Upcycling – jetzt auf Zeitreise gehen, mit der K-81

Text: Vivien Gollnick

Sonderauflage: am 16. März ist Verkaufsstart – die K-81 wird nur für kurze Zeit in Bereitschaft stehen.
Der Preis für das Retro-Exemplar: EUR 129,- (inkl. USt.)
Maße: 35 x 23 x 11 cm

http://www.feuerwear.de/

Feuerwear ist aus der deutschen Upcycling-Szene nicht wegzudenken. Seit 10 Jahren designen die Kölner grossartige Taschen aus Feuerwehrschlauch.

Jetzt wird die Zeit noch einmal zurückgedreht und ein wichtiges Modell der ersten Stunde erneut zum Leben erweckt. Die „K-81“ ist eine der Taschen, mit der Designer Martin Klüsener seine Karriere startete. Sie entsprang seinen Vorstellungen für eine nachhaltige, stylische Tasche, die praktisch ist und so einiges aushalten kann. Die K-81 diente jahrelang als treuer Begleiter im Alltag und war Vorbild für Nachkömmlige der heute vielseitigen Feuerwear Mannschaft. Ganz im Zeichen des Jubiläums kündigt Feuerwear die alt bewährte K-81 in einer brandheißen Sonderauflage an. 

Als Martin Klüsener vor 10 Jahren an den ersten Modellen seiner Taschen tüftelte, hatte er gleich einige wichtige Ziele und Kriterien vor Augen: Die Taschen sollten nachhaltig sein, praktisch sein und in einem außergewöhnlichen Design erscheinen. Dazu sollten sie etwas aushalten können und sicher jeglichen Inhalt schützen – Einfach zuverlässige Begleiter für alle Einsätze des Alltags. Er schnitt, nähte und testete mit Leidenschaft und Ehrgeiz. Nach den ersten Modellen kam bald auch die K-81 aus gebrauchtem, weißem Feuerwehrschlauch zustande.

Da sie all die Jahre treu mit dem Designer geschultert hat und ein wichtiger Partner für die Marke Feuerwear war, darf sie sich 2015 noch einmal von ihrer besten Seite zeigen. Die K-81 erscheint stilecht im rauen Originalschnitt in weiß – für Innenleben und Ausstattung sind brandneue, raffinierte Updates am Start. Dabei sorgen der verstellbare Schultergurt und zahlreiche Fächer für praktischen Tragekomfort und sichere Unterbringung wichtiger Utensilien, wie Smartphone, Schlüssel und Notebook.

„Ich wollte zeigen, dass umweltfreundliche Mode auch stylisch sein kann”, sagt Martin. „Die K-81 hat mir geholfen, meine Idee zu demonstrieren und weiter zu entwickeln. Vor allem in der Anfangszeit von Feuerwear hieß es dabei stets für mich, Durchhaltevermögen zu beweisen. Und genau das kann das besondere Material Feuerwehrschlauch auch – Sowohl im ersten Leben bei strapazierenden Rettungseinsätzen, als auch im im zweiten Leben als zuverlässiger Begleiter für die Einsätze des Alltags.”

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Upcyclingidol Nr.5: JUDITH REUTER

Einer Nikolaus-Ausstellung im Dezember 2003 verdanken wir, dass Judith Reuter die Idee zu ihren Label “Hei-dee” kam. Das Atelier ihrer Mutter hat sie damals inspiriert – seitdem fertigt sie Taschen aus Tetra Paks und Plastiktüten. Die junge Upcycling Designerin glaubt, wie viele unserer Upcycling-Idole, an Veränderung: “Wenn sich jeder auch nur ein bisschen umstellt, dann kommen wir schon ein ganzes Stück weiter!” , lautet ihre Devise.
Andere Menschen mit dem Thema “Wiederverwenden” zu begeistern, war einer der Gründe, dass sie bereits in 2006 ihr Upcycling-Können in speziellen Workshops weitergab. „Doch damals war die Masse noch nicht bereit für das Upcycling Thema” so Judith.

Die Zeiten haben sich geändert: Neben Perlenschmuck entwirft die junge Upcycling Designerin nun auch einzigartige Taschen aus gehäkelten Plastiktüten, und kombiniert diese mit anderen Second Hand Kleidungsstücken.

“Die Menschen verstehen nun ‘hochwertigere und aufwändiger gestaltete Produkte’ unter dem Begriff Upcycling” – voller Enthusiasmus spricht Judith selbst vom Umdenken, von Zweckentfremdung und von der Nähe zur Natur.


Judith‘s persönlicher Umwelt-Tipp:
Judith selbst stellt eigene Pflegeprodukte her, orientiert sich an natürlichen “Hausmittelchen” und kauft weitgehend biologisch ein.

Unsere “Perlenfrau” ist mit dem gewissen Gespür für Schmuck, Textilien und Umwelt ausgestattet – das ist der Spirit, den wir an unseren Upcycling-Pionieren lieben. Liebe Judith, Du hast uns mit Deiner Kreativität begeistert!

Like ihr Label auch auf FB: http://buff.ly/1srbTiJ
Und besucht Hei-Dee‘s Webpage: http://buff.ly/1srbTiK

Foto: Judith Reuter
Text: Patrizia Grünhagen

Judith Reuter

Upcycling – elf zwo fertigt ziemlich alles…

Das Tübinger Taschen Label produziert unter dem Namen elf zwo tolle Upcycling Produkte wie Gürtel, Taschen, Sitzbezüge, Barhocker, Bierbankbezüge, Portemonnaies, Fußmatten, Handytaschen, Funktaschen, Vespertaschen, Poporutscher und vieles mehr. Basismaterial für elf zwo sind gebrauchte und alte Feuerwehrschläuche. Jedes elf zwo Produkt ist somit ein absolutes Unikat und hat seine eigene, individuelle Geschichte.

Bevor die ganzen Materialien verarbeitet werden, haben die Feuerwehrschläuche und Planen viele Jahre gemeinsam mit Feuerwehrleuten und THW Mitarbeitern Leben gerettet, Brände gelöscht und Hochwasser abgepumpt. Sie wurden durch Dreck, Asche, Schlamm, Kies und Geröll gezogen, haben dem Feuer, der Hitze und dem Schmutz getrotzt und viele aber tausende von Kubikmetern Wasser transportiert.

Die Schläuche werden von elf zwo gereinigt, sortiert, geschnitten und dann in traditioneller Handarbeit in einer kleinen Werkstatt mit hochwertigen anderen Materialien weiterverarbeitet. Dadurch werden aus alten Feuerwehrschläuchen robuste Einzelstücke. Dabei eignen sich nicht alle Schläuche für alle Produkte. Die Schläuche werden für die jeweiligen Produkte sorgfältig ausgesucht und werden dann in Stücke geschnitten, die später dann dasGrundmaterial für Taschen und andere Produkte bilden. Alle Taschen und andere Produkte sind absolute Unikate.

Die Herstellung erfolgt in penibler Handarbeit durch Thomas Rinderknecht. Der Upcycling Designer ist gelernter Raumausstatter und Polsterer: “Ich fertige so ziemlich alles. Egal ob ein Kunde mit einer Lederjacke oder mit einer Luftmatratze kommt. Er bekommt bei mir so ziemlich alles, was er daraus haben will. Aus Dingen, die sonst entsorgt werden, fertige ich Taschen für alles mögliche.”

Mehr Informationen zu elf zwo

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Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 22

Und hiermit setzen wir heute unsere Vorschau zur Frei-Cycle Designmesse mit “alten” Bekannten fort. Dies sind die fantastischen Upcycling Label:

  • urmurks
  • 207
  • Morendo Memoria

urmurks aus Berlin ist ein Upcycling Label, das sich um die Wiederbelebung ausrangierter alter Originale der 50er bis 80er Jahre kümmert. Der “Klanggeber” (ein Lautsprecher mit integriertem Verstärker und die mobile Alternative durch Akkumulator) und der “Klangmitnehmer” (ein alter Staubsauger erfährt eine Neuinterpretation des alten “Charme”) bilden gemeinsam mit dem Gehäuse eines alten Heizgerätes die Grundlage dieser kreativen Upcycling-Produkte. 

Dazu Bernhard Zarneckow von urmurks: “Bei vielen Recyclingprodukten wird das Potenzial der Wiederverwertung nicht ausgeschöpft. Es hat vielmehr einen dekorativen Charakter wie z.B. eine Kronkorken Lampe. Der qualitative Anspruch muss weiter steigen, den innovative Produkte unterstreichen den richtigen Weg der Nachhaltigkeit. Die alten Geräte verkörpern durch ihre Formsprache den jeweiligen Zeitgeist.”

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Die stromfressende alte Technik lassen diese Produkte jedoch zu reinen Deko-Objekten „verkommen“. Die Wiederbelebung zu einem Lautsprechersystem ist eine Wertschätzung der gebrauchten Originale. Ein Unikat das Emotionen weckt und eine klare Abgrenzung zur Wegwerfmentalität und Massenware ist. Die Abnutzungsspuren und seine individuelle Klangfarbe ergeben einen einzigartigen Charakter.

Christoph Reimers von dem Upcycling Label 207 aus Jork baut aus alten Skateboards Topfuntersetzer, Serviettenringe, Eierbecher und Schmuck. Die 207 Skateboard-Recycling Produkte bestehen nur aus dem Holz der gebrauchten Skateboards. Und das Ergebnis spricht für sich: Manchettenknöpfe, Ohrringe, Armbänder, und herrliches Wohnaccessoires. Jedes Stück ist ein Unikat.

Was sonst auf den Müll wandert, landet bei Christoph Reimers jetzt auf dem Tisch oder an den Körper. Zudem produziert er mit Ökostrom, der Server seiner Webseite dreht ebenfalls mit Ökostrom.

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Morendo Memoria, alles aus(ser) Müll – unter diesem Motto fertigt die Frei-Cycle Gründerin Lisa Vöhringer seit 2010 in liebevoller Handarbeit Unikate und Kleinserien im Bereich Recycling & Upcycling. Das Ergebnis sind Taschen aus Schallplatten, Gürtel aus Fahrradschlauch & Schmuck aus Muttern. Inspiriert von aktuellen Themen & Trends, sowie der Leidenschaft für das Aufbereiten und Weiterverarbeiten von alten, wertlosen Produkten & Materialien entstehen hier einzigartige Kreationen, die sich von der breiten Masse abheben und Individualität zeigen.

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Dazu Upcycling Designerin Lisa Vöhringer: “Alle Produkte werden von mir selbst entworfen und produziert. Hauptmaterial der Produkte sind Schallplatten, Metallmüll und Fahrradschlauch. Dabei lege ich größten Wert auf die Qualität des Produktes. Sämtliches Materialzubehör wie z.B. Ohrstecker, Wollfilz etc. wird in Deutschland produziert und enthält nach Möglichkeit recycelte Elemente wie z.B. Nähgarn und Filz aus recycelten PET-Flaschen. Wir verwenden Recyclingpapier für Rechnungen und Werbeflyer, nutzen den klimafreundlichen Versand der Waren und Hosting der Homepage. Wir achten auf strikte Mülltrennung und Entsorgung bei der Produktion, beziehen Ökostrom und versuchen weitestgehend unser Unternehmen umweltschonend zu führen.”

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Heute stellen wir im Rahmen unserer Vorschau zur Frei-Cycle Designmesse einige “alte” Bekannte vor – sprich, über diese Upcycling Firmen wurde in der Vergangenheit bereits auf Upcyclingblog berichtet. Und diese Firmen bleiben am Ball, um mehr und mehr Menschen für das Thema Upcycling zu begeistern. Dies sind:

  • Geldkuft
  • Sybille Homann
  • Back for Goods

Geldkluft aus Gera ist ein Hersteller von Geldbörsen, Smartphone- und iPad Hüllen sowie von Taschen aus gebrauchten und ausrangierten Neoprenanzügen. Neopren ist in der Upcycling Szene noch ein selten anzutreffender Werkstoff. Doch die Verwendung im Sinne des Upcyclings liegt auf der Hand: Neoprenanzüge werden nach starkem Verschleiss einfach nur entsorgt. Selbst kaputte oder gerissene Neoprenanzüge können nur in Einzelfällen repariert werden. Ein Recycling für Neopren ist zu teuer und ein ökologischer Abbau des Neoprenstoffes in der Natur ist unmöglich. Der Stoff Neopren selbst, bleibt somit länger im Umlauf, nur die Funktion hat sich geändert. So entsteht durch Geldkluft aus Abfall, ein hochwertiges Produkt.

Dazu Geldkluft Gründer Reik Moritz und Falko Meißdörfer: “Unsere Grundmotivation ist einfach : Umwelt und Ressourcen zu schützen. Unsere Motivation beruht auf zwei Punkten. Zum ersten ist der Stoff Neopren ökologisch nicht abbaubar und ein Recycling des Stoffes ist zu teuer. Zum zweiten finden wir es faszinierend, wie aus scheinbar wertlosem Abfall neue und hochwertige Produkte entstehen können. Wir sind einfach der Meinung das jeder seinen kleinen Beitrag dazu leisten sollte, Ressourcen zu schützen und die Umweltbelastung in irgend einer Art und Weise zu senken. Manchmal sind es so kleine Ideen wie unsere.”

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Sybille Homann aus Hamburg fertigt Produkte aus Gebrauchsglas wie Flaschen und Fensterglas. Beides sind “unscheinbare” Materialien – alltägliche Industrieprodukte, die durch ihren Gebrauchswert bestechen.

Die Farbigkeit und Formenvielfalt der Flaschen bleibt unbemerkt, solange der Nutzwert im Vordergrund steht. Die Produkte werden in Handarbeit als Kleinserie gefertigt – duch die Art des Herstellungsprozesses fällt jedes Stück ein wenig anders aus.
Das Zusammenspiel der Farbtöne ist für Sybille Homann ein wichtiges Thema bei der Verwendung von Flaschenglas. Alle Flaschen sind gebrauchte, gesammelte Flaschen, die sie von Freunden, Nachbarn und aus Restaurants erhält. Aus diesem “Pool” erstelle sie die Farb- und Formkombinationen, die sich in ihren verschiedenen Lampen (Hängeleuchte aus Flaschenabschnitten zusammengesetzt, oder Leuchten mit aufgesetzten Schalen) widerspiegeln. Großartig ist auch die Garderobe.

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Ebenfalls aus Hamburg kommt das Upcycling Label Back for Goods. Der Hamburger Upcycling Designer Marco Heß kreiert aus alten Weinflaschen neue Kerzen-Windlichter. Marco Heß möchte mit seinem engagierten Projekt UPWINED eine klare Botschaft gegen die Wegwerfgesellschaft senden, und wirbt für das Einsparen wertvoller Ressourcen.

Aus den Kellern Hamburger Bars und Restaurants rettet der Upcycling Designer die alten Flaschen vor dem sicher geglaubten Ende und haucht ihnen neues Leben ein.

Die Flaschen werden kräftig gereinigt und in zwei Hälften zerschnitten. Der untere Teil wird mehrfach geschliffen und dann mit einem Docht versehen und mit hochwertigem, 100% natürlichem Sojawachs befüllt – ein nachwachsender Rohstoff. Verschiedene Duftnoten wie Cedernholz, Lemongrass oder Rose, aus natürlichen, ätherischen Ölen gewonnen, runden das ganze ab und geben den Kerzen ihre wohlduftenden Namen.

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Die ganze Vielfalt des Upcyclings entdecken – wo? Natürlich auf der Frei-Cycle Designmesse in Freiburg.

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Upcycling Taschen liegen im Trend – und auf der Frei-Cycle Designmesse sind gleich mehrere Upcycling Labels mit ihren tollen Unikaten vertreten, darunter auch Milchmeer ecobags aus Fürth.
Milchmeer Taschen werden aus recycelten Zementsäcken und Futtersäcken hergestellt.  Die Original Säcke, die aufwändig upgecycelt / recycelt werden, bestehen aus wasserfestem und extrem reissfesten Material. Verständlich, denn schließlich wurde im Erstleben in ihnen schwerer und wasserempfindlicher Zement transportiert. Im Zweitleben  – als upgecycelte / recycelte Milchmeer Taschen – bleiben diese Eigenschaften natürlich erhalten.  

Dazu die Milchmeer Designer Sigrun Riechardt und Ralf Hassel: “Wir machen die Welt bunt! Dazu recyceln, bzw. upcyceln wir gebrauchte Zement- und Futtersäcke, um aus ihnen tolle, bunte wasserfeste Umhängetaschen, Messengerbags, Weekender, iPad Hüllen, Smartphonehüllen, Geldbörsen, etc. zu produzieren. Und dies ist nur gemeinsam mit unseren Näherinnen möglich. Ohne ihren Einsatz würden die gebrauchten Säcke auf der Mülldeponie landen und die Umwelt unnötig belasten. Statt dessen gibt es schicke Milchmeer ecobags.”

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Milchmeer hat verschiedene Upcycling Taschen im Angebot, so die Sporttasche fair.schwitzt (Foto 1). Diese ist die geräumigste Milchmeer Tasche und wurde von Hand aus einem recycelten Zementsack genäht. Sie bietet genug Stauraum für den Gang ins Fitnessstudio, ins Schwimmbad, auf den Sportplatz oder an den See. Locker passen Handtuch, Schuhe, Schwimmbrille und Erfrischungsgetränk hinein. fair.lernt (Foto 2) ist eine Umhängetasche aus recyceltem Fischfuttersack. Sie trägt lässig Bücher, Aktenordner, Stiftemäppchen, Spickzettel, Handy, Schreibblock, Hausaufgabenheft, Taschenrechner, Schokoladentafel, Deo…und was Mensch sonst so braucht. Hinter fair.wählt (Foto 3) steckt eine Handy Tasche / iPhone Hülle aus recyceltem Zementsack. Damit transportiert man das Smartphone gut geschützt durch den Tag. Durch den pfiffigen Druckknopfverschluss ist es schnell wieder aus der Hülle raus und am Ohr – für alle Fälle. fair.wischt (Foto 4) ist die Hülle für das iPad – individuell und keine 0815 iPad-Tasche.

Wer sich also von den Michmeer ecobags fair.zaubern lassen will, der/die macht sich auf den Weg zur Frei-Cycle Designmesse. In Freiburg – am 13./14. September 2014.

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 19

“Textil küsst Leder” – mit diesem Motto präsentiert Marina Bommas ihre Upcycling Taschen auf der Frei-Cycle Designmesse. Unter dem Label ‘We heart Mari‘ zeigt die engagierte Upcycling Designerin großartige LederBÄGs. Dazu Marina Bommas: “Jede Tasche ist genäht aus Leder- und Polsterstoffresten bzw. aus saisonaler Restware. Die Träger der Upcycling Bägs sind Zierkordeln.”
Und somit ist jede ‘We heart Mari ‘ Tasche ein Unikat, das liebevoll von Hand gefertigt wurde. 
Die verwendeten Materialien sind qualitativ hochwertig und die Aufmachung ist durchaus eine Freudenträne wert. Ob Quer-Träger oder Rechts&Links-Träger, die LederBÄGs sind vielseitig trag- & verwendbar. Ihnen gemein ist, dass sie in Kombination auftreten: halb/halb aus Leder und aus Leder mit Stoff.

 

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Zudem fertig das Taschen Label auch die TABÄG, die vollständig aus Leder Resten gefertigt sind.

Marina Bommas erfüllt zudem individuelle Taschen Wünsche und Ideen – eine gute Gelegenheit mit ihr ins Gespräch zu kommen, bietet sich an diesem Wochenende auf der Frei-Cycle (13.09- 14.09.2014) in Freiburg. 

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 17

Tanz auf Ruinen – hinter diesem klangvollen Label steht der kreative Upcycling Designer Thomas Zigahn. Auf der Frei-Cycle Designmesse zeigt Tanz auf Ruinen wie aus alt und wertlos, neu und besser wird. Und dabei bedient sich das Upcycling Label aus Dinslaken unterschiedlichster Materialien, die zunächst nutzlos erscheinen oder schlichtweg ausgedient haben, wie alte Fahrradmäntel, Kronkorken, Tetrapaks, Stromkabel, Metalle, oder alte Schmöker.

Dazu Thomas Zigahn: “Die Wiederverwertung von bereits vorhandenem Material reduziert die Neuproduktion von Rohstoffen. Energieverbrauch, Luft- und Wasserverschmutzung, sowie Treibhausgasemissionen – aber auch unfaire Arbeitsbedingungen werden somit verringert bzw. vermieden. Alle Tanz auf Ruinen Produkte bestehen, soweit möglich, aus Abfällen. Alle Verbundmaterialen sind, so weit es möglich ist, fair und bio. Alle Produkte sind vegan.”

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Beeindruckend ist die Produkt-Vielfalt von Tanz auf Ruinen. Hier gibt es beispielsweise schicke Einkaufstaschen, die aus 22 Soja-Milch-Paketen hergestellt wurden (Eigenverbrauch von ca. 3 Wochen). Der Trageriemen ist der Führungsriemen eines alten Lattenrostes. Nach grundlegender Reinigung wurden die Tetrapaks zurecht geschnitten und verflochten. 100% Upcycling (selbst die Nieten sind aus einem Dachbodenfund). Die Taschen sind natürlich Unikate. Stabil und wasserabweisend sind sie auch.

Aus alten Fahhradmäntel fertigt Thomas Zigahn zudem verschiedenste Gürtel und mit Hilfe alter Briefmarken und Metallen entstehen einzigartige Schmuckstücke.

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Für mich besonders beeindruckend sind die “Wordbooks” – grossartig, was Kreativität aus alten nicht mehr genutzten Schmökern zaubern kann.

Hut ab – vor Tanz auf Ruinen…und auf, auf, nach Freiburg zur Frei-Cycle Designmesse, um an diesem Wochenende den kreativen Upcycling Designer mit seinen Werken ‘live’ zu erleben.

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 15

Was wäre die Welt des Upcyclings ohne Taschen? In unserem ersten Video auf YouTube hatten wir uns bereits um Upcycling Taschen gekümmert – leider war im Video das Label PRESS.BAG nicht dabei – dafür ist PRESS.BAG aber auf der Frei-Cycle am kommenden Wochenende.

PRESS.BAG steht für Upcycling Taschen und Upcycling Accessoires aus dem Ruhrpott, genauer gesagt aus Mülheim/Ruhr. Gregor Volk und sein Team setzen auf Müllvermeidung – Grund genug, sich vollständig dem Upcycling zu verschreiben:  “Ungezählte Mengen unterschiedlichster Materialien wandern täglich in den Müll. Dabei ist Vieles noch längst nicht reif dafür. Genau das ist die Idee, die hinter unserem jungen Label PRESS.BAG steckt.”
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen – Messenger Bags, Umhänge Taschen, Rucksäcke, Handy Taschen, Geldbörsen, Gürtel – kurzum, neues Design in Form und Funktion. Und was früher einmal ein altes Autopolster, ein kaputter Fahrradschlauch, ein ausgedienter Heißluftballon oder einfach Reststücke von Teichfolie waren, sind heute stylische Produkte von PRESS.BAG. 

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Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 4

Accessoires sind in der Modewelt so wichtig wie das berühmte Salz in der Suppe. Von daher gewinnt der Bereich Accessoires in der Welt des Upcycling auch immer mehr an Bedeutung. Zwei Designer, die auf der Frei-Cycle Designmesse in Freiburg anzutreffen sind und sich hiermit beschäftigen, möchten wir im Folgendem vorstellen:

– Rita Balta, BAL DESIGNS
– EMIT TIEZ Timeless Watchdesign

Die Litauische Upcycling Designerin Rita Balta kümmert sich um alte, kaputt gegangene Basketbälle, denn in Litauen gilt Basketball als “zweite Religion”. Diese Leidenschaft hat Rita Balta auch in Deutschland nicht verlassen – in Köln fertigt sie aus dem robusten Material schicke Taschen und coole Mäppchen. Und das Beste: Hast Du einen platten Basketball? Dann schmeiß den nicht weg, sondern schicke den lieb-gewonnen Wegbegleiter an Rita Balta! Die Upcycling Designerin wird daraus ein cooles Upcycling Kunstwerk machen, das bereits Designliebhaber in Tokyo und New York begeistert hat!

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EMIT TIEZ Timeless Watchdesign ist kein gewöhnlicher Uhrenhersteller – hier werden die Uhren zu Kunst – versehen mit der Lifestyle Attitüde “Zeit ist relativ egal”. Viele Produkte des Upcycling Designers erinnern an die Frühzeit des Punk, z.B. an das Cover-Design des ersten Albums der Sex Pistols “Never mind the bollocks”. Doch lassen wir die Uhren für sich “sprechen”:

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