Green Jewelry – umweltverträglich-nachhaltige Schmuckstücke

My Sister’s Art™ ist eine Kollektion umweltverträglich-nachhaltiger Schmuckstücke, die von außergewöhnlichen Künstlerinnen entworfen wurden. Die Materialien haben gemeinsam, dass Wiederverwendetes und Recycelte in tragbare Kunst transformiert werden. My Sister’s Art™ verpflichtet sich für nachhaltiges Design, Umweltverträglichkeit und Umweltverantwortung – verbunden mit einem Interesse an ästhetischen Formen, die der Architektur entlehnt sind.

Für die 2011er Kollektion, die vollständig auch recycelte Materialien in Verbindung mit Aluminium und Gummi setzen, zeichnet Designerin und Unternehmensgründerin Margaret Nowak Dobos verantwortlich. Margaret sammelt seit langer Zeit außergewöhnliche Kleidung aus aller Welt – besonders avantgarde Designs interessieren sie. Im Zusammenspiel mit ihrem Architektur-Hintergrund setzt sie auf unkonventionell-experimentelle Ästhetik mit Aluminium und Gummi – ihre Schmuckstücke verbinden progressiv Material und Form. Alle Exponate der My Sister’s Art™ Kollektion schlagen eine Brücke zwischen Zeitlosigkeit und Gegenwartskunst.
My Sister’s Art™ wurde kürzlich auf der Titelseite der Vogue Italia berücksichtigt. Dabei wurde die Kollektion von dem weltweit-renommierten Fotografen Steven Meisel abgelichtet.

Fotonachweis: www.mysistersart.com

Interview mit der mexikanischen Designerin Dalia Pascal:

Was war Ihre Motivation, auf Nachhaltigkeit zu setzen?
Wir haben zu Beginn gar nicht an das Thema Nachhaltigkeit gedacht – es ging uns darum, im Modebereich das Erscheinungsbild traditioneller Handwerkskunst in Zusammenspiel mit mexikanischen Materialien bewusst zu beleben. Eines Tages kam ein Reporter in unser Ladengeschäft und frug uns, wann wir denn mit dem Thema Nachhaltigkeit begännen – und plötzlich wurde uns klar, dass wir bereits recycelte Stoffe und nachhaltige Materialien einsetzen und dass wir darüber hinaus bereits Fair Trade mit unseren Kunsthandwerkern betreiben. Da wussten wir, dass wir ein nachhaltiges Unternehmen sind.

Welche Schwierigkeiten treten aus Ihrer Sicht im öko-sozialen Business auf?
Eine Herausforderung besteht darin, dem Thema Nachhaltigkeit treu zu bleiben – ohne aber unsere Kunden zu langweilen oder sich im Konzept der Nachhaltigkeit selbst zu beschränken. Das kann sehr schnell passieren – zum Beispiel würden wir sehr gerne Leder als Material einsetzen, weil es in Haptik und Visueller Erscheinung unsere Produkte bereichern würde – doch aufgrund der Ledergewinnung und aufgrund des Herstellungsverfahrens haben wir uns entschlossen, bei unseren Taschen und bei unserer Mode auf den Einsatz von Leder zu verzichten.

Was tun Sie privat, um das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben?
Wir laufen zu Fuss ins Büro anstatt das Auto zu benutzen – aus diesem Grund haben wir uns ein Büro gesucht, das für alle Mitarbeiter fussläufig erreichbar ist. Flaschen und Plastikverpackungen werden von uns wiederverwendet oder recycelt. Wir recyceln unser Papier und vermeiden es, jeder E-Mail auf Papier auszudrucken.

Dalia Pascal auf nobrands

farbenfrohe, mexikanische Eco-Taschen

Dalia Pascal und ihr Team setzen auf nachhaltige Materialien wie recycelte Stoffe, natürliche Tonerde oder getrocknete Palmen-Samen. Aus den Stoffresten, die bei der Produktion der Taschen anfallen, werden Geldbörsen und Halsketten hergestellt, so dass keinerlei Müll anfällt.
Darüber hinaus betreibt das mexikanische Unternehmen Fair Trade, d.h. die einheimischen Kunsthandwerker bekommen Löhne, von denen sie und ihre Familien gut leben und darüber hinaus ihren Kindern eine gute Schulausbildung ermöglichen können.

Dalia Pascal ist mit ihrem Team seit sieben Jahren in Mexico City aktiv. Die Handtaschen und Schmuckstücke begeistern Touristen wie Einheimische, denn hier geht es nicht nur um ein Stück Handwerkskunst, sondern auch um ein Stück Geschichte. Das Unternehmen arbeitet mit Kunsthandwerkern aus dem ganzen Land zusammen und hilft ihnen, die traditionellen Techniken zu bewahren, u.a. dadurch dass die erwachsene Kinder der Kunsthandwerker diese Techniken erlernen und in die neue, modernen Welt weitertragen.
Das Unternehmen hat bereits zahlreiche Auszeichnungen für seine ökologisch-ethisch nachhaltigen Produkte erhalten.

Fotonachweis: www.daliapascal.com

Schmuck aus Kronkorken

Alle Schmuckstücke von ciaobobby bestehen aus Kronkorken, die ihre eigenen unverwechselbaren Geschichten erlebt haben. Angefangen mit den klassischen ciaobobby-Ohrringen erweitert sich das Portfolio mit Ketten und Schlüsselanhängern aus dem wertvollen Blech. Auch Kunden können ihre persönlichen Erinnerungen und Urlaubssouvenirs bestellen.
Das ReDesign von Kronkorken geschieht unter Verwendung umweltfreundlicher Materialien, die gemeinsam mit dem Behindertenzentrum Stuttgart e.V. verarbeitet werden. So ist die Handarbeit nicht nur fair und verträglich, sondern auch individuell.

Fotonachweis: www.ciaobobby.de

Stylischer “Tatoo” Schmuck für Frauen

Der einzigartige Schmuck von Batucada ist aus organischem, hautfreundlichem Material. Das Eco-Friendly Material ist angenehm auf der Haut zu tragen, zudem strapazierfähig und wasserfest. Der Schmuck macht alles mit: Duschen. Baden. Sonnen. Der ultra-leichte Schmuck wurde im Einklang mit der Natur hergestellt – frei von Umweltbelastungen. Auch die Verpackung besteht aus Recycling-Papier.

BATUCADA steht für “Schmuck hautnah”. Batucada, Paris hat eine neue außergewöhnliche Schmuck-Linie kreiert, die auch als Tatoo-Schmuck umschrieben wird. Die Kollektionen sind in ihrer Formgebung und Flexibilität etwas Besonderes. Die kunstvollen Motive von verschiedenen Designern versprühen “echte” Tattoo-Anmutung mit erhabener Eleganz. Batucada’s “Gummi”-Schmuck gibt es als Halsband, Collier, Armband, Ohring und Fußschmuck.

Fotonachweis: www.batucada-fashion.com

Schmuck mit alten Briefmarken

Desirée Windfuhr fertigt Manschettenknöpfe, Anhänger und Broschen mit alten Sammler-Briefmarken. Eingefasst in gelöteten Silberzinnrahmen und durch Glas geschützt, zeigen sich die Briefmarken aus aller Welt von ihrer schönsten Seite. Durch die Kombination von Postwertzeichen mit Silber schafft die Frankfurter Schmuckdesignerin einen einzigartigen und individuellen Schmuck. Auch so kann man anderen seine Briefmarkensammlung zeigen.

Der Schmucklabel-Name “penny1black” geht zurück auf die „one penny black“, die erste Briefmarke aller Zeiten aus dem Jahr 1840.

Fotonachweis: www.penny1black.com

Recycling-Schmuck aus PET-Flaschen

Die türkische Schmuckdesignerin Gülnur Özdağlar fertigt aus scheinbar wertlosen, gebrauchten PET-Flaschen kunstvoll Halsbänder, Ohrringe, Broschen und Ringe. Sie sammelt die Flaschen und bearbeitet sie mit Hitze oder mit Schere. Dabei kombiniert sie geschickt farbiges, recyceltes Plastik mit Metall – es entstehen einzigartige Schmuckstücke in blumigen Farben und Formen – und so wird kaum jemand glauben, dass dieser Schmuck früher einmal eine PET Flasche war. Bewusst fokussiert Gülnur Özdağlar auf intelligentes Upcycling und nicht auf Recycling. Sie zeigt damit, wie man alte Produkte in eine wertige Zukunft führen kann und gleichzeitig einen wichtigen, nachhaltigen Beitrag leistet.

Fotonachweis: www.gulnurozdaglar.com

Telefonkarten-Schmuck

Die Berliner Goldschmiedin Marion Heilig setzt auf Upcycling: Telefonkartenringe (alte Telefonkarten mit Silber kombiniert), Colliers aus Blechdosen oder Blechpakaten – ergänzt um Silber und Gold. Die Schmuckstücke sind nicht nur aufgrund der Materialauswahl kreativ – sie bestechen vor allem durch ihre Eleganz und durch ihre Einzigartigkeit. Dabei verzichtet die Künstlerin bewusst auf kostspielige Materialien: Viele Schmuckstücke von Marion Heilig bestehen aus Kunststoff, den sie mit Schutzlack überzieht.

Fotonachweis: www.marion-heilig.de