

Ein paar alte Uhrwerke und Zahnrädchen weiter, erzählt uns Katharina von ihrer neuesten Passion: Steampunk!

„Steampunk befasst sich mit der Idee, wie die Welt heute aussähe, wenn Dampf statt Elektrizität sie in Bewegung hielte; Wenn statt Plastik, vielmehr Kupfer und Messing in der Welt vorherrschen würden.“ Dabei werden einerseits moderne und futuristische technische Formen mit den Materialien des viktorianischen Zeitalters in Verbindung gebracht, wodurch diese den Objekten wieder einen schicken Retro-Charme verleihen. Häufige Elemente des Steampunks sind dampf- und zahnradgetriebene Mechanik, eine gewisse Do-It-Yourself (DIY) Mentalität und Abenteuerromantik. Ihr Uhrenzubehör findet die Künstlerin auf Trödelmärkten oder bei Ebay. Wenn es mal ganz eng wird, bestellt sie sich ihre Teile aber auch mal im Ausland, beispielsweise – wer hätte es vermutet? – aus dem romantischen Frankreich.

Je mehr sich die Kreativberaterin aus Berlin mit dieser Stilrichtung auseinander setzt, umso faszinierender wird diese für sie: „Steampunk passt einfach zum Gesamtpaket Upcycling und Wertschätzung der Umwelt.“

Website: http://www.k-alamea-manufaktur.de
Katharina‘s Blog: http://k-alamea.blogspot.de/
(mit vielen DIY-Anleitungen gespickt!)

Text: Patrizia Grünhagen
Fotos: Katharina Winkler

Katharina

Auf zum Selbstmachtach am 22.3.2015 – Upcycling Event in Dortmund

Upcycler und DIY- Künstler in Dortmund hautnah erleben

https://www.facebook.com/selbstmachtach

Der ‘Selbstmachtach’ ist ein Event in Dortmund, auf dem man sich über alle Facetten des Upcycling und DIY informieren kann. Als ‘1. Urban Upcycling Convention’ dient die Veranstaltung zudem als Plattform zum Austausch von Ideen und Erfahrungen. Durch interaktive Workshops kann die gemachte Erfahrung praxisorientiert umgesetzt werden…und die kreierten Produkte und Exponate können anschließend mit nach Hause genommen werden.

“Eines der Hauptziele vom ‘Selbstmachtach’ ist das Durchbrechen von Stereotypen im Bereich Upcycling und das Stärken des Umweltbewusstseins. Gerade in unserer heutigen Wegwerfgesellschaft ist es wichtig das Thema Nachhaltigkeit auf flippige Art und Weise vom biederen Korsett der noch immer in den meisten Köpfen manifestierten „Öko-Bewegung“ und deren Ausläufern zu lösen und in die heutige Generation mit seinen internetaffinen Begründern zu integrieren.”, so Fabian Vogel von Selbstmachtach.

Also: Auf, auf, zum Selbstmachtach nach Dortmund. Im musikalischen Rahmenprogramm finden sich u.a. Mimi Márquez aus Herne, Kellerwerk aus Essen und Rich Kid Rebellion aus der Heimat Dortmund.

Tickets gibts am Veranstaltungstag (22.3.2015), und zwar am Veranstaltungsort:
Alte Schmiede, Hülshof 32, 44369 Dortmund.

Erwachsene: 5 EURO,
Ermäßigt: 4 EURO Studis und Schüler
Kids unter 6 Jahren: frei

 

selbstmachtach

Upcycling – jetzt auf Zeitreise gehen, mit der K-81

Text: Vivien Gollnick

Sonderauflage: am 16. März ist Verkaufsstart – die K-81 wird nur für kurze Zeit in Bereitschaft stehen.
Der Preis für das Retro-Exemplar: EUR 129,- (inkl. USt.)
Maße: 35 x 23 x 11 cm

http://www.feuerwear.de/

Feuerwear ist aus der deutschen Upcycling-Szene nicht wegzudenken. Seit 10 Jahren designen die Kölner grossartige Taschen aus Feuerwehrschlauch.

Jetzt wird die Zeit noch einmal zurückgedreht und ein wichtiges Modell der ersten Stunde erneut zum Leben erweckt. Die „K-81“ ist eine der Taschen, mit der Designer Martin Klüsener seine Karriere startete. Sie entsprang seinen Vorstellungen für eine nachhaltige, stylische Tasche, die praktisch ist und so einiges aushalten kann. Die K-81 diente jahrelang als treuer Begleiter im Alltag und war Vorbild für Nachkömmlige der heute vielseitigen Feuerwear Mannschaft. Ganz im Zeichen des Jubiläums kündigt Feuerwear die alt bewährte K-81 in einer brandheißen Sonderauflage an. 

Als Martin Klüsener vor 10 Jahren an den ersten Modellen seiner Taschen tüftelte, hatte er gleich einige wichtige Ziele und Kriterien vor Augen: Die Taschen sollten nachhaltig sein, praktisch sein und in einem außergewöhnlichen Design erscheinen. Dazu sollten sie etwas aushalten können und sicher jeglichen Inhalt schützen – Einfach zuverlässige Begleiter für alle Einsätze des Alltags. Er schnitt, nähte und testete mit Leidenschaft und Ehrgeiz. Nach den ersten Modellen kam bald auch die K-81 aus gebrauchtem, weißem Feuerwehrschlauch zustande.

Da sie all die Jahre treu mit dem Designer geschultert hat und ein wichtiger Partner für die Marke Feuerwear war, darf sie sich 2015 noch einmal von ihrer besten Seite zeigen. Die K-81 erscheint stilecht im rauen Originalschnitt in weiß – für Innenleben und Ausstattung sind brandneue, raffinierte Updates am Start. Dabei sorgen der verstellbare Schultergurt und zahlreiche Fächer für praktischen Tragekomfort und sichere Unterbringung wichtiger Utensilien, wie Smartphone, Schlüssel und Notebook.

„Ich wollte zeigen, dass umweltfreundliche Mode auch stylisch sein kann”, sagt Martin. „Die K-81 hat mir geholfen, meine Idee zu demonstrieren und weiter zu entwickeln. Vor allem in der Anfangszeit von Feuerwear hieß es dabei stets für mich, Durchhaltevermögen zu beweisen. Und genau das kann das besondere Material Feuerwehrschlauch auch – Sowohl im ersten Leben bei strapazierenden Rettungseinsätzen, als auch im im zweiten Leben als zuverlässiger Begleiter für die Einsätze des Alltags.”

SONY DSC

Crowdfunding Kampagne für supasu ist gestartet

Die Crowdfunding Kampagne für die supasu UG bei Startnext ist gestartet:

https://www.startnext.com/supasu-basic/blog/

Was steckt hinter supasu?

Rudi Zimmermann hat die Firma supasu gegründet, mit dem Ziel, DAS Label für nachhaltige Basics zu werden.

Für den Markteintritt hat er deshalb ein Doppelpack mit T-Shirts entwickelt. Eine Erweiterung ist in Arbeit, so kommen neue Farben und auch neue Artikel hinzu. Mit einer Modedesignerin aus Berlin entwicklt er derzeit neue Blusen, Hemden und Chinos. Stoffe, Knöpfe und Fertigung  sind GOTS zertifiziert. Auch die supasu UG soll auch ein eigenes GOTS Zertifizierung erlangen.

 

Für wen sind die nachhaltigen Basics von supasu?

Endverbraucher sollen die supasu Produkte zukünftig über den Online-Shop direkt bestellen können.

Einzelhändler können eine Grundbestückung ordern. Nachlieferungen erfolgen automatisch nach einem speziellen Schlüssel. So wird eine permanente Warenversorgung sichergestellt. Der Vorteil für den Händler ist, dass er ein geringes Lager hat, aber ständig alle Größen, Farben und Artikel anbieten kann. Das steigert die Wirtschaftlichkeit und so kann der Marktanteil nachhaltiger Textilien auf Dauer steigen.

Außerdem plant Rudi Zimmermann eine B2B-Kommunikationsplattform. Händler können sich über ihre Erfahrungen austauschen oder Warentransfers vornehmen. Gemeinsam ist die Community stärker: z.B. bei der Erteilung von Aufträgen, bei der Planung von Werbemaßnahmen oder bei der Unterstützung nachhaltiger Projekte.

Sicherlich ist supasu ein unterstützungswürdiges Projekt, wenngleich es noch nicht in Sachen Upcycling unterwegs ist.

supasu

Upcyclingshop – Online-Shop für Upcycling-Mode und mehr…

Ein schöner Bericht von Monika Zielinski.
http://www.gruenemode.com/2015/02/upcyclingshop/

Veröffentlicht auf www.gruenemode.com
am 12. Februar 2015

“In der Kreativstadt Berlin ist ein neuer Upcycling Online-Shop gegründet wurden. Der treffende Name Upcyclingshop ist dabei Programm, denn hier gibt es nur Produkte aus Alt-Materialien. Der junge Shop bietet dabei nicht nur Mode, sondern auch Accessoires sowie Deko und Nützliches für Daheim.

Gründer und Inhaber des Upcyclingshop ist Christoff Wiethoff, der sich schon seit 2006 für das Upcycling als ökonomischen und ökologischen Faktor interessiert. Im Sudan lernte er kreative Möglichkeiten kennen, wie man mit Abfall sinnvoll umgehen kann. In Berlin gründete er dann 2010 die Firma nobrands GmbH und begann seine Mission. Das größte Ziel von Wiethoff wäre, wenn bis 2017 jeder Haushalt im Besitz eines Upcyclingprodukt sei. Bisher hat er dazu mit einem Upcycling-Blog und einer Suchmaschine (Upcyclingworld) beigetragen. Mit dem Shop seit Ende 2014 können nachhaltig orientierte Menschen nun auch kreative, kleine, engagierte und sehenswerte Label kennenlernen.

Upcyclingshop

Das Angebot von Ucyclingshop umfasst derzeit hauptsächlich Damen- und auch Kinderkleidung im Bereich Mode. Mit dabei sind Label wie Nilüfer eco fashion, Milch, Didi Textiles oder ZickundZack. Hier sind nicht nur die Designs besonders und speziell, sondern teilweise auch die Stoffe. Altes oder ungenutztes Material wird zu einem neuen Kleidungsstück gemacht und dabei kann es sich auch einmal um eine Tischdecke handeln. Ähnlich ideenreich bleibt es auch bei den Accessoires. So findet man hier etwa Schmuck aus Gummiresten oder Handtaschen aus alten Zelten. Durch die Designer wird diesen Materialien somit ein zweites Leben geschenkt, in dem sie nicht für ihren Nutzen, sondern für ihre Schönheit geschätzt werden können.

Die Philosophie des Upcyclingshops “Upcycling ist das neue BAUHAUS” setzt ganz auf das ökologische und modische Potential der Wiederverwertung von Stoffen und Materialien. So legt das Team großen wert auf individuelle Designs in hoher Qualität, die durch verantwortungsvolles Handeln ihre besondere Bedeutung erlangen. Letztlich geht es bei Upcycling nicht nur um recyceln, sondern um Wertschätzung und Einfallsreichtum.”

Weitere Informationen und Online-Shop unter www.upcyclingshop.de

Text: Monika Zielinski / Screenshot: Upcyclingshop Webseite

Modeprotest – Klamottenkur in Hamburg

Upcycling ist gekennzeichnet durch Kreativität und nachhaltigem Konsum. Im Rahmen von DIY startet Upcycling häufig mit weniger Konsum, respektive mit bewusstem Konsum. In diesem Kontext findet die “Klamottenkur in Hamburg statt: 18.02.2015 um 19.30 uhr im formschoen.raum für design.

“Der erste Schritt in Richtung nachhaltigem Konsum ist weniger Konsum. das gilt auch für die Kleidung im Schrank. Die Idee der Kampagne „modeprotest“ ist es, im Sinn von slow-fashion, bewusstem Konsum und Selbstreflexion, in der Fastenzeit die Garderobe zu reduzieren. Probier mit uns aus, wie viel Kleidung wirklich nötig ist und wie es sich lebt, wenn man sich dem Modediktat widersetzt. Für weniger Zeit vor dem Kleiderschrank und für mehr Freiheit und Selbstbestimmung steht die „Klamottenkur“ von modeprotest .

Bei unserer Hamburger Startaktion werden wir zusammenkommen, um uns gemeinsam dem Thema Reduktion auf praktische Weise zu nähern: neben einer kleinen reflektierenden Einführung zu Kleiderkonsum werden wir Gelegenheit haben, herauszufinden, wie unsere ideale Minimalgarderobe beschaffen sein kann. Was für Eigenschaften haben die einzelnen Kleidungsstücke, wie treffe ich die Auswahl, wie kombiniere ich? Bring dazu gern eines der Lieblingsteile aus Deinem reduzierten Kleiderschrank mit, am Leib oder im Jutebeutel. Wir probieren outfits aus, diskutieren, tauschen uns aus… Was hast Du Dir vorgenommen? Kannst Du wirklich Deine Garderobe für sieben Wochen auf 50 Teile reduzieren? Was ist Deine Motivation dazu?
Um unserer Bewegung nach aussen hin Ausdruck zu verleihen, möchten wir mit Euch nach klamottenkur-art ein gemeinsames Zeichen schaffen: wir zeigen Dir, wie Du aus einem ausrangierten T-shirt ganz einfach ein Schmuckobjekt  für Dich herstellen und gleich mitnehmen kannst.

Wir freuen uns auf einen enstpannten, experimentierlustigen und erkenntnisreichen Abend mit Euch bei ein wenig Musik und Getränken.
Die Aktion findet im formschoen. raum für design in hamburg statt und wird organisiert von rachel kopp –  schneiderwerkstatt [schutz und schmuck], astrid lorenzen – sdc und sarah bürger – formschoen “

Autorin: Rachel Kopp

klamottenkur

Upcycling und Recycling: Rückblick und Ausblick

Liebe Upcyclingfreunde,
was wird uns das Jahr 2015 bringen? Ein Jeder/ eine Jede hat Vorstellungen, Hoffnungen und ggf. auch Befürchtungen, was uns erwartet.

Auf jeden Fall wird es spannend und hoffentlich sehr erfolgreich, was wiederum von unserem Handeln abhängt. Durch unsere bewusste Entscheidung für Upcycling und Recycling sind wir alle bereits auf dem richtigen Pfad. Dieser ist noch steinig, und sicherlich alles andere als leicht.

Doch Bange machen, gilt nicht – und Aufgeben kommt nicht in Betracht. Viele von uns haben sich in den letzten Jahren die Frage gestellt, warum sie soviel Zeit, Geld und Energie für das Thema Upcycling investieren. Es wäre sicherlich einfacher gewesen, ein traditionelles Business aufzuziehen. Und es wäre sicherlich auch finanziell lukrativer.

Ich habe mir gerade im Jahr 2014 diese Frage häufiger gestellt. 2014 war ein schwieriges Jahr mit vielen Rückschlägen, doch Upcycling ist meine Leidenschaft, und ist weit mehr als ein Hobby.
Deshalb geht weiter – getreu dem Motto: 100% Upcycling

Ich wünsche allen Upcyclern ein erfolgreiches und motivierendes Jahr 2015.
Gemeinsam können wir etwas bewegen. Gemeinsam werden wir etwas bewegen.
Frisch ans Werk.

Beste Upcycling Grüße
Christoff Wiethoff

Upcyclingidol Nr. 11: NICOLE KININGER

Nicole Kininger von ‘farbenfroh’

Man sagt doch immer, man solle dem Bauchgefühl folgen und auf das Herz hören. Und genau das hat Designerin Nicole Kininger getan –  ihr Vorsatz: 100% produktiv und 100% Upcycling.

Dabei hat es ihr die Arbeit mit Kindern besonders angetan: „Unbefangen, kritisch und extrem erfinderisch gehen Kinder an das Thema Upcycling heran. Schnell begreifen sie die Notwendigkeit des Handelns und sind bereit und offen für neue Wege“, so die unkonventionelle Designerin aus Rastatt weiter. Engagiert organisiert Nicole Kininger spezielle Upcycling Workshops, an denen Kinder im Alter von 7 bis 15 Jahren teilnehmen können. Dabei trifft sie sich mit den Kids wahlweise in Schulen, in Beratungsstellen für Jugendliche, in der Schülerakademie in Karlsruhe oder sogar Daheim, im Designparadies ‘farbenfroh’.

Jeder Workshop ist für Nicole ein einzigartig toller Event, denn ‘farbenfroh’ ist nicht nur eine Designwerkstatt – ‘farbenfroh’ leistet Aufklärungsarbeit in Punkto Müllproblematik.
Ein absolutes Highlight für alle Kids sind die KINDERGEBURTSTAGE im Hause ‘farbenfroh’: Dabei steht das Motto „upcycling for your live“ im Mittelpunkt, erzählt uns die gelernte Grafikdesignerin, die an ihrer Arbeit vor allem die Kreativität und die Vielfalt liebt.

Auch die Wohnung der Familie Kininger profitiert von Nicoles kreativen Talenten: Lampen in aparten Formen und Materialien, Collagen, aber vor allem mit Müll experimentiert die Designerin. Der Altbau wird durch die geballte Kreativität in ein charmantes Ambiente getaucht, dass den Besucher innerhalb von Sekunden in seinen Bann zieht.
Stets im Wandel der Zeit, versucht Nicole auch für ihre eigenen Kinder ein Vorbild für Einfallsreichtum und Umweltbewusstsein zu sein: „Die beiden Jungs wandeln schon jetzt in den Fußstapfen der Mama, die aus jedem Stück Verpackungsmaterial ein Spielzeug gestaltet, oder eine Dekoration für das Kinderzimmer erstellt. Früher nannte ich meine Arbeit ‘Recycling-Kunst’, denn den Begriff ‘Upcycling’ gab es noch nicht.“, so die nachhaltige Designerin weiter.

Eine Wow-Geschichte einer Frau, die sich nicht in Normen pressen lässt; und die die Welt mit anderen Augen sieht und vielleicht gerade deshalb die Kleinsten unserer Gesellschaft so begeistern kann.

Gefällt Dir Nicole? Dann unterstütze sie bei ihrer Aufklärungsarbeit mit einem Like oder mit einer Nachricht. http://buff.ly/1v9sx6K

Text: Patrizia Grünhagen
Fotos: Nicole Kininger

Nicole Kininger - Upcycling Designer