Fantastisches Upcycling

Kat O’Sullivan stellt unter dem Label KatWise verrückte Kapuzenpullover und Jacken aus gebrauchten Pullovern (upcycling) her. Jedes Stück ist einzigartig. Zudem bietet die innovative Designerin aus Brooklyn ein Lehrbuch an, so dass man mit etwas Geschick selbst ähnliche Kleidung herstellen kann. Kat O’Sullivan: “Ich habe es schon immer so empfunden, dass der Einsatz von Recycling Materialien deutlich mehr Seele in die Kreation bringt. Ich hatte nie wirkliches Interesse mit neuen Stoffen zu arbeiten.”

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Fashion aus gebrauchten Businesshemden

Für ihr Label Trinkhallen Schickeria trägt Lena Schröder unermüdlich zusammen, was sie an Materialien für ihre Kollektionen ergattern kann. Mit ihren Entwürfen protestiert die Modedesignerin dabei gegen den allgegenwärtigen „Billig-Chic“ von der Stange. Warum unfair und umweltschädlich Neues produzieren, wenn so viel Schönes aus vergangenen Tagen nur entdeckt werden muss?

Die aktuelle Kollektion „I wanna be a Yuppie“ ist aus Businesshemden entstanden, die vorher vielleicht euer Finanz- oder Steuerberater getragen hat. Eine Kollektion, die einerseits funktional ist – dabei aber verspielte Details nicht vermissen lässt. Ganz so, wie wir es von Trinkhallen Schickeria gewohnt sind: immer mit einem Augenzwinkern.

Für die Kollektionen der Trinkhallen Schickeria werden hauptsächlich recycelte Materialien verwendet.
Fast alle Stücke sind Unikate und werden in Köln genäht.

Mehr Infos zu: Trinkhallen Schickeria

Trinkhallen Schickeria

KnowMe, KnowYou – kenne Dich und kleide Dich in Dir

KnowMe, das ist mehr als ein Label für Mode. KnowMe lädt ein zum Sein und Genießen. Gebrauchen statt Verbrauchen ist der wichtigste Leitfaden, der respektvolle Umgang mit Mensch und Natur ist oberste Devise. Diesem Anspruch gemäß werden in der Produktion, entweder recycelte Materialien genutzt oder kontrolliert biologische Rohstoffe. KnowMe ist zu 100% organic und fair, wiederbelebt und detailverliebt, bequem und funktional, von links und rechts tragbar, wie Du magst und Dir beliebt und produziert in Münster.

KnowMe ist zu 100% organic und fair, wiederbelebt und detailverliebt, bequem und funktional, von links und rechts tragbar.

Hinter KnowMe steckt die Designerin Noomi Lösing.

Mehr Infos: KnowMe

 

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Katwise – Fashion Upcycling

Kat O’Sullivan:

Ich stelle verrückte Kapuzenpullover und Jacken aus gebrauchten Pullovern (upcycling) her. Jedes Stück ist einzigartig. Zudem biete ich ein Lehrbuch an, so dass man selbst ähnliche Kleidung herstellen kann.

Jeder verwendeter Stoff ist aus Upcycling Material. Durch mein Lehrbuch versuche ich andere Menschen zu inspirieren, ihre gebrauchten Pullover zu recyceln.

Was war Ihre Motivation, auf Nachhaltigkeit zu setzen?
Ich habe es schon immer so empfunden, dass der Einsatz von Recycling Materialien deutlich mehr Seele in die Kreation bringt. Ich hatte nie wirkliches Interesse mit neuen Stoffen zu arbeiten.


Welche Schwierigkeiten treten aus Ihrer Sicht im öko-sozialen Business auf?

Mit der starken Nachfrage Schritt zu halten.


Was tun Sie privat, um das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben?

Neben meiner Hingabe zu Upcycling Mode setze ich auf Trampen.

Fotonachweis: www.katwise.com

Interessante Umfrage

Stellt sich nur die Frage, ob nach dem Lippenbekenntnis auch Taten folgen.

Fotonachweis: http://www.wdr.de/tv/hartaberfair

Hart aber fair – zum Thema “Mein Kleid, Dein Leid – wer zahlt den Preis für billige Mode?”

In dieser Woche gab es einen interessanten TV Beitrag: Hart aber fair – zum Thema “Mein Kleid, Dein Leid – wer zahlt den Preis für billige Mode?”

Auf der Internetseite http://www.wdr.de/tv/hartaberfair wurde über das Thema intensiver diskutiert als in der Gesprächsrunde.
Unter anderem schrieb Urs Vogel:
“Ich bin entsetzt, die Ware aus solchen Ländern mit schlechten Arbeitsbedingungen sollten per Gesetz gekenzeichnet werden. Nicht mit einer Ampel, nein in der selben Art wie Raucherwaren. Auf der Aussenseite angebracht. Z.b.
Diese Kleidung gefährdet Leben
Diese Kleidung stürzt Menschen in den Abgrund
ODER
Ich gefährde Leben
Ich stürze Menschen in den Abgrund
Ich glaube so würde sich keiner auf die Strasse trauen, das wäre dann auch ein sinnvoller Beitrag.”

Recht hat der Mann – das wäre mal ne schöne Aktionskunst 😉

Fotonachweis: http://www.wdr.de/tv/hartaberfair

Schicke Damenmode aus getragenen Herrenanzügen

Das Wiener Modelabel MILCH fügt dem bestehenden Wäscheberg nicht noch mehr hinzu, sondern fertigt lokal und fair aus bereits getragenen Herren-Anzügen und Herrenhemden neue intersaisonale Klassiker wie „MARILINN“, das Neckholder-Hosenkleid oder „FRITZ“ die Hosen-Kappe.
Die Designerin hinter dem Label, Cloed Priscilla Baumgartner, betreibt in Wien neben ihrem Label MILCH auch den YPPIG – ECO FASHION SHOWROOM zur Präsentation und Verbreitung des grünen Mode-Gedankens.
MILCH arbeitet seit 10 Jahren als Pionierin in Sachen „eco fashion“. MILCH wirft keine Kollektionen auf den Markt, die sich dem Jahresverlauf unterwerfen; vielmehr handelt MILCH nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit und der Ressourcenschonung. Ausgemusterte Ware wird durch Upcycling in anderem Kontext wieder verwendbar gemacht, wie etwa bei der Aneignung (Appropriation) des klassischen Männeranzugs, dessen Verfremdung zu Hosen- und Hemdkleidern auch als Genderverwirrspiel verstanden werden kann. So werden Herrenhemden, Herrenanzugshosen dekonstruiert und ständig neu kombiniert, zerschnitten und verstrickt, gedreht und gewendet. Daraus entstehen laufend neue Modelle.

Selbstverpflichtung zu 100% Recycling, konkret aus Herrenhosen und Herrenhemden, die von der lokalen Kleidersammelstelle VOLKSHILFE BOX stammen und in den neuen grünen Waschsalons GREEN & CLEAN frisch gewaschen werden.
Selbstverpflichtung, lokal zu produzieren, konkret in Wien im sozialökonomischen Projekt MERIT, im Schneiderbetrieb DALLA und in der eigenen Werkstatt MILCH Zentrale.
Aus all diesen Selbstverpflichtungen entsteht locker flockig und mit viel Humor und Freude an den Stoffen und Details die intersaisonale Kollektion HOSEN.HEMD.KLEIDUNG, die durch innovatives Design und hochwertige Rohstoffe besticht und bezirzt!

Fotonachweis: http://MILCH.mur.at
Mode Recycling

Vintage Mode aus London

Mit ihrem bewussten Einsatz einheimischer Vintage Kleidung nimmt red mutha eine Vorreiterrolle in der europäischen Modeindustrie ein. Dabei überzeugt das “Customizing” wie auch das nachhaltige “Re-make”.

Das englische Label red mutha wurde bereits 1986 gegründet. Von Beginn an hat sich das Team um Red Curtis daran gemacht, recycelte Vintage Kleidung auf höchstem Niveau herzustellen.

Fotonachweis: www.redmutha.com

Interview mit der englische Designerin Nin Castle (Goodone):

Was war Ihre Motivation, auf Nachhaltigkeit zu setzen?
Ich habe Fashion Design an der Universität studiert – dabei habe ich mich bewusst auf das Thema Nachhaltigkeit in der Modeindustrie konzentriert. Mein eigenes Geschäft ging dann damit los, als ich damit anfing, aus alten Strickpullovern neue Strickkleider zu fertigen.

Welche Schwierigkeiten treten aus Ihrer Sicht im öko-sozialen Business auf?
Ich versuche meine Preise wettbewerbsfähig zu halten – und dennoch einen echten Mehrwert für meine Kunden und für meine Firma zu schaffen.

Was tun Sie privat, um das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben?
Ich hasse Verschwendung und ich setze alles daran, Dinge zu erhalten und zu reparieren. Ich lebe in London und ausser einem kleinen Van, den ich für meine Arbeit benötige, nehme ich meistens das Fahrrad. Das ist absolut die beste Art und Weise, sich in der Stadt zu bewegen.
Ausserdem bin ich der Meinung, dass man Unternehmen unterstützen sollte, die auf Nachhaltigkeit setzen – oder, wenn das nicht anders möglich ist – dass man Unternehmen unterstützt, die extrem hochwertige und somit langlebige Qualitätsprodukte anbieten.

Wickelröcke aus Tischdecken, Bettdecken und Vintage-Stoffen

Die Designerin Sabine Eilers gründete ihr Label im Jahr 2008. Ihre Kollektionen für Damen und Kinder verbinden hochwertige, 30 bis 50 Jahre alte Stoffe mit Kreativität und fachmännischer Fertigung. Das Design der Kleidungsstücke ist zeitlos – hochwertige Shirts und Pullover werden mit Applikationen verschönert – und es dominieren bequeme Schnitte.
Die verwendeten Stoffe (sogenannter Retro oder Vintage Stil) für die Wickel- und Ballonröcke sind hauptsächlich Originale aus der Zeit der 50er bis 80er Jahre und stammen aus Nachlässen und Auktionen. Es sind Möbelstoffe, Kleiderstoffe, Tischdecken oder Bettwäschestoffe. Diese werden vor der Weiterverarbeitung sorgfältig aufbereitet. Durch die Verwendung von Vintage-Stoffen wird bewusst auf umweltschonende Nachhaltigkeit gesetzt.

www.designerie-frankfurt.de