Interview mit Robert Klüsener (Feuerwear):

Was war Ihre Motivation, auf Nachhaltigkeit zu setzen?
Die Idee kam mir bereits während des Studiums. Ich wollte nachhaltige Mode mit einem hohen Anspruch an Design und Qualität schaffen. Mein Ziel war es dabei zu beweisen, dass umweltbewusste Modeprodukte nicht immer was mit Jesus-Latschen zu tun haben müssen, sondern auch stylisch sein können.

Welche Schwierigkeiten treten aus Ihrer Sicht im öko-sozialen Business auf?
Ökologische und/oder sozial-verträgliche Herstellung alleine reichen heute nicht als Verkaufsargument aus. Das Produkt muss sofern es sich um eine Mode- oder Lifestyle-Produkt handelt in erster Hinsicht gefallen. Das heisst öko-soziale Hersteller sollten in erster Linie Produkte kreieren, die die Menschen kaufen wollen und nicht Produkte, die die Menschen kaufen sollen. Aus meiner Sicht ist das öko-soziale Business in Deutschland zu kopflastig, dogmatisch und belehrend. Das weckt bei vielen Konsumenten eher negative Gefühle. Ökologischer Konsum muss freiwillig sein und Spass machen!

Was tun Sie privat, um das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben?
Privat achte ich vor allem beim Einkauf und beim Energieverbrauch auf Nachhaltigkeit.

Comments

  1. Interessanter Artikel. Kann nicht schaden, sich damit detailierter auseinander zusetzen. Werde gewiss die weiteren Posts im Auge behalten.

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