Auf zum Selbstmachtach am 22.3.2015 – Upcycling Event in Dortmund

Upcycler und DIY- Künstler in Dortmund hautnah erleben

https://www.facebook.com/selbstmachtach

Der ‘Selbstmachtach’ ist ein Event in Dortmund, auf dem man sich über alle Facetten des Upcycling und DIY informieren kann. Als ‘1. Urban Upcycling Convention’ dient die Veranstaltung zudem als Plattform zum Austausch von Ideen und Erfahrungen. Durch interaktive Workshops kann die gemachte Erfahrung praxisorientiert umgesetzt werden…und die kreierten Produkte und Exponate können anschließend mit nach Hause genommen werden.

“Eines der Hauptziele vom ‘Selbstmachtach’ ist das Durchbrechen von Stereotypen im Bereich Upcycling und das Stärken des Umweltbewusstseins. Gerade in unserer heutigen Wegwerfgesellschaft ist es wichtig das Thema Nachhaltigkeit auf flippige Art und Weise vom biederen Korsett der noch immer in den meisten Köpfen manifestierten „Öko-Bewegung“ und deren Ausläufern zu lösen und in die heutige Generation mit seinen internetaffinen Begründern zu integrieren.”, so Fabian Vogel von Selbstmachtach.

Also: Auf, auf, zum Selbstmachtach nach Dortmund. Im musikalischen Rahmenprogramm finden sich u.a. Mimi Márquez aus Herne, Kellerwerk aus Essen und Rich Kid Rebellion aus der Heimat Dortmund.

Tickets gibts am Veranstaltungstag (22.3.2015), und zwar am Veranstaltungsort:
Alte Schmiede, Hülshof 32, 44369 Dortmund.

Erwachsene: 5 EURO,
Ermäßigt: 4 EURO Studis und Schüler
Kids unter 6 Jahren: frei

 

selbstmachtach

Modeprotest – Klamottenkur in Hamburg

Upcycling ist gekennzeichnet durch Kreativität und nachhaltigem Konsum. Im Rahmen von DIY startet Upcycling häufig mit weniger Konsum, respektive mit bewusstem Konsum. In diesem Kontext findet die “Klamottenkur in Hamburg statt: 18.02.2015 um 19.30 uhr im formschoen.raum für design.

“Der erste Schritt in Richtung nachhaltigem Konsum ist weniger Konsum. das gilt auch für die Kleidung im Schrank. Die Idee der Kampagne „modeprotest“ ist es, im Sinn von slow-fashion, bewusstem Konsum und Selbstreflexion, in der Fastenzeit die Garderobe zu reduzieren. Probier mit uns aus, wie viel Kleidung wirklich nötig ist und wie es sich lebt, wenn man sich dem Modediktat widersetzt. Für weniger Zeit vor dem Kleiderschrank und für mehr Freiheit und Selbstbestimmung steht die „Klamottenkur“ von modeprotest .

Bei unserer Hamburger Startaktion werden wir zusammenkommen, um uns gemeinsam dem Thema Reduktion auf praktische Weise zu nähern: neben einer kleinen reflektierenden Einführung zu Kleiderkonsum werden wir Gelegenheit haben, herauszufinden, wie unsere ideale Minimalgarderobe beschaffen sein kann. Was für Eigenschaften haben die einzelnen Kleidungsstücke, wie treffe ich die Auswahl, wie kombiniere ich? Bring dazu gern eines der Lieblingsteile aus Deinem reduzierten Kleiderschrank mit, am Leib oder im Jutebeutel. Wir probieren outfits aus, diskutieren, tauschen uns aus… Was hast Du Dir vorgenommen? Kannst Du wirklich Deine Garderobe für sieben Wochen auf 50 Teile reduzieren? Was ist Deine Motivation dazu?
Um unserer Bewegung nach aussen hin Ausdruck zu verleihen, möchten wir mit Euch nach klamottenkur-art ein gemeinsames Zeichen schaffen: wir zeigen Dir, wie Du aus einem ausrangierten T-shirt ganz einfach ein Schmuckobjekt  für Dich herstellen und gleich mitnehmen kannst.

Wir freuen uns auf einen enstpannten, experimentierlustigen und erkenntnisreichen Abend mit Euch bei ein wenig Musik und Getränken.
Die Aktion findet im formschoen. raum für design in hamburg statt und wird organisiert von rachel kopp –  schneiderwerkstatt [schutz und schmuck], astrid lorenzen – sdc und sarah bürger – formschoen “

Autorin: Rachel Kopp

klamottenkur

Second Hand & Upcycling Markt in Berlin (6+7.12.2014)

Aufwerten statt wegwerfen – so heisst eine Aktion der europäischen Woche zur Abfallvermeidung

Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht.“ – doch allein in Deutschland entsteht jedes Jahr ein gigantischer Müllberg von 44 Millionen Tonnen. Und er wächst von Jahr zu Jahr weiter an, trotz zahlloser Versuche, den Müll zu vermeiden. Kreative Wege zur Reduzierung des Abfalls liegen im Upcycling.

Der Second Hand & Upcycling Markt steigt am zweiten Adventwochenende in der Galeria Kaufhof am Ostbahnhof. Der Markt ist Teil der diesjährigen Europäischen Woche zur Abfallvermeidung.

Über 80 Aussteller präsentieren beim Second Hand & Upcycling Markt in der Galeria Kaufhof am Ostbahnhof eine wilde Mischung aus Vintage, Kleidung, Wohnaccessoires, Kleinmöbel, Schmuck, Kunst und vielem mehr. Das Besondere daran: Alle Waren wurden auf die eine oder andere Weise schon einmal gebraucht und sind trotzdem wie neu.

Wann: Zweites Adventswochenende
Sonnabend, 6. Dezember 2014, 11 bis 20 Uhr
Sonntag, 7. Dezember 2014, 13 bis 18 Uhr
Wo: Galeria Kaufhof am Ostbahnhof, 4. Etage, Koppenstrasse 8 – 10243 Berlin
Eintritt: 3,50 Euro

Wer kennt es nicht? Sinnlose und überflüssige Geschenke, die man mit einem schiefen Lächeln entgegennimmt, die dann in dunklen Winkeln verstauben, bevor sie ein paar Monaten später im Müll verschwinden. Auch das Weihnachtsfest hat Anteil an den über 500 Kg Müll, die jeder Deutsche pro Jahr hinterlässt. Aber damit ist jetzt Schluss.

Die neue Bewegung heißt „Upcycling“. Dabei werden gebrauchte Gegenstände kreativ aufgewertet und neue Produkte entstehen. Kurz: Aus alt mach neu! Witzige Kleider aus alten Stoffen, modischer Schmuck aus benutzten Steinen und Metallen, neue Möbel aus Dielen- und Fensterholz – auf dem Second Hand & Upcycling Markt werden lauter kreative Geschenke angeboten. Und mehr noch: Wer dabei sein und mehr über die neuesten Trends einer nachhaltigen Lebensweise erfahren will, findet hier alle Infos – von Second Hand über Fair-Trade bis Repair.

Der Aussteller Holz und Kunz ist zum Beispiel mit Holzmöbeln vertreten. Die Arbeiten bestehen fast ausschließlich aus gebrauchten Holz-Gegenständen wie alte Dielen, Dachbalken, kaputten Möbeln etc. Aus diesen Materialien wird wieder ein neuer Tisch, ein neuer Stuhl oder neuer Schrank gefertigt. Ein Möbel eben, das nicht nur einen Zweck erfüllt und ästhetisch gefällt, sondern auch auf dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft basiert. Die Philosophie dahinter: Die Herstellung ist ökologisch wie auch ökonomisch sinnvoll. Die Rohstoffe bleiben über die Lebensdauer der Ware hinaus dem Produktionsprozess erhalten. Vorbild ist der Kreislauf der Natur, um möglichst ohne Abfälle (zero waste) und ohne Emissionen (zero emission) auszukommen.

Text: oldthing – Pröhm & Schrottmeyer GbR

Hier bitte unser Upcyclingidol Carmen Deepe unterstützen

Bitte mitmachen und für Carmen Deepe stimmen – geht ganz fix…und ihre Bilder sind auch super. Ein schönes Beispiel dafür, wieviele Arbeitsschritte in einem Upcycling Projekt stecken.

Und hier geht es direkt auf den Wettbewerb von ARTE “Fully Fashioned – The Challenge”. Carmen bewirbt sich hier unter dem Titel “Taschenglück aus Altkleidung”

Hier der Screenshot von dem Wettbewerb (Webseite und Copyright: ARTE)
fully fashioned

 

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 21

Heute stellen wir im Rahmen unserer Vorschau zur Frei-Cycle Designmesse einige “alte” Bekannte vor – sprich, über diese Upcycling Firmen wurde in der Vergangenheit bereits auf Upcyclingblog berichtet. Und diese Firmen bleiben am Ball, um mehr und mehr Menschen für das Thema Upcycling zu begeistern. Dies sind:

  • Geldkuft
  • Sybille Homann
  • Back for Goods

Geldkluft aus Gera ist ein Hersteller von Geldbörsen, Smartphone- und iPad Hüllen sowie von Taschen aus gebrauchten und ausrangierten Neoprenanzügen. Neopren ist in der Upcycling Szene noch ein selten anzutreffender Werkstoff. Doch die Verwendung im Sinne des Upcyclings liegt auf der Hand: Neoprenanzüge werden nach starkem Verschleiss einfach nur entsorgt. Selbst kaputte oder gerissene Neoprenanzüge können nur in Einzelfällen repariert werden. Ein Recycling für Neopren ist zu teuer und ein ökologischer Abbau des Neoprenstoffes in der Natur ist unmöglich. Der Stoff Neopren selbst, bleibt somit länger im Umlauf, nur die Funktion hat sich geändert. So entsteht durch Geldkluft aus Abfall, ein hochwertiges Produkt.

Dazu Geldkluft Gründer Reik Moritz und Falko Meißdörfer: “Unsere Grundmotivation ist einfach : Umwelt und Ressourcen zu schützen. Unsere Motivation beruht auf zwei Punkten. Zum ersten ist der Stoff Neopren ökologisch nicht abbaubar und ein Recycling des Stoffes ist zu teuer. Zum zweiten finden wir es faszinierend, wie aus scheinbar wertlosem Abfall neue und hochwertige Produkte entstehen können. Wir sind einfach der Meinung das jeder seinen kleinen Beitrag dazu leisten sollte, Ressourcen zu schützen und die Umweltbelastung in irgend einer Art und Weise zu senken. Manchmal sind es so kleine Ideen wie unsere.”

 gk1gk2gk3

 

Sybille Homann aus Hamburg fertigt Produkte aus Gebrauchsglas wie Flaschen und Fensterglas. Beides sind “unscheinbare” Materialien – alltägliche Industrieprodukte, die durch ihren Gebrauchswert bestechen.

Die Farbigkeit und Formenvielfalt der Flaschen bleibt unbemerkt, solange der Nutzwert im Vordergrund steht. Die Produkte werden in Handarbeit als Kleinserie gefertigt – duch die Art des Herstellungsprozesses fällt jedes Stück ein wenig anders aus.
Das Zusammenspiel der Farbtöne ist für Sybille Homann ein wichtiges Thema bei der Verwendung von Flaschenglas. Alle Flaschen sind gebrauchte, gesammelte Flaschen, die sie von Freunden, Nachbarn und aus Restaurants erhält. Aus diesem “Pool” erstelle sie die Farb- und Formkombinationen, die sich in ihren verschiedenen Lampen (Hängeleuchte aus Flaschenabschnitten zusammengesetzt, oder Leuchten mit aufgesetzten Schalen) widerspiegeln. Großartig ist auch die Garderobe.

sh2sh3sh1

Ebenfalls aus Hamburg kommt das Upcycling Label Back for Goods. Der Hamburger Upcycling Designer Marco Heß kreiert aus alten Weinflaschen neue Kerzen-Windlichter. Marco Heß möchte mit seinem engagierten Projekt UPWINED eine klare Botschaft gegen die Wegwerfgesellschaft senden, und wirbt für das Einsparen wertvoller Ressourcen.

Aus den Kellern Hamburger Bars und Restaurants rettet der Upcycling Designer die alten Flaschen vor dem sicher geglaubten Ende und haucht ihnen neues Leben ein.

Die Flaschen werden kräftig gereinigt und in zwei Hälften zerschnitten. Der untere Teil wird mehrfach geschliffen und dann mit einem Docht versehen und mit hochwertigem, 100% natürlichem Sojawachs befüllt – ein nachwachsender Rohstoff. Verschiedene Duftnoten wie Cedernholz, Lemongrass oder Rose, aus natürlichen, ätherischen Ölen gewonnen, runden das ganze ab und geben den Kerzen ihre wohlduftenden Namen.

002004003

Die ganze Vielfalt des Upcyclings entdecken – wo? Natürlich auf der Frei-Cycle Designmesse in Freiburg.

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 11

Was gibt es Sinnlicheres als Licht? Jeder, der sich mit Design beschäftigt hat (insbesondere mit Interior Design), weiss um die Bedeutung einer stimmungsvollen, atmosphärische Lebensraum-Gestaltung. In diesem Bereich sind auf der kommenden Frei-Cycle Designmesse verschiedene Künstler anzutreffen.

Einer von ihnen ist Ralph Aichner aus Schwaz in Tirol. Ralph Aichner kreiert Windlichter, Laternen und Lampen aus gebrauchten Konservendosen, Feuertonnen aus alten Ölfässern und Sitz-Möbel aus Baustahlresten. Upcycling vom Feinsten also – und das Schöne dabei: Seine tollen Einzelstücke erfreuen zunehmend die Herzen von aufgeschlossenen bewussten und freundlichen Menschen mit Augen für Schönes und Individuelles. 

In seiner Dosen- und Alt-Metall-Recycling Werkstatt verwandelt Ralph Aichner ordinären Blech- und Baustellen-Müll in grossartiges Wohnaccessoire und bringt Licht in die Häuser. Licht und gutes Design schaffen Freude. Und das teilen dieser Freude macht Ralph Aichner noch mehr Freude und so wächst die Freude und erhellt die Welt…

Was will man mehr?
Ganz klar: Ralph Aichner auf der Frei-Cycle Designmesse am 13./14. September 2014 in Freiburg treffen.

33er-brennt

goldenline

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 3

Der heutige  blogpost befasst sich mit Upcycling Möbel. Die
Frei-Cycle Designmesse präsentiert Upcycling Mode, Upcycling Schmuck, Upcycling Taschen, Upcycling Lampen, und natürlich auch Upcycling Möbel.

Mit dabei sind die Upcycling Möbel Label
– Donnalupinas Textilwerkstatt
– andercover

Donnalupinas Textilwerkstatt  fertigt diverse Sitzmöbel und Accessoires aus Kaffeesäcken an. Dazu Carmen und Bertram Wolf: “Ein Sitzsack ist nicht nur allein zum Sitzen da. Sitzsäcke und Bodenkissen bieten viel mehr. Man kann sich hineinwerfen, sich darin ausbreiten, es sich gemütlich machen, die Seele baumeln lassen und vor allem höchsten Komfort genießen. Bereits seit 1968 ein Kultobjekt, ist er heute immer noch ein beliebtes und stilvolles Möbel. Sein Design, unterschiedliche Formen, Farben, Stoffkombinationen und Materialien, machen Sitzsäcke auch heute noch zu richtigen Stilobjekten.” Und wenn dann ein solcher Sitzsack aus Upcycling Materialien wie Kaffeesäcken hergestellt wurde, umso besser. Neben den Sitzsäcken fertigt das Unternehmen aus Mössingen auch Wohnaccessoires wie Kissen aus den Kaffeesäcken.

Sitzkissenwakuwaku

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebenfalls auf der Frei-Cycle anzutreffen, ist das Upcycling Möbel Label andercover um Rike Staar & Manni Weichert.

Upcycling ist die Maxime der beiden Designer, denn in einer Zeit immer knapper werdender Ressourcen ist Upcycling das Gebot der Stunde.

andercover aus Köln upcycelt hochwertige, langlebige Materialien, die bei Produktionsprozessen als Reste anfallen, zu ungewöhnlichen Möbeln und Wohnaccessoires. So wird diesen vermeintlich ausgedienten Komponenten eine überraschende, neue Funktion gegeben, hochwertige Materialien vor der Vernichtung bewahrt und Ausgesondertes wieder in den Alltag integriert.

Für die Herstellung werden ausschließlich Altmöbel, Holzreste und sonstige Produktionsreste von Schreinereien und Messebauern sowie ausgediente Alltagsgegenstände verwendet.

andercover 1
andercover 2
andercover 3

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 2

Und weiter geht es, mit zwei tollen Upcycling Anbietern, die schon bald auf der Frei-Cycle 2014 anzutreffen sind:
– 44ELF
– Blues Bones

Oder, was haben Kleiderbügel, Salz- und Pfefferstreuen sowie Musik Instrumente gemeinsam? Upcycling!

Tim Ahnsorge vom Label 44ELF aus Mannheim machte seine Liebe zu Fahrrädern zum Upcycling Business. So entstehen aus vollen gefräste Alu Vorderradnabe, schicke und stylische  Salz- und PfefferNABEN. Durch die innen komplett eloxierte Fläche sind die richtigen Bedingungen geschaffen, um Lebensmittel in den Streuern aufzubewahren. Diese Upcycling Küchenutensilien bringen ein ganz neues Kochgefühl und Ess-Erlebnis in jede Küche.

Und damit es auch nicht langweilig im Schlafzimmer wird, gibt es von 44ELF die bunten KleiderFELGEN. Upcycling Wohnen mit Stil.

salz und PfefferKleiderFELGEN

 

 

 

 

Ebenso kreativ geht es bei Bastian Ortner von Blues Bones (Oberursel) zu. Aus Zigarrenkisten fertigt der Upcycling Designer ausgefallene Instrumente wie Gitarren, Ukulelen und Bässe. Die Geschichte von solchen Cigar Box Gitarren reicht relativ weit zurück. Dazu Bastian Ortner: “Der erste verbürgte Beweis bezieht sich auf eine Radierung von 1876. Instrumente aus Zigarrenkisten waren zu dieser Zeit ein Notbehelf, da sich kaum jemand ein richtiges Saiteninstrument leisten konnte. Die ersten Modelle waren auch noch wesentlich primitiver als die heutigen. Meist wurde ein Besenstiel oder eine Leiste durch eine Zigarrenkiste gesteckt und das ganze dann mit einer oder maximal zwei Saiten bespannt. An Mechaniken, Bünde oder gar Tonabnehmer war nicht zu denken. Vor allem Bluesmusiker verwendeten diese Zigarrenkisten-Gitarren. Die Cigar Box Guitars entwickelten sich weiter, und wurden mit Teilen von “echten” Instrumentn verfeinert, die ab dem frühen zwanzigsten Jahrhundert schon einfacher zu bekommen waren.”
Heute, in der Zeit der High-End Instrumente, wollen viele Blues-Fans den rauen und ursprünglichen Sound wieder beleben und bescheren der Cigar Box Guitar ein Revival. Die heutigen Upcycling Versionen von Blues Bones sind prima ausgerüstet und Bühnentauglich und können sich durchaus mit anderen Gitarren messen. Das Spielen bringt eine Menge Spaß, und ein Hingucker sind die großartigen Upcycling Instrumente alle Mal.

BBCBGs1

 

 

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 1

Am 13. September 2014 beginnt die mit Spannung erwartete Frei-Cycle 2014. Als Kooperationspartner der Designmesse für Recycling und Upcycling stellen wir von der nobrands GmbH auf Eurem Upcyclingblog die großartigen Aussteller / Change-Maker vor. Und wir beginnen heute mit zwei Upcycling Mode Labels:

->   2nd Flight
->   A.K.
2nd Flight, das sind modische Jacken aus gebrauchten Fallschirmen. Dazu Yvonne Bornemann: “Wir hatten eine Vision: Fallschirmen, die aus dem Sprungbetrieb ausgemustert wurden, ein neues Leben, sozusagen einen “2ND FLIGHT” zu schenken…Die armen Rentnerschirme gammeln im besten Fall in einer Kellerbar als Dekoration rum- das haben sie nun wirklich nicht verdient ! Sie haben mit uns aufregende Jahre im Sport verbracht, haben alle Höhen und Tiefen durchlebt und uns tausende Male das Leben gerettet. Im Gegenzug möchten wir sie mit in unser urbanes Leben nehmen und ihnen die Erde von unten zeigen, in die Metropolen der Welt.”

2ndFlight 15220e6642a_197__2ndFlight_Maschinen_Wuppertal_Schwelm_2984

 

 

 

 

 

 

 

Auch in Sachen Kleidung unterwegs, ist das Wiener Label A.K.
Hier stehen jedoch Kinder im Mittelpunkt – und das ist auch gut so. Upcyclingkindermode aus gebrauchten Keidungsstücken und Textilien. Großartig bequem und robust und die Schnitte so ausgewählt, dass die Kleidungsstücke gut mitwachsen. Katharina Frühwirth hat mit ihrem Modelabel das Big-Picture vor Augen: “Verarbeitung von in Übermassen bereits Vorhandenem verringert die Müllberge und hilft Energie zu sparen.”
Die Mode-Designerin ist zudem eine begnadete Fotografin, wie man auf Ihrer Website sehen kann.

AK1AK for FB

 

 

 

 

 

Infos zur Frei-Cycle Designmesse für Recycling und Upcycling

 

In wenigen Stunden startet die 1. Upcycling Design Messe Münchens.

fair-CycleHeute, am 17.05.2014, um 14 Uhr, startet die 1. Upcycling Design Messe Münchens: die Fair-Cycle 2014.

 

 

 

Dazu die Organisatorin Birgit Baindl:

“Upcycling” – das ist keine neue Trendsportart, sondern die Aufwertung von Reststoffen und Abfällen unserer Wohlstandsgesellschaft zu hochwertigen Design-Unikaten. Unter der Devise ‘From Trash to Treasure!’ zeigen bekannte Upcycling-Labels und kreative Existenzgründer ihre Produkte. Sie spielen mit Materialien wie Zement- oder Fischfuttersäcken, Kronkorken, Fahrrad-oder Feuerwehrschläuchen, Dosenclips oder Textilien und kreieren daraus einzigartige Kunstobjekte und Gebrauchsgegenstände.”

Mit dabei in der Reithalle München (Heßstr. 132) sind die Upcyclinglabels:
Stratocube, Pixel 31, Werkbox3, Kleine Schmuckstube, radlbazi, Claire Massieu, Cath…Who?!, Carmen Deepe, Pulpo, Didi Textiles, vansten-design, Nestbau Designstudio, up4kids, Weiskönig Jewelry, Zick + Zack, Vom Chiemsee, Neumacher, Nilüfer, fairedelt, Glücksdirndel, Niika Fashiondesign, Hands Gallery, Papierschnipsel, BC Designwerkstatt, Esperlt!, halfbird,  Das Stückwerk, Milchmeer ecobags, gertrud – Taschen, VARGU, Second Hound, Fesch mit Trash, Reciclage, und viele weitere Aussteller mehr. Es lohnt sich also, an diesem Wochenende der Reithalle Münschen einen Besuch abzustatten.

Öffnungszeiten:
Samstag von 14 Uhr bis 22 Uhr
Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr

Eintrittspreise:
Tagesticket:
Regulär: 6 Euro (ab 14 Jahren)
Ermäßigt: 4 Euro (Studierende, SchülerInnen, Auszubildende, RentnerInnen, Schwerbehinderte, Münchenpass-Inhaber)
Familienticket: 13 Euro (2 Erwachsene und ihre minderjährigen Kinder)
Frei (Begleitpersonen von Schwerbehinderten, Kinder unter 14 in Begleitung eines Erwachsenen)

Weitere Informationen zur Fair-Cycle: http://www.fair-cycle.de