Premium Upcycling erreicht Indonesien

Indonesien – die Meisten von uns kennen Bali, die Urlaubsinsel in Südasien mit hinduistischem Flair. Aber das in Indonesien nahezu 250 Millionen Menschen leben, der Islam dominiert, und das Land aus über 10.000  Inseln besteht, wissen die Wenigsten. Indonesien rangiert im internationalen BiP (GDP) Vergleich auf Rang 16.

Dennoch gilt Indonesien als Schwellenland – in den ländlichen Gebieten kann man Indonesien durchaus als Entwicklungsland einstufen.

Menschen in Entwicklungsländern betreiben aktiv Upcycling – wertlos gewordene Produkte werden im Rahmen von DIY wiederbelebt. Interesse an hochwertigen Upcycling Produkten ist in Indonesien nicht vorhanden – auch meine Studenten (in Bangladesh wie in Indonesien) schauen immer überrascht, wenn ich meine Begeisterung für Upcycling und Recycling teile.
Umso mehr war ich überrascht, als ich in der Shopping Mall “Nagoya Hill” (Batam, Indonesien) auf Blessindo Furniture stieß. Im Rahmen einer Ausstellung präsentierten Novfri und Priscilla ihre wunderbaren  “Boatwood Furniture”. Bänke, Stühle, Tische und Kommoden – diese großartigen Möbelstücke werden in Java aus unbrauchbar gewordenen Fischerbooten erstellt.

Hier geht es direkt zur Website – unbedingt die tollen Fotos anschauen!

Boatwood furniture 1IMG_0854 (After)

Künstlermöbel in Einzelanfertigung

Alle verwendeten Materialien (vorwiegend Holz) sind upgecycled. Die Hölzer sind mit Geschichte aufgeladen und werden so verarbeitet, dass diese “Aufladung” durch zukünftige Benutzung noch verstärkt wird.

Dahinter steckt Tom Thiel von Gelebtes Holz.

 

gelebtes holz

Jonas’ Design – Upcycling aus China mit Schweizer Akzenten

Der Name Jonas’ Design steht für Möbel und Wohnaccessoires die aus wiederverwerteten Materialien und Gegenständen aus Shanghai handgefertigt werden. Jonas kommt ursprünglich aus der Schweiz ist aber inzwischen schon bald 5 Jahre in China wohnhaft. Seit 2010 hat er sein eigenes Studio, wo er wohnt und arbeitet und seine Kreationen herstellt. Er arbeitet mit altem Holz aus den zerstörten Teilen der Altstadt von Shanghai aber auch mit alten Chinesischen Möbeln und Alltagsgegenständen die er in der Altstadt, auf lokalen Märkten und bei Trödlern findet und für die er dann einen neuen Verwendungszweck schafft.

Die Freude am Arbeiten mit recyceltem Material zu arbeiten kommt in erster Linie von der speziellen Ästhetik dieser alten Materialien. Diese Materialien oder Gegenstände haben eine viel lebendigere Ausstrahlung verglichen mit neuwertigen Materialien. Alte Farben, Kratzer, Dellen bringen ein Stück Vergangenheit in die neu geschaffenen Stücke und verleihen einen ganz besonderen Charme.

Insbesondere in China ist  Upcyclingnoch sehr neu und unbekannt. Momentan werden die grossen und teuren Marken, insbesondere die ausländischen, immer noch von der Mehrheit der Chinesen bevorzugt.

Mehr info unter: Jonas Design

jonas Upcycling

Bücherregale aus alten, chinesischen Keksdosen – cool

Recycling, upcycling, reclaiming, repurposing. Das Bücherregal besteht aus alten, chinesischen Keksdosen (30-40 Jahre alt) und aus wiederverwendeten alten Holz. Die Keksdosen zeigen prachtvolle Bilder und wurden von Jonas Merian in Shanghai gefunden. Das Holz stammt von Häusern der Altstadt von Shanghai, die für Neubauten Platz machen mussten.

Der Name Jonas’ Design steht für Möbel und Wohnaccessoires die aus wiederverwerteten Materialien und Gegenständen aus Shanghai handgefertigt werden. Jonas kommt ursprünglich aus der Schweiz ist aber inzwischen schon bald 5 Jahre in China wohnhaft. Seit 2010 hat er sein eigenes Studio, wo er wohnt und arbeitet und seine Kreationen herstellt. Er arbeitet mit altem Holz aus den zerstörten Teilen der Altstadt von Shanghai aber auch mit alten Chinesischen Möbeln und Alltagsgegenständen die er in der Altstadt, auf lokalen Märkten und bei Trödlern findet und für die er dann einen neuen Verwendungszweck schafft.

Fotonachweis: www.jonasdesign.net

Interview mit Jonas Merian:

Was war Ihre Motivation, auf Nachhaltigkeit zu setzen?

Die Freude am Arbeiten mit recyceltem Material zu arbeiten kommt in erster Linie von der speziellen Ästhetik dieser alten Materialien. Diese Materialien oder Gegenstände haben eine viel lebendigere Ausstrahlung verglichen mit neuwertigen Materialien. Alte Farben, Kratzer, Dellen bringen ein Stück Vergangenheit in die neu geschaffenen Stücke und verleihen einen ganz besonderen Charme.

 

Welche Schwierigkeiten treten aus Ihrer Sicht im öko-sozialen Business auf? 

Insbesondere hier in China ist diese Art von Business noch sehr neu und unbekannt. Momentan werden die grossen und teuren Marken, insbesondere die ausländischen, immer noch von der Mehrheit der Chinesen bevorzugt. Daher ist der Markt noch sehr klein momentan und das Verkaufen dieser Produkte dementsprechend schwierig.

 

Was tun Sie privat, um das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben?

Ich versuche mit meinem Schaffen die Entwicklung des Recycling Gedankens voranzutreiben und die Leute darauf zu sensibilisieren. Zudem habe ich kein Auto und benutze nur öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad.

Möbel aus Einkaufswagen

Einkaufswagen inspirieren immer wieder in Sachen Upcycling aktiv zu werden. Hier zwei9 Beispiele von Chairblog.

Die Fotorechte liegen bei http://www.chairblog.eu