Dem ist nichts hinzuzufügen….ecofair sieht anders aus

Interessante Umfrage

Stellt sich nur die Frage, ob nach dem Lippenbekenntnis auch Taten folgen.

Fotonachweis: http://www.wdr.de/tv/hartaberfair

Hart aber fair – zum Thema “Mein Kleid, Dein Leid – wer zahlt den Preis für billige Mode?”

In dieser Woche gab es einen interessanten TV Beitrag: Hart aber fair – zum Thema “Mein Kleid, Dein Leid – wer zahlt den Preis für billige Mode?”

Auf der Internetseite http://www.wdr.de/tv/hartaberfair wurde über das Thema intensiver diskutiert als in der Gesprächsrunde.
Unter anderem schrieb Urs Vogel:
“Ich bin entsetzt, die Ware aus solchen Ländern mit schlechten Arbeitsbedingungen sollten per Gesetz gekenzeichnet werden. Nicht mit einer Ampel, nein in der selben Art wie Raucherwaren. Auf der Aussenseite angebracht. Z.b.
Diese Kleidung gefährdet Leben
Diese Kleidung stürzt Menschen in den Abgrund
ODER
Ich gefährde Leben
Ich stürze Menschen in den Abgrund
Ich glaube so würde sich keiner auf die Strasse trauen, das wäre dann auch ein sinnvoller Beitrag.”

Recht hat der Mann – das wäre mal ne schöne Aktionskunst 😉

Fotonachweis: http://www.wdr.de/tv/hartaberfair

farbenfrohe, mexikanische Eco-Taschen

Dalia Pascal und ihr Team setzen auf nachhaltige Materialien wie recycelte Stoffe, natürliche Tonerde oder getrocknete Palmen-Samen. Aus den Stoffresten, die bei der Produktion der Taschen anfallen, werden Geldbörsen und Halsketten hergestellt, so dass keinerlei Müll anfällt.
Darüber hinaus betreibt das mexikanische Unternehmen Fair Trade, d.h. die einheimischen Kunsthandwerker bekommen Löhne, von denen sie und ihre Familien gut leben und darüber hinaus ihren Kindern eine gute Schulausbildung ermöglichen können.

Dalia Pascal ist mit ihrem Team seit sieben Jahren in Mexico City aktiv. Die Handtaschen und Schmuckstücke begeistern Touristen wie Einheimische, denn hier geht es nicht nur um ein Stück Handwerkskunst, sondern auch um ein Stück Geschichte. Das Unternehmen arbeitet mit Kunsthandwerkern aus dem ganzen Land zusammen und hilft ihnen, die traditionellen Techniken zu bewahren, u.a. dadurch dass die erwachsene Kinder der Kunsthandwerker diese Techniken erlernen und in die neue, modernen Welt weitertragen.
Das Unternehmen hat bereits zahlreiche Auszeichnungen für seine ökologisch-ethisch nachhaltigen Produkte erhalten.

Fotonachweis: www.daliapascal.com

Taschen aus Verpackungsmaterial

Ecoist Handtaschen entstehen aus recycelten Süsswaren-Verpackungen, Nahrungsmittel-Verpackungen, Flaschenetiketten, U-Bahn Plänen, Zeitungen und anderen recycelten Materialien. Ecoist sammelt Abfall und verwandelt ihn via Upcycling in einzigartige und „limited collection“ Handtaschen und Accessoires.
Heute arbeitet Ecoist mit Fashion Designern und Industrial Designern zusammen, die konsequent Abfall als Rohmaterial und als Grundlage für ihre Handtaschen- und Asseccoires-Kreationen benutzen. Ecoist Taschen und Schmuck werden zu 100% handgefertigt.

Ecoist‘s setzt nicht nur auf den Einsatz recyelter Materialien bei der Produktion. Für die Gründer von Ecoist bedeutet Nachhaltigkeit auch: wir praktizieren Fair Trade. Seit 2009 beschäftigen wir mit unserer (eigens dafür gegründeten) Firma EcoDiseño Arbeiter und Kunsthandwerker in der verarmten Gegend von Ancon in Peru. Dabei haben wir verstanden, dass es unsere Kunsthandwerker sind, die mit ihrer Hingabe, ihrer Liebe und ihrem Geschick diese tollen Produkte fertigen. Es ist für uns selbstverständlich, sie mit fairen Löhnen und nicht (wie in der Industrie üblich) mit Minimal-Löhnen zu bezahlen. Ecoist ist ein Familienunternehmen und sieht daher einen Mehrwert darin, gut für die Mitarbeiter und ihre Familien zu sorgen. So hat Ecoist nachweislich die Lebensbedingungen von 40 Mitarbeiterinnen deutlich verbessert.
Darüber hinaus pflanzt Ecoist für jede verkaufte Handtasche einen Baum. In Zusammenarbeit mit „Trees for the Future“ leistet Ecoist einen Beitrag zur Wiederaufforstung – es wurden bereits über 100.000 Bäume in Haiti, Indien und Uganda gepflanzt.

Fotonachweis: www.ecoist.com