Hart aber fair – zum Thema “Mein Kleid, Dein Leid – wer zahlt den Preis für billige Mode?”

In dieser Woche gab es einen interessanten TV Beitrag: Hart aber fair – zum Thema “Mein Kleid, Dein Leid – wer zahlt den Preis für billige Mode?”

Auf der Internetseite http://www.wdr.de/tv/hartaberfair wurde über das Thema intensiver diskutiert als in der Gesprächsrunde.
Unter anderem schrieb Urs Vogel:
“Ich bin entsetzt, die Ware aus solchen Ländern mit schlechten Arbeitsbedingungen sollten per Gesetz gekenzeichnet werden. Nicht mit einer Ampel, nein in der selben Art wie Raucherwaren. Auf der Aussenseite angebracht. Z.b.
Diese Kleidung gefährdet Leben
Diese Kleidung stürzt Menschen in den Abgrund
ODER
Ich gefährde Leben
Ich stürze Menschen in den Abgrund
Ich glaube so würde sich keiner auf die Strasse trauen, das wäre dann auch ein sinnvoller Beitrag.”

Recht hat der Mann – das wäre mal ne schöne Aktionskunst 😉

Fotonachweis: http://www.wdr.de/tv/hartaberfair

Meine Motivation für das nobrands-Projekt

Als ich vor 20 Jahren meine Diplomarbeit über umweltökonomische Herausforderungen schrieb, betrat ich absolutes Neuland. Ökologie als Produktionsfaktor wurde damals völlig negiert – Wachstum, Wettbewerb, Konkurrenz, hohe Renditen und Gewinne waren die vordringlichen Themen.

Heute investieren viele Menschen ihre Zeit in die Entwicklung regenerativer Energien, in ökologischen Landbau oder in die Herstellung von Upcycling Produkten. Als Dozent für Betriebswirtschaftslehre in Dhaka, Bangladesh (Raffles – International College for Higher Education) sensibilisiere ich meine Studenten für das Thema Nachhaltigkeit und ermutige sie bei der Umsetzung nachhaltiger, ökologischer und sozialer Projekte. In unserer globalen Welt sind wir alle eng miteinander verbunden – als Menschen untereinander und als Konsumenten limitierter Ressourcen.

Als Vater von drei Kindern ist es mir eine Herzensangelegenheit, aktiv für eine saubere Umwelt und für ein faires Miteinander einzutreten. Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich aus meiner Sicht nur über einen Dialog lösen. Diesen Dialog möchte nobrands als Online-Plattform unterstützen. Als Info-Portal ist nobrands ein einfaches und übersichtliches Informations- und Orientierungssystem, das ein spannendes Stöbern in dem „Markt der Möglichkeiten“ eröffnen will. Gleichzeitig verschafft nobrands vielen nachhaltigen Unternehmen auf diese Weise mehr Aufmerksamkeit, so dass Interessenten bei Gefallen direkt im Online-Shop des jeweiligen „grünen“ Anbieters online einkaufen können.

Auf nobrands werden branchenübergreifend alle wichtigen Anbieter von nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen unter einem Dach vorgestellt. Das nobrands Logo steht für Information aus erster Hand. Im Online-Portal finden sich Firmen aus aller Welt. Da der Zielmarkt von nobrands aktuell jedoch auf Deutschland, Österreich und Schweiz fokussiert, ist das Portal bisher ausschliesslich in deutscher Sprache verfügbar.