Upcyclingshop – Online-Shop für Upcycling-Mode und mehr…

Ein schöner Bericht von Monika Zielinski.
http://www.gruenemode.com/2015/02/upcyclingshop/

Veröffentlicht auf www.gruenemode.com
am 12. Februar 2015

“In der Kreativstadt Berlin ist ein neuer Upcycling Online-Shop gegründet wurden. Der treffende Name Upcyclingshop ist dabei Programm, denn hier gibt es nur Produkte aus Alt-Materialien. Der junge Shop bietet dabei nicht nur Mode, sondern auch Accessoires sowie Deko und Nützliches für Daheim.

Gründer und Inhaber des Upcyclingshop ist Christoff Wiethoff, der sich schon seit 2006 für das Upcycling als ökonomischen und ökologischen Faktor interessiert. Im Sudan lernte er kreative Möglichkeiten kennen, wie man mit Abfall sinnvoll umgehen kann. In Berlin gründete er dann 2010 die Firma nobrands GmbH und begann seine Mission. Das größte Ziel von Wiethoff wäre, wenn bis 2017 jeder Haushalt im Besitz eines Upcyclingprodukt sei. Bisher hat er dazu mit einem Upcycling-Blog und einer Suchmaschine (Upcyclingworld) beigetragen. Mit dem Shop seit Ende 2014 können nachhaltig orientierte Menschen nun auch kreative, kleine, engagierte und sehenswerte Label kennenlernen.

Upcyclingshop

Das Angebot von Ucyclingshop umfasst derzeit hauptsächlich Damen- und auch Kinderkleidung im Bereich Mode. Mit dabei sind Label wie Nilüfer eco fashion, Milch, Didi Textiles oder ZickundZack. Hier sind nicht nur die Designs besonders und speziell, sondern teilweise auch die Stoffe. Altes oder ungenutztes Material wird zu einem neuen Kleidungsstück gemacht und dabei kann es sich auch einmal um eine Tischdecke handeln. Ähnlich ideenreich bleibt es auch bei den Accessoires. So findet man hier etwa Schmuck aus Gummiresten oder Handtaschen aus alten Zelten. Durch die Designer wird diesen Materialien somit ein zweites Leben geschenkt, in dem sie nicht für ihren Nutzen, sondern für ihre Schönheit geschätzt werden können.

Die Philosophie des Upcyclingshops “Upcycling ist das neue BAUHAUS” setzt ganz auf das ökologische und modische Potential der Wiederverwertung von Stoffen und Materialien. So legt das Team großen wert auf individuelle Designs in hoher Qualität, die durch verantwortungsvolles Handeln ihre besondere Bedeutung erlangen. Letztlich geht es bei Upcycling nicht nur um recyceln, sondern um Wertschätzung und Einfallsreichtum.”

Weitere Informationen und Online-Shop unter www.upcyclingshop.de

Text: Monika Zielinski / Screenshot: Upcyclingshop Webseite

Upcyclingidol Nr. 10: NADIA BACCHI

Nadia Bacchi – Inhaberin und Gründerin von RECICLA JEANS in Brasilien

„Durch das Wiederverwenden von Jeans-Stoffen versuchen wir der Gesellschaft ein Bewusstsein für umweltverträgliches Handeln zu vermitteln. Jeans ist einerseits das am häufigsten verwendete Textil, andererseits gilt dieser Kleidungsstoff als einer der resistentesten der Welt. Doch dies ist teuer erkauft: Jeans ist auch das Textil, das aufgrund des chemischen Herstellungsprozesses, die Umwelt am meisten belastet. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, Jeans zu recyceln bzw. zu upcyceln!“

Beseelt mit dem tiefen Wunsch, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten und dem Traum, die Welt nachhaltiger zu gestalten, startete Nadja gemeinsam mit anderen Frau das non-for-profit Projekt “RECICLA JEANS”.
RECICLA JEANS möchte eine Chance für die Benachteiligten, für die Armen in der Gemeinde, bieten. “Wir sind für die Menschen da, die offen sind, und bereit sind, etwas Neues zu lernen”, so  die brasilianische Upcycling Aktivistin. Das benötigte Jeansmaterial kommt von Privatpersonen wie von Firmen: nicht mehr Gebrauchtes, Restbestände, und sogar Überbleibsel aus den Qualitätstests regionalen Textilfabriken.

Nadia selbst ist berührt von dem positiven Feedback, dass sie und ihr Projekt erfährt: „Die Leute sind von den Produkten, die wir designen und von deren Schönheit begeistert.“ Über die Jahre hinweg schloss sie viele Freundschaften zu anderen umweltbewussten Designern. Einer von ihnen ist Alexandre Herchcovitch. “Wir haben 2 Jahre zusammengearbeitet, und setzten ein Recycling-Projekt um. Hierfür haben wir von Privatpersonen Alt-Kleidung gesammelt haben, re-designed und schliesslich der Öffentlichkeit  in der Morumbi-Shopping-Mall (einem Einkaufszentrum in der Nähe unserer Organisation) präsentiert. Die Spender konnten dann ihre alte Kleidung im neuen Look nach dem Upcycling Prozess in der Mall bestaunen. Während der ganzen Aktion haben unsere Näherinnen eng mit Alexandre zusammengearbeitet und haben beeindruckende Kunstwerke gezaubert.”

Nadia‘s Upcycling Botschaft erweckte bereits internationale Aufmerksamkeit. Einige RECICLA JEANS Modelle findet man beispielsweise im Restaurant “Cabana Brazilian Barbecue” in London. Der Restaurantbesitzer hatte bei einem seiner Aufenthalte in Brasilien die Produktkreationen entdeckt und war sofort begeistert. Der erste Auftrag war ein Couchüberwurf – und der neue Couch-look begeisterte auch das Londoner Publikum. Seitdem sind weitere Veränderungen im Lokal durch kreative Upcycling Jeans-Ideen hinzugekommen.

Nadia geht es um die Umwelt wie um die Menschen: “Was wir brauchen, ist ein Weg, um unsere Produkte und Projekte bekannt zu machen.”

Du kannst Nadia dabei unterstützen, internationales Bewusstsein fürs Jeans Upcycling zu erwecken, für die Erhaltung der Umwelt zu sorgen, und sehr wichtig, den Armen zu helfen.

Facebook: http://buff.ly/1xFMgLU
Couch des “Cabana brasilianischen Barbecue”: http://buff.ly/1uzAuBV

Fotos: Nadia Bacchi
Text: Patrizia Grünhagen

nadia Bacchi

Upcyclingshop.de: So individuell wie Ich

50 Upcycling Designer zeigen Unikate im Recycling Look

“Design küsst Recycling” – das ist die Idee, die hinter dem neuen Upcyclingshop steht, der ab sofort unter der Internetadresse www.upcyclingshop.de erreichbar ist. Dazu Upcycling Fan und Onlineshop-Initiator Christoff Wiethoff: “Mit dem Upcyclingshop wollen wir ein Zeichen für einen neuen, faszinierenden Lifestyle setzen, der einerseits nachhaltigen Konsum verspricht und andererseits trendy, individuell und kreativ ist.”

Mehr und mehr Menschen begeistern sich für Upcycling als neue Designform. Anzughosen werden zu Kopfbedeckungen, Basketbälle zu Mäppchen, Fallschirme zu Badetaschen, Feuerwehrschlauch zu Gürteln, Schallplatten zu Uhren…der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und so entstehen aus Gebrauchgegenständen in liebevoller Handarbeit grossartige Unikate. “Hier gíbt es nichts von der Stange. Die Produkte sind so einzigartig wie ihre Designer. Es ist fantastisch, was aus Alt-Materialien gezaubert werden kann. Man spürt förmlich das Herzblut, das Teil der Produkte geworden ist”, beschreibt enthusiastisch der Berliner Upcycling Unternehmer, der selbst an der Hochschule der Künste studiert hat.

Lifestyle und die gelebte Individualität sind die vordergründigen Aspekte des Upcyclings. Der weitergehende Aspekt besteht jedoch in der Umweltverantwortung. Denn beim Upcycling werden vorwiegend Materialien wiederverwendet, die sonst auf dem Müll landen würden. Die Statistik belegt, dass jeder Bundesbürger im Jahr 500kg Müll produziert – eine gigantische Menge. Umdenken ist gefordert, und beim Upcycling geht dieses Umdenken einher mit Kreativität und hohen Qualitätsstandards. “Umweltverantwortung alleine, das ist zu wenig”, meint Wiethoff. “Mein Herz schlägt für das Upcycling, denn es geht vorrangig um professionelle Handarbeit im Kontext von kreativem Design, Premium Qualität und Nachhaltigkeit, was auch unser Logo durch die ausgestreckten drei Finger symbolisiert”, so Wiethoff weiter.

Und somit sieht sich der Upcyclingshop primär als gesellschaftliche Initiative. Dazu Christoff Wiethoff: “Wir sind glücklich, dass wir gleich zum Start des Upcyclingshop 50 Upcycling Designer mit über 400 individuellen Upcycling Produkten präsentieren können. Wir möchten nachhaltig etwas bewegen, denn unser Ziel ist es, dass sich bis 2017 in jedem deutschen, österreichischen und schweizer Haushalt mindestens ein Upcycling Produkt befindet.”

Upcycling setzt sich als Trend immer weiter durch – neben England und den USA ist gerade der deutschsprachige Raum Vorreiter der Upcycling-Bewegung.

upcyclingshop

Upcyclingidol Nr. 7: LANNI VON (RE)

„Du musst eine Menge Glauben und Vertrauen in Dich selbst haben, um eine neue Nachricht in ein altes System zu bringen.“

Und genau das ist es, was die junge Designerin Lanni von (RE) aus Los Angeles (LA) mitbringt.
Zu Beginn ihrer Design-Karriere flog sie sogar nach Europa, „weil dort schon Upcycling Marken im Umlauf waren.” Sie hielt Vorträge und veranstaltete Modeschauen über und mit Upcycling Mode von Japan bis zum ländlichen Wisconsin. „Und die Leute hören gerne davon, wie man alte Kleidung wieder in neue Kleidung umwandeln kann. Wir sind EINE globale Gemeinschaft und tief in unserem Innersten, wollen wir alle ein besseres Leben und eine bessere Art und Weise, Dinge zu tun. ”

Als die junge Frau nach LA zog, tat sie dies aus einem bestimmten Grund: Upcycling Mode in die Mainstream Medien und auf dem roten Teppich zu bringen.

„Im Upcycling gibt es zwei Kategorien; Vor-Konsumenten ‘Abfall’ und Nach-Konsumenten ‘Abfall’“, erklärte sie:
„Auf der einen Hand, bestehen Vor-Konsumenten ‘Abfälle’, aus den Stoffen, die bei der Kleidungsproduktion übrig bleiben, beschädigt sind oder aussortiert werden, bevor sie den Markt überhaupt erreichen. Dies ist ein riesiger Vorteil für Upcycling Designer, die hierbei ausgezeichnete Stoffe zu Rabattpreisen erschwingen können. Darüber hinaus ermöglicht dies den Herstellern auch eine neuartige Geldquelle für ihre Reststoff-Abfälle. Dabei sind die eigentlichen Gewinner bei dieser Sache unsere Mülldeponien, denn durch diesen Prozess können 90% der Textilien wiederverwendet werden. Für uns Upcycler ist davon natürlich nichts Abfall, denn das ist unser Material für unsere Kreationen.”, so Lanni weiter
Auf der anderen Hand, verrät uns Lanni, arbeitet sie hauptsächlich mit Nach-Konsumenten ‘Abfall’, der aus Kleidung bestehe, die schon im Umlauf gewesen ist. Sie bezieht ihre Materialien daher aus Secondhandläden oder Antiquitätengeschäften. Für Lanni ist es die beste Inspiration, wenn sie sehen kann, was sie vor sich hat.

Es bestehe oft keine Notwendigkeit, neue Kleidung zu kaufen. Alles, was man besitze, kann wieder neu gestaltet werden. Nötig sei dafür nur die Fähigkeit, alte Kleidung wieder mit anderen Augen wahrzunehmen, so Lanni weiter, und genau das ist ihre Passion. Lanni nennt eine ihrer Aktionen „Eco-closet make overs“ – auf Deutsch gesagt, eine ökologische Schrankumwandlung.
Dabei geht die Designerin aus LA gemeinsam mit ihren Kunden durch die Kleiderschränke und sortiert die Kleidungsstücke in bestimmte Kategorien (muss geflickt werden, für den Schneider, für den Dachboden, zu spenden, zu behalten, und so weiter) – kurz – aussortieren, was man nicht mehr braucht. “Die meisten meiner Kunden sind Frauen im Alter von 39-65 Jahren, die nur ein wenig Hilfe benötigen, da sie sich mit all ihren Klamotten überfordert fühlen.“ Lanni erntet mit ihren “Eco-closet make overs” viel positives Feedback, selbst von berühmten Persönlichkeiten.

Lanni geht es darum, Mode ohne Reue zu schaffen. Ohne, dass man sich schlecht fühle, da man schon wieder zu viel ausgegeben habe oder ohne das peinlichen Gefühl, wenn man bemerkt, dass man doch zu viele Kleidungsstücke im Kleiderschrank hat, die man eh nicht trage…

Liebe Lanni, mit jemanden wie Dich an der Spitze der Upcycling Bewegung, machen wir gern einen Schritt nach vorn!

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Text: Patrizia Grünhagen
Fotos: Lanni von (RE)

Upcycling Mode - die Designerin Lanni von (RE) ist Upcyclingidol Nr. 7

Upcyclingidol Nr. 4: MARIANGELES AGUIRRE

„50 Things Kids Can Do To Save The Earth“. Dies ist der Name des Buches das jemand damals dem 12-Jährigen argentinischen Mädchen ans Herz gelegt hatte. Seite um Seite wurde sie vom Upcycling und Recycling-Thema inspiriert und hat damals schon versucht, alles mitzumachen.
Noch in Argentinien hat die junge Frau Antiquitäten und alte Sachen geliebt, denn dies sind die Sachen, die man recyceln konnte. Damals, wo es noch wenige Second Hand Läden gab, war es noch schwierig, Materialien für die eigenen Kreationen zu finden. „Kleidung in Argentinien ist teuer, wahnsinnig teuer!“ Folglich lernten sie schon zu Jugendzeiten, Second Hand Textilien nicht als „schmutzig“, sondern als einzigartig zu bezeichnen.

Vor 10 Jahren ist die erwachsene Frau nach Deutschland gekommen und war erstmal erstaunt, dass was sie damals in ihrem Buch gelesen hat, ist hier wirklich wahr: Menschen trennen Müll und recyceln Möbel, Kleidung oder Schuhe!
Heute ist sie eine erwachsene Frau (im Bild links), die mit ihrer Design-begeisterten Schwester (im Bild mit Hut) das eigene Upcyclinglabel tHERAPY ins Leben gerufen hat. Sie in Berlin und Paula in Argentinien.

Die Geschichte zu ihrem Label ist beeindruckend. Damals als sie nach Deutschland kam, fand sie die Mode langweilig. „Natürlich muss wegen des Wetters hier alles funktionell sein.“ Doch trage hier fast jeder dasselbe, was sie/er im H&M oder bei ZARA findet, so Mariángeles.

Aus einer persönlichen Krise heraus, kam ihr dann die Idee, eine kreative Tätigkeit anzufangen. Etwas, wo sie sagen konnte: „Das hier bin ich, das hier ist Mariángeles“ Sie wollte sich selbst mögen und erkennen – erzählt uns die Argentinierin rückblickend.
„Etwas mit Deinen Händen zu tun, ist heilend. Es macht Dich unabhängig von Marken und Mode-Diktaten. Ich will meine eigene Geschichte erzählen. Ich wünsche mir, dass alle das Gleiche machen könnten.“

Mariángeles persönlicher Umwelttip: “Buy less, choose well and do it yourself.”

Eine großartige Geschichte von einer tollen Upcyclingfrau, die Mut macht, an sich selbst zu glauben und etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, etwas wo man sagen kann: „Das hier, das hier bin ich.“

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Text: Patrizia Grünhagen

tHERAPY

 

Upcyclingidol Nr. 3: CARMEN DEEPE

Um mehr Kreativität in ihr Leben zu bringen, kaufte sich Carmen Deepe vor einem Jahr ihre treue Nähmaschine ohne jegliche Näherfahrung. Anfangs begann sie, mit ihren eigenen Klamotten das Nähen zu üben. Als zeitnah dann Krawatten hinzu kamen, war ihr Feuer für Upcycling entfacht und ihr Label KrawAnders entstand. Dazu die Upcycling Designerin: “Diese Muster und die Farbvielfalt geben jeder einzelnen Tasche erst einen Charakter.”

Carmen’s Umwelttip:
Wenn Du alte Kleidung in Kleidersammelcontainer entsorgen möchtest, informiere Dich immer erst genau, wohin die Kleidung geht! Oftmals nutzen Unternehmer diese Container für ihre eigenen Zwecke: „Das, was in Europa nicht verkäuflich ist, gelangt nach Afrika, wo es so günstig angeboten wird, so dass der Tuchmacher vor Ort sein Produkt nicht mehr verkaufen kann, da er so günstig nicht produzieren kann. Wir vernichten unbewusst kulturelle Standards.“ Soziale Kaufhäuser und regionale Kleiderkammern, so Carmen, sind hierfür tolle Alternativen!

Besonderheit ihres Labels:
Carmen verwendet keine zugekauften neuen Stoffe, nimmt gerne Kleiderspenden an, näht immer improvisiert und spendet pro verkaufter Tasche 10€ an ein soziales Projekt. „Wer nehmen kann, muss auch geben können.“ So lautet das Motto unseres engagierten Upcyclingidols.

Wir vom Upcyclingshop sind begeistert von so viel Leidenschaft und Engagement für unsere Umwelt!

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Text: Patrizia Grünhagen

krawAnders

7.500 Gürtel aus gebrauchtem Feuerwehrschlauch

Auch wenn die Namen Bob und Bill eher an US-amerikanische TV-Verkaufshows erinnern. Bob und Bill sind einzigartig, sie sind Unikate, sie sind Gürtel.
Das Upcycling Label Feuerwear ist bekannt für seine Freizeittaschen, Handy Hüllen und iPad/Notebook Taschen. Doch von Beginn an setzte das Team um Robert und Martin Klüsener auf Upcycling Gürtel aus gebrauchtem Feuerwehrschlauch  – und davon konnte das Kölner Unternehmen im vergangenen Jahr insgesamt 7.500 Exemplare fertigen – Mal sehen, wie viele es in diesem Jahr werden.

“Die Gürtel im Used-look schützen nicht nur vor rutschenden Hosen, sondern auch die Umwelt”, so Feuerwear. Jeder Upcycling Gürtel wird aus gebrauchtem Feuerwehrschlauch gefertigt, und somit hat jeder Bob- und Bill-Gürtel seine eigene Geschichte. Verschiedene Aufdrucke und Gebrauchsspuren aus echten Feuerwehr-Einsätzen verleihen Bob und Bill einen individuellen Look in den Farben Rot, Weiß oder Schwarz.

Gürtel sind zeitlos und spielen als Accessoire eine große Rolle bei Mann und Frau. Neben dem auffälligen Material Feuerwehrschlauch sind bei Bob (Foto oben) die nickelfreie Schnalle mit rauchig-geprägtem Feuerwear-Logo sowie die durchgängigen Nieten charakteristisch. Bill (Foto unten) verfügt über eine flache Metall-Koppelschnalle, ebenfalls nickelfrei. Beide sind 4 cm breit und x 130 cm lang. Je nach Bedarf können sie unkompliziert gekürzt werden. Originale Einsatzspuren und Prüfnummern machen jedes Exemplar von Feuerwear charakterstark und einzigartig.

Mehr Infos zu Feuerwear

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°zeuiks – handgemachte Unikate aus Berlin

 

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°zeuiks, das sind handgemachte Unikate aus Berlin – eigenwillige Stickerei, partielle Verfilzung, experimenteller Siebdruck und sehr oft Wandelbares…

…für alle, die hungrig auf Zucker für den Alltag sind, mit recycelten Lieblingsstücken verschmelzen wollen und sich neugierig in die Welt von °zeuiks trauen!

Hinter dem Fashionlabel °zeuiks steht Dipl. Modedesignerin Johanna Gramann aus Berlin. Bereits 2010 hat sie sich in Berlin selbständig gemacht. Und seitdem entstehen ausschliesslich Unikate mit ganz eigenem Charakter. Dabei legt Johanna Gramann besonderen Wert auf besondere Materialien und auf Variationen.

1Upcycling Kleid

Bei der Upcycling Kollektion verarbeitet sie Relikte aus guten alten Zeiten sowie Muster und Verschnittstoffe und interpretiert diese völlig neu: Verformung, Prägung und vermeintliche Fehlstellen wie Verfärbungen, Falten, wilde Nähte sind bewußt gemacht, belassen oder ausgewählt, klar abgegrenzt von Wegwerfmentalität und Massenprodukt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Hier zum Beispiel das recycelte Lieblingsstück “relikt °zeuiks”.

°zeuiks war auch als Aussteller auf der diesjährigen Frei-Cycle Designmesse vertreten. Neben der Upcycling Kollektion hat Johanna Gramann für die modebewusste Frau weitere Kollektionen im Angebot, die vornehmlich aus feiner Merinowolle gefertigt sind. Grossartig sind ebenfalls ihre Wenderöcke, die sich bereits in 12 verschiedenen Variationen präsentieren.

 

 

 

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 13

Grenzenloser Dirndlspass, das verspricht das Label Lieblings Dirndl. Gudrun Richter hat ihre Faszination für die bayrische Damentracht zum Beruf gemacht – sie ist Modedesignerin oder punktgenau formuliert: Dirndl-Designerin.
Eine ihrer Kollektionen widmet sich dem Upcycling. Untern dem Namen “Wachgeküßt” finden sich aktuell 6 verschiedene Modelle, die das diesjährige Wiesn-Erlebnis NACHHALTIG verändern werden.

Denn die Dirndl haben eine ganz persönliche Geschichte zu erzählen, stammen doch die Materialien aus alten Stoffen bzw. aus einer Kombination von alten und neuen Stoffen. Dazu Gudrun Richter: “Wir erwecken alte Schätze zu neuem Leben und machen ein besonderes Lieblingsstück daraus!”

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Im Idealfall ist für Lieblings Dirndl genügend Material vorhanden, um ein Dirndl ganz aus alten Stoffen zu gestalten. So ist das zarte Sommerdirndl (Foto 2) vollständig aus alten Kopfkissenbezügen und einem Paradekissen gefertigt. Futter und Unterrock waren einmal ein Betttuch, die Bluse ein Nachthemd. Das Leinen für das Bolerojäckchen stammt ebenso aus alten Wäschebeständen. Auch das freche Sommerdirndl (Foto 3) ist vollständig aus alten Stoffen gefertigt. Das Oberteil war beispielsweise einmal eine Jeans. Das dritte hier vorgestellte Dirndl (Foto 4) war dereinst eine Tischdecke; die Schürze war früher mal eine Dienstbotenschürze, der Stoff für die Bluse war mal Bettwäsche. Dieses rustikale Dirndl (Foto 5) ist eine Kombination von alten und neuen Materialien. Im Oberteil wurde eine ausgediente Lieblingsjeans verarbeitet, Bluse und Schürze waren dereinst ein Paradekissen. Das blau-weiße Karo für den Rock ist neu, ebenso der Stoff für den Unterrock, die Borte schlummerte lange Zeit unentdeckt in einer alten Wäschetruhe.

foto1

foto2foto3foto4Lieblings Dirndl, d.h. ausgefallen, individuell, exklusiv, und
mit viel Liebe zum Detail. Und dieses Detail kann frau genau in Augenschein nehmen – auf der Frei-Cycle.

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 1

Am 13. September 2014 beginnt die mit Spannung erwartete Frei-Cycle 2014. Als Kooperationspartner der Designmesse für Recycling und Upcycling stellen wir von der nobrands GmbH auf Eurem Upcyclingblog die großartigen Aussteller / Change-Maker vor. Und wir beginnen heute mit zwei Upcycling Mode Labels:

->   2nd Flight
->   A.K.
2nd Flight, das sind modische Jacken aus gebrauchten Fallschirmen. Dazu Yvonne Bornemann: “Wir hatten eine Vision: Fallschirmen, die aus dem Sprungbetrieb ausgemustert wurden, ein neues Leben, sozusagen einen “2ND FLIGHT” zu schenken…Die armen Rentnerschirme gammeln im besten Fall in einer Kellerbar als Dekoration rum- das haben sie nun wirklich nicht verdient ! Sie haben mit uns aufregende Jahre im Sport verbracht, haben alle Höhen und Tiefen durchlebt und uns tausende Male das Leben gerettet. Im Gegenzug möchten wir sie mit in unser urbanes Leben nehmen und ihnen die Erde von unten zeigen, in die Metropolen der Welt.”

2ndFlight 15220e6642a_197__2ndFlight_Maschinen_Wuppertal_Schwelm_2984

 

 

 

 

 

 

 

Auch in Sachen Kleidung unterwegs, ist das Wiener Label A.K.
Hier stehen jedoch Kinder im Mittelpunkt – und das ist auch gut so. Upcyclingkindermode aus gebrauchten Keidungsstücken und Textilien. Großartig bequem und robust und die Schnitte so ausgewählt, dass die Kleidungsstücke gut mitwachsen. Katharina Frühwirth hat mit ihrem Modelabel das Big-Picture vor Augen: “Verarbeitung von in Übermassen bereits Vorhandenem verringert die Müllberge und hilft Energie zu sparen.”
Die Mode-Designerin ist zudem eine begnadete Fotografin, wie man auf Ihrer Website sehen kann.

AK1AK for FB

 

 

 

 

 

Infos zur Frei-Cycle Designmesse für Recycling und Upcycling