Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 3

Der heutige  blogpost befasst sich mit Upcycling Möbel. Die
Frei-Cycle Designmesse präsentiert Upcycling Mode, Upcycling Schmuck, Upcycling Taschen, Upcycling Lampen, und natürlich auch Upcycling Möbel.

Mit dabei sind die Upcycling Möbel Label
– Donnalupinas Textilwerkstatt
– andercover

Donnalupinas Textilwerkstatt  fertigt diverse Sitzmöbel und Accessoires aus Kaffeesäcken an. Dazu Carmen und Bertram Wolf: “Ein Sitzsack ist nicht nur allein zum Sitzen da. Sitzsäcke und Bodenkissen bieten viel mehr. Man kann sich hineinwerfen, sich darin ausbreiten, es sich gemütlich machen, die Seele baumeln lassen und vor allem höchsten Komfort genießen. Bereits seit 1968 ein Kultobjekt, ist er heute immer noch ein beliebtes und stilvolles Möbel. Sein Design, unterschiedliche Formen, Farben, Stoffkombinationen und Materialien, machen Sitzsäcke auch heute noch zu richtigen Stilobjekten.” Und wenn dann ein solcher Sitzsack aus Upcycling Materialien wie Kaffeesäcken hergestellt wurde, umso besser. Neben den Sitzsäcken fertigt das Unternehmen aus Mössingen auch Wohnaccessoires wie Kissen aus den Kaffeesäcken.

Sitzkissenwakuwaku

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebenfalls auf der Frei-Cycle anzutreffen, ist das Upcycling Möbel Label andercover um Rike Staar & Manni Weichert.

Upcycling ist die Maxime der beiden Designer, denn in einer Zeit immer knapper werdender Ressourcen ist Upcycling das Gebot der Stunde.

andercover aus Köln upcycelt hochwertige, langlebige Materialien, die bei Produktionsprozessen als Reste anfallen, zu ungewöhnlichen Möbeln und Wohnaccessoires. So wird diesen vermeintlich ausgedienten Komponenten eine überraschende, neue Funktion gegeben, hochwertige Materialien vor der Vernichtung bewahrt und Ausgesondertes wieder in den Alltag integriert.

Für die Herstellung werden ausschließlich Altmöbel, Holzreste und sonstige Produktionsreste von Schreinereien und Messebauern sowie ausgediente Alltagsgegenstände verwendet.

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Sitzsack aus Bundeswehr-Seesäcken

sessio. hat viel von der Welt gesehen. Aussortierte Seesäcke der Bundeswehr bieten als Grundlage eine stabile Oberfläche. Gesäumt sind die Ränder mit Fahrradschläuchen. Das Besondere an sessio. ist sein Aufrichtmechanismus. Um den Komfort eines Sitzsacks nicht nur in der Horizontalen genießen zu können, bieten Sitzgurte die Möglichkeit, das Kopfteil von sessio. aufzurichten. Einfach die Gurte zusammenziehen, ineinander haken und bequem hingesetzt.
Neben der Verwendung von gebrauchten Materialien werden alle Produkte von Hand in Behindertenwerkstätten gefertigt. Damit werden Menschen unterstützt, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance haben. Die erwirtschafteten Erträge werden direkt re-investiert, um das Unternehmen solide aufzubauen und zukünftig sichere Arbeitsplätze zu schaffen.

Wenn aus gebrauchten Materialien in Handarbeit ein Designermöbel entsteht, dann ist es ein reditum. Konsequent um die Ecke gedacht und mit dem Sinn für echten Mehrwert entwickelt und vertreibt reditum Möbel mit Vorleben. Aus direktem Recycling werden Materialien ausgesucht, die zwar ihren eigentlichen Sinn erfüllt haben, aber eigentlich noch viel zu wertvoll für die Verwertung sind. Mit starkem Fokus auf Design und Nutzwert der Möbel baut sch die Firmenphilosophie auf den drei Säulen der Nachhaltigkeit auf.

Fotonachweis: www.recycling-moebel.de