Upcycling Design aus Müll

ZDF

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Ein schöner Beitrag vom ZDF über ein Hamburger Upcycling Label … abzurufen über die ZDF Mediathek.

Dabei sein: die 1. Fair-Cycle Messe für fairen Konsum und nachhaltiges Design

In weniger als 90 Tagen (17. und 18. Mai 2014) startet die 1. Fair-Cyle Messe in den Reithallen München.  Die Fair-Cycle versteht sich als Messe für fairen Konsum und nachhaltiges Design. Dazu Veranstalterin Birgit Baindl: „Bei der Münchner Fair-Cyle Messe präsentieren wir zusammen mit Kunsthandwerkerinnen, Künstlern und Aktivisten tolle Upcycling und Recycling-Unikate, Handgefertigtes (handmade) und Ökologisches.
Zielpublikum sind Individualisten mit Sinn für Design,  Lebensfreude und Genuss. Nachhaltige Produktion, soziale Verantwortung, Kunst und Design schließen sich nicht aus, sondern sie ergänzen sich durch Kreativiät. Mit unserer Messe wollen wir informieren, aber bei der Fair-Cycle handelt es sich auch um eine Verkaufsmesse, d.h. unsere Besucher können die einzigartigen Produkte mit nach Hause nehmen.“

Die Fair-Cycle findet an einem aussergewöhnlichen Veranstaltungsort – Mitten in München – statt: Reithalle München (Heßstr. 132, 80797 München). Das historische Gebäude bietet auf 1.200 Quadratmetern den idealen Rahmen für die 1. Fair-Cycle.

Fair-Cycle Logo

„Mit der Fair-Cycle setzen wir ein Zeichen gegen Massenkonsum und Ressourcenverschwendung. Upcycler und Künstler, die ihre Produkte der stauenden Öffentlichkeit vorstellen möchten, sind uns als Aussteller willkommen.“, so Birgit Baindl weiter.

Fair-Cycle: Messe für fairen Konsum und nachhaltiges Design! Dabei sein am 17. / 18. Mai 2014 in München!
Hier geht es direkt zur Online Anmeldung als Ausstellerin/Aussteller.

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Green Jewelry – umweltverträglich-nachhaltige Schmuckstücke

My Sister’s Art™ ist eine Kollektion umweltverträglich-nachhaltiger Schmuckstücke, die von außergewöhnlichen Künstlerinnen entworfen wurden. Die Materialien haben gemeinsam, dass Wiederverwendetes und Recycelte in tragbare Kunst transformiert werden. My Sister’s Art™ verpflichtet sich für nachhaltiges Design, Umweltverträglichkeit und Umweltverantwortung – verbunden mit einem Interesse an ästhetischen Formen, die der Architektur entlehnt sind.

Für die 2011er Kollektion, die vollständig auch recycelte Materialien in Verbindung mit Aluminium und Gummi setzen, zeichnet Designerin und Unternehmensgründerin Margaret Nowak Dobos verantwortlich. Margaret sammelt seit langer Zeit außergewöhnliche Kleidung aus aller Welt – besonders avantgarde Designs interessieren sie. Im Zusammenspiel mit ihrem Architektur-Hintergrund setzt sie auf unkonventionell-experimentelle Ästhetik mit Aluminium und Gummi – ihre Schmuckstücke verbinden progressiv Material und Form. Alle Exponate der My Sister’s Art™ Kollektion schlagen eine Brücke zwischen Zeitlosigkeit und Gegenwartskunst.
My Sister’s Art™ wurde kürzlich auf der Titelseite der Vogue Italia berücksichtigt. Dabei wurde die Kollektion von dem weltweit-renommierten Fotografen Steven Meisel abgelichtet.

Fotonachweis: www.mysistersart.com

preisgekröntes Sitzmöbel aus ausrangiertem Fahrradschlauch

PJOO – die Kurzform für Petra Jäger Objekte, ist das Label, unter dem Petra Jäger seit 2011 ausgewählte Produkte ihrer gestalterischen Tätigkeit vertreibt. Im Spannungsfeld von Überflüssigem und Begehrenswertem erforscht Produktdesignerin Petra Jäger die Poesie des Banalen und vereint Neues mit Vorhandenem und Weggeworfenem zu ästhetisch reizvollen Wohnaccessoires mit hohem Gebrauchswert.

Das Sitzmöbel teneo besteht aus ausrangierten Fahrradschlauch. Bodennahes Sitzen auf kalten, harten oder unebenen Böden wird zum Genuss. Das Gummimaterial der Schläuche wirkt isolierend und verhindert zudem, dass man beim Anlehnen, zum Beispiel an einer Wand, wegrutscht. teneo wurde mit dem Recycling Designpreis 2007 ausgezeichnet.

teneo ist in verschiedener Hinsicht nachhaltig: Ressourcenschonung durch Einbindung von Recyclingmaterialen und Ready Mades. Verwendung von formschlüssigen Verbindungen / keine Verklebungen, um eine Weiterverwertung der Materialien nach dem endgültigen Ableben der Produkte zu ermöglichen. Reduzierung von Transportwegen durch Auswahl von möglichst regionalen Zulieferfirmen.

Fotonachweis: www.petra-jaeger.de

Tasche aus Bundeswehr-Wärmflasche

abteil-Taschen entstehen aus neuen und recycelten Lkw-Planen, Luftmatratzen, Postsäcken, Bundeswehr-Decken und anderen originellen Materialien wie ausgedienten Traings-Fußbällen. Jede Tasche ist ein in Handarbeit gefertigtes Einzelstück, dass in Stuttgart produziert wird. Die gezeigte Tasche besteht aus einer recycelten Wärmflasche aus Bundeswehrbeständen. Dabei setzt abteil auf eine ausgewogene Mischung aus neuen und gebrauchten Materialien. Das Zusammenspiel der Farben, Formen und Texturen steht im Vordergrund sowie der Ansatz “cool, ästhetisch, praktisch”.

Ines Kath. Abt und Axel Hemprich bieten mit ihrem Label alles, was die gut designte Tasche braucht: abteil-Taschen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Größen: als „Tag-“, oder „Großraumabteil“ mit nützlichen Reißverschluss- und Handyfächern, als „Datenabteil“ für die sachgemäße Aufbewahrung von Notebooks oder als „Nachtabteil“ für die Siebensachen der Ausgehhungrigen. Auch sind Spezialanfertigungen nach Kundenwunsch jederzeit möglich.

Fotonachweis: www.abteil.com

Recycling Möbel in edler Natur

Der holländische Möbelkünstler Piet Hein Eek gestaltet aus Holzabfällen außergewöhnliche Patchwork-Möbel. Dabei gestaltet er Schränke, Tische, Sitzbänke, Hocker und Stühle. Teilweise werden seine Objekte mit viel Mühe und Zeitaufwand aus hunderten von kleinen Holzstückchen unterschiedlicher Herkunft zusammen gepuzzelt.

Die Recycling Möbel von Designer Piet Hein Eek machen einerseits unverblümt deutlich, dass sie aus Abfallholz stammen – andererseits entwickeln sie durch ihre Oberflächenbehandlung eine edle Anmutung. Zehn bis zwanzig transparente Lackschichten geben den Recyclingmöbeln von Piet Hein Eek eine Hochglanz-Optik, die das ursprünglich wertlose Abfallholz veredelt.

Fotonachweis: www.pietheineek.nl/en