Interview mit Christina Schelhorn vom Hamburger Label redesign

Was war Ihre Motivation, auf Nachhaltigkeit zu setzen?
Ich liebe Mode und hatte aber immer ein schlechtes Gefühl, Kleider zu tragen, die von miserabel bezahlten Arbeitern in Asien hergestellt werden und für die Unmengen von Trinkwasser zur Herstellung verbraucht werden.

Welche Schwierigkeiten treten aus Ihrer Sicht im öko-sozialen Business auf?
In Deutschland zu produzieren, ist teuer und unrentabel, die Ladenmieten sind zu hoch und die Kunden wissen bez. sehen nicht, warum fair produzierte Kleidungsstücke teurer sein müssen. Die “Geiz ist geil” Mentalität hat sich in allen Kreisen ausgebreitet und die meisten kaufen lieber viel und billig anstatt teurer und qualitätsbewusst bez. einzigartig.
Um mit den wenigen bewusst nachhaltig orientierten Kunden durchzuhalten, braucht man einen langen Atem, vor allem in finanzieller Hinsicht.

Was tun Sie privat, um das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben?
Für mich ist es ein Hobby, das mir übrigens unheimlich Spaß macht, alle möglichen Bereiche aufzuspüren, in denen man sich nachhaltig verhalten kann. Und ich bin bisher auf keinen Bereich gestoßen, bei dem ich leiden muss, weil ich die Umwelt schone, im Gegenteil, ich entdecke dabei immer wieder: the best things are’nt things.

Hier einige Beispiele, die mir so einfallen: Ich esse (seit 20 Jahren) kein Fleisch, genieße also eine gesunde vegetarische Küche.

Ich fliege nicht, entdecke wunderbare Flecken in Deutschland ohne lange Anreise und Reisefieber.

Ich spare Geld, indem ich bei jedem Euro, den ich ausgebe überlege, ob das Produkt nötig ist und ob es nachhaltig produziert wurde.

Ich zahle schon lange kein Geld mehr für Atomstrom.

Ich bin froh, dass kein Tier leiden muss, weil ich Naturkosmetik benutze.

Ich habe keine Haustiere, die ich mit Dosen- oder Tockenfleisch füttern muss. (keine Haustiere zu haben, ist das tierfreundlichste Verhalten überhaupt).

Mein Konto habe ich bei einer Bank, die nur in ökologisch und sozialverträgliche Projekte investiert.

Ich habe ein ökologisch gedämmtes Haus, was mir eine Menge Heizkosten einspart.

Und last not least: Ich spreche alle darauf an, die das Nachhaltigkeitshobby noch nicht so verinnerlicht haben und frage sie z.B. wie sie den Flug ausgleichen, den sie mal wieder machen müssen, weil sie das Wetter hier fertig macht. Dies macht einen zwar nicht immer beliebter, aber trotzdem zufriedener.

Fotonachweis: www.redesign-hamburg.de

Antike Diamanten und aufgearbeitetes Gold / Silber werden zu grossartigem Upcycling Schmuck

Gayle C. Baker gilt als San Diego’s führende Designerin in Sachen Eco-Schmuck.
Ausgebildet am Gemological Institute of America in Bildhauerei und Design ist Gayle seit 2001 als akkreditierte Schmuckdesignerin aktiv. Mit ihrem Schmuck möchte Gayle einen Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt beitragen – inspiriert ist sie von der Idee, keine weiteren Ressourcen mehr dem Planeten Erde zu entnehmen.

Gayle verwendet ausschliesslich antike Diamanten und aufgearbeitetes Gold & Silber. Unter dem Label GCB macht die Designerin Upcycling zu einer Kunst: alle Stücke werden von Künstlern in Süd-Kalifornien per Hand gefertigt. Gayle hat die Gabe traumhafte Designs mit lebendigen Formen zu kombinieren. Das Ergebnis ist ein wunderbares Vintage-Design, das dem Wunsch nach verantwortungsvollen und umweltverträglichem Schmuck gerecht wird – zum Nutzen unseres Planeten.

GCB verfolgt das Ziel, tragbare Kunst zu schaffen und gleichzeitig dabei der Erde so wenig Schaden wie möglich zuzufügen. Zudem geht es Gayle darum, der Weltgemeinschaft etwas zurückzugeben, so dass auch andere am Erfolg teilhaben können. Zu diesem Zweck werden alle GCB Schmuckstücke aus recycelten Sterling Silber oder Gold produziert. Alle Produkte werden in recyceltem Kartons verpackt, und alles Packpapier, Füllmittel und Grusskarten stammen aus recycelten Materialien.

Fotonachweis: www.gcbdesigns.com