°zeuiks – handgemachte Unikate aus Berlin

 

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°zeuiks, das sind handgemachte Unikate aus Berlin – eigenwillige Stickerei, partielle Verfilzung, experimenteller Siebdruck und sehr oft Wandelbares…

…für alle, die hungrig auf Zucker für den Alltag sind, mit recycelten Lieblingsstücken verschmelzen wollen und sich neugierig in die Welt von °zeuiks trauen!

Hinter dem Fashionlabel °zeuiks steht Dipl. Modedesignerin Johanna Gramann aus Berlin. Bereits 2010 hat sie sich in Berlin selbständig gemacht. Und seitdem entstehen ausschliesslich Unikate mit ganz eigenem Charakter. Dabei legt Johanna Gramann besonderen Wert auf besondere Materialien und auf Variationen.

1Upcycling Kleid

Bei der Upcycling Kollektion verarbeitet sie Relikte aus guten alten Zeiten sowie Muster und Verschnittstoffe und interpretiert diese völlig neu: Verformung, Prägung und vermeintliche Fehlstellen wie Verfärbungen, Falten, wilde Nähte sind bewußt gemacht, belassen oder ausgewählt, klar abgegrenzt von Wegwerfmentalität und Massenprodukt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Hier zum Beispiel das recycelte Lieblingsstück “relikt °zeuiks”.

°zeuiks war auch als Aussteller auf der diesjährigen Frei-Cycle Designmesse vertreten. Neben der Upcycling Kollektion hat Johanna Gramann für die modebewusste Frau weitere Kollektionen im Angebot, die vornehmlich aus feiner Merinowolle gefertigt sind. Grossartig sind ebenfalls ihre Wenderöcke, die sich bereits in 12 verschiedenen Variationen präsentieren.

 

 

 

Substantielles Minimum aus Berlin

“Die heimliche Befreiung der Kleider”:

SUBSTANTIELLES MINIMUM macht Mode aus verlassenen Kleidern.

Die sorgten sich schon lange um ihr Überleben:

“Das Kostüm im 80er Jahre-Stil lag schon ganz hinten im Kleiderschrank und das war kein gutes Zeichen.

Bald würde es wie all die anderen vor ihm spurlos verschwinden. Eines Tages würde es passieren.

Es sah schon die unsägliche riesige Tüte da liegen.

Keine Ahnung was danach kommen würde. Es müsste die andern überzeugen mitzumachen.

Sie hatten nur diese kleine Chance.

Sie mussten sich zusammentun.

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Für die Kollektion werden nur Altkleider und ausrangierte Wohntextilien verwendet.

Für den Regenumhang RENG, der aus den Planen kaputter Regenschirme besteht, wird die Stadt an regnerischen stürmischen Tagen wachsamen Auges durchfahren und eventuelle Fundstücke werden aufgesammelt und gehäutet.

Alle Teile werden im Atelier in Berlin entworfen und genäht und in selbstgemachten Kartons CO2-neutral versendet.

Mehr Infos zu Substantielles Minimum

 

 

Fashion aus gebrauchten Businesshemden

Für ihr Label Trinkhallen Schickeria trägt Lena Schröder unermüdlich zusammen, was sie an Materialien für ihre Kollektionen ergattern kann. Mit ihren Entwürfen protestiert die Modedesignerin dabei gegen den allgegenwärtigen „Billig-Chic“ von der Stange. Warum unfair und umweltschädlich Neues produzieren, wenn so viel Schönes aus vergangenen Tagen nur entdeckt werden muss?

Die aktuelle Kollektion „I wanna be a Yuppie“ ist aus Businesshemden entstanden, die vorher vielleicht euer Finanz- oder Steuerberater getragen hat. Eine Kollektion, die einerseits funktional ist – dabei aber verspielte Details nicht vermissen lässt. Ganz so, wie wir es von Trinkhallen Schickeria gewohnt sind: immer mit einem Augenzwinkern.

Für die Kollektionen der Trinkhallen Schickeria werden hauptsächlich recycelte Materialien verwendet.
Fast alle Stücke sind Unikate und werden in Köln genäht.

Mehr Infos zu: Trinkhallen Schickeria

Trinkhallen Schickeria

KnowMe, KnowYou – kenne Dich und kleide Dich in Dir

KnowMe, das ist mehr als ein Label für Mode. KnowMe lädt ein zum Sein und Genießen. Gebrauchen statt Verbrauchen ist der wichtigste Leitfaden, der respektvolle Umgang mit Mensch und Natur ist oberste Devise. Diesem Anspruch gemäß werden in der Produktion, entweder recycelte Materialien genutzt oder kontrolliert biologische Rohstoffe. KnowMe ist zu 100% organic und fair, wiederbelebt und detailverliebt, bequem und funktional, von links und rechts tragbar, wie Du magst und Dir beliebt und produziert in Münster.

KnowMe ist zu 100% organic und fair, wiederbelebt und detailverliebt, bequem und funktional, von links und rechts tragbar.

Hinter KnowMe steckt die Designerin Noomi Lösing.

Mehr Infos: KnowMe

 

knowme

Katwise – Fashion Upcycling

Kat O’Sullivan:

Ich stelle verrückte Kapuzenpullover und Jacken aus gebrauchten Pullovern (upcycling) her. Jedes Stück ist einzigartig. Zudem biete ich ein Lehrbuch an, so dass man selbst ähnliche Kleidung herstellen kann.

Jeder verwendeter Stoff ist aus Upcycling Material. Durch mein Lehrbuch versuche ich andere Menschen zu inspirieren, ihre gebrauchten Pullover zu recyceln.

Was war Ihre Motivation, auf Nachhaltigkeit zu setzen?
Ich habe es schon immer so empfunden, dass der Einsatz von Recycling Materialien deutlich mehr Seele in die Kreation bringt. Ich hatte nie wirkliches Interesse mit neuen Stoffen zu arbeiten.


Welche Schwierigkeiten treten aus Ihrer Sicht im öko-sozialen Business auf?

Mit der starken Nachfrage Schritt zu halten.


Was tun Sie privat, um das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben?

Neben meiner Hingabe zu Upcycling Mode setze ich auf Trampen.

Fotonachweis: www.katwise.com

Schicke Damenmode aus getragenen Herrenanzügen

Das Wiener Modelabel MILCH fügt dem bestehenden Wäscheberg nicht noch mehr hinzu, sondern fertigt lokal und fair aus bereits getragenen Herren-Anzügen und Herrenhemden neue intersaisonale Klassiker wie „MARILINN“, das Neckholder-Hosenkleid oder „FRITZ“ die Hosen-Kappe.
Die Designerin hinter dem Label, Cloed Priscilla Baumgartner, betreibt in Wien neben ihrem Label MILCH auch den YPPIG – ECO FASHION SHOWROOM zur Präsentation und Verbreitung des grünen Mode-Gedankens.
MILCH arbeitet seit 10 Jahren als Pionierin in Sachen „eco fashion“. MILCH wirft keine Kollektionen auf den Markt, die sich dem Jahresverlauf unterwerfen; vielmehr handelt MILCH nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit und der Ressourcenschonung. Ausgemusterte Ware wird durch Upcycling in anderem Kontext wieder verwendbar gemacht, wie etwa bei der Aneignung (Appropriation) des klassischen Männeranzugs, dessen Verfremdung zu Hosen- und Hemdkleidern auch als Genderverwirrspiel verstanden werden kann. So werden Herrenhemden, Herrenanzugshosen dekonstruiert und ständig neu kombiniert, zerschnitten und verstrickt, gedreht und gewendet. Daraus entstehen laufend neue Modelle.

Selbstverpflichtung zu 100% Recycling, konkret aus Herrenhosen und Herrenhemden, die von der lokalen Kleidersammelstelle VOLKSHILFE BOX stammen und in den neuen grünen Waschsalons GREEN & CLEAN frisch gewaschen werden.
Selbstverpflichtung, lokal zu produzieren, konkret in Wien im sozialökonomischen Projekt MERIT, im Schneiderbetrieb DALLA und in der eigenen Werkstatt MILCH Zentrale.
Aus all diesen Selbstverpflichtungen entsteht locker flockig und mit viel Humor und Freude an den Stoffen und Details die intersaisonale Kollektion HOSEN.HEMD.KLEIDUNG, die durch innovatives Design und hochwertige Rohstoffe besticht und bezirzt!

Fotonachweis: http://MILCH.mur.at
Mode Recycling

Interview mit der englische Designerin Nin Castle (Goodone):

Was war Ihre Motivation, auf Nachhaltigkeit zu setzen?
Ich habe Fashion Design an der Universität studiert – dabei habe ich mich bewusst auf das Thema Nachhaltigkeit in der Modeindustrie konzentriert. Mein eigenes Geschäft ging dann damit los, als ich damit anfing, aus alten Strickpullovern neue Strickkleider zu fertigen.

Welche Schwierigkeiten treten aus Ihrer Sicht im öko-sozialen Business auf?
Ich versuche meine Preise wettbewerbsfähig zu halten – und dennoch einen echten Mehrwert für meine Kunden und für meine Firma zu schaffen.

Was tun Sie privat, um das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben?
Ich hasse Verschwendung und ich setze alles daran, Dinge zu erhalten und zu reparieren. Ich lebe in London und ausser einem kleinen Van, den ich für meine Arbeit benötige, nehme ich meistens das Fahrrad. Das ist absolut die beste Art und Weise, sich in der Stadt zu bewegen.
Ausserdem bin ich der Meinung, dass man Unternehmen unterstützen sollte, die auf Nachhaltigkeit setzen – oder, wenn das nicht anders möglich ist – dass man Unternehmen unterstützt, die extrem hochwertige und somit langlebige Qualitätsprodukte anbieten.

Wickelröcke aus Tischdecken, Bettdecken und Vintage-Stoffen

Die Designerin Sabine Eilers gründete ihr Label im Jahr 2008. Ihre Kollektionen für Damen und Kinder verbinden hochwertige, 30 bis 50 Jahre alte Stoffe mit Kreativität und fachmännischer Fertigung. Das Design der Kleidungsstücke ist zeitlos – hochwertige Shirts und Pullover werden mit Applikationen verschönert – und es dominieren bequeme Schnitte.
Die verwendeten Stoffe (sogenannter Retro oder Vintage Stil) für die Wickel- und Ballonröcke sind hauptsächlich Originale aus der Zeit der 50er bis 80er Jahre und stammen aus Nachlässen und Auktionen. Es sind Möbelstoffe, Kleiderstoffe, Tischdecken oder Bettwäschestoffe. Diese werden vor der Weiterverarbeitung sorgfältig aufbereitet. Durch die Verwendung von Vintage-Stoffen wird bewusst auf umweltschonende Nachhaltigkeit gesetzt.

www.designerie-frankfurt.de