Feuerring Medusa

Grossartiger Schmuck aus altem Besteck von Josef Klinkhammer, dem Eifeler Besteckschmuckkünstler.

Hier ein Stueck aus seiner aktuellen Kollektion.
Fotonachweis: https://www.facebook.com/jo.kl.714

 

Feuerring Medusa

Upcyclingshop.de: So individuell wie Ich

50 Upcycling Designer zeigen Unikate im Recycling Look

“Design küsst Recycling” – das ist die Idee, die hinter dem neuen Upcyclingshop steht, der ab sofort unter der Internetadresse www.upcyclingshop.de erreichbar ist. Dazu Upcycling Fan und Onlineshop-Initiator Christoff Wiethoff: “Mit dem Upcyclingshop wollen wir ein Zeichen für einen neuen, faszinierenden Lifestyle setzen, der einerseits nachhaltigen Konsum verspricht und andererseits trendy, individuell und kreativ ist.”

Mehr und mehr Menschen begeistern sich für Upcycling als neue Designform. Anzughosen werden zu Kopfbedeckungen, Basketbälle zu Mäppchen, Fallschirme zu Badetaschen, Feuerwehrschlauch zu Gürteln, Schallplatten zu Uhren…der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und so entstehen aus Gebrauchgegenständen in liebevoller Handarbeit grossartige Unikate. “Hier gíbt es nichts von der Stange. Die Produkte sind so einzigartig wie ihre Designer. Es ist fantastisch, was aus Alt-Materialien gezaubert werden kann. Man spürt förmlich das Herzblut, das Teil der Produkte geworden ist”, beschreibt enthusiastisch der Berliner Upcycling Unternehmer, der selbst an der Hochschule der Künste studiert hat.

Lifestyle und die gelebte Individualität sind die vordergründigen Aspekte des Upcyclings. Der weitergehende Aspekt besteht jedoch in der Umweltverantwortung. Denn beim Upcycling werden vorwiegend Materialien wiederverwendet, die sonst auf dem Müll landen würden. Die Statistik belegt, dass jeder Bundesbürger im Jahr 500kg Müll produziert – eine gigantische Menge. Umdenken ist gefordert, und beim Upcycling geht dieses Umdenken einher mit Kreativität und hohen Qualitätsstandards. “Umweltverantwortung alleine, das ist zu wenig”, meint Wiethoff. “Mein Herz schlägt für das Upcycling, denn es geht vorrangig um professionelle Handarbeit im Kontext von kreativem Design, Premium Qualität und Nachhaltigkeit, was auch unser Logo durch die ausgestreckten drei Finger symbolisiert”, so Wiethoff weiter.

Und somit sieht sich der Upcyclingshop primär als gesellschaftliche Initiative. Dazu Christoff Wiethoff: “Wir sind glücklich, dass wir gleich zum Start des Upcyclingshop 50 Upcycling Designer mit über 400 individuellen Upcycling Produkten präsentieren können. Wir möchten nachhaltig etwas bewegen, denn unser Ziel ist es, dass sich bis 2017 in jedem deutschen, österreichischen und schweizer Haushalt mindestens ein Upcycling Produkt befindet.”

Upcycling setzt sich als Trend immer weiter durch – neben England und den USA ist gerade der deutschsprachige Raum Vorreiter der Upcycling-Bewegung.

upcyclingshop

Upcyclingidol Nr. 8: HAJNAL SZOLGA

Hajnal Szolga, gebürte Ungarin mit Wohnsitz in Berlin, zaubert gemeinsam mit Erika Pataki wunderschöne Schmuckstücke aus Fahrradschläuchen, die unter dem Namen LICORICE bekannt sind.

„Licorice ist ein Veganschmuck, 100% upcycling und 100% handgemacht”, so Hajnal Szolga. Wer jetzt denkt ‘Licorice, das hört sich doch an wie Lakritz’, liegt fast schon richtig! Der aus langen schwarzen Gummifäden zusammengedrehte Schmuck sieht der Süßigkeit nämlich verdammt ähnlich. Mit ihrem Upcycling Schmuck polarisiert Hajnal die Menschen: „Entweder Du findest es ekelhaft oder Du bist sofort verliebt und abhängig davon – genau wie bei Lakritz selbst” erzählt Hajnal Szolga weiter.
Neben Erika Pataki, die für das gemeinsames Label LICORICE die Werkstatt und den Showroom in Pécs (Ungarn) leitet, bekommt Hajnal von 4 jungen Designern Unterstützung. Junge Talente zu fördern, ist der engagierten Upcyclerin aus Ungarn wichtig: Am liebsten möchte sie schon bald eine weitere Werkstatt eröffnen!

Mit ihrer Upcycling Mädelstruppe zieht Hajnal gerne mal um Berlin’s Häuser und tauscht sich über die neuesten Upcyclingtrends aus. „Eine so große Metropole, wie Berlin, produziert viel Schlauchabfall.” Fahrradwerkstätten und Freunde sind daher die beste Schlauchquellen für die Ungarin. Hat sie erstmal das Material zusammen, so heißt es für Hajnal in ihrer Heimwerkstatt: Säubern und jede Menge Scherenarbeit. Je nachdem entstehen dann „Spaghetti”, „Serpentinen” oder „DNS” aus dem Fahrradzubehör.

Auf die Frage hin, wie die Upcycling Situation in Ungarn aussieht, erzählt uns Hajnal, dass dort eine breite Szene von kreativen Menschen und Upcycling Künstlern zu finden sei. Der große Unterschied läge nur darin, dass Ungarn im Gegensatz zu Deutschland noch nicht bereit für ungewöhnliche und provokative Sachen sei. „Nicht nur das Fehlen der umweltbewussten und verantwortungsbewussten Haltung der Gesellschaft, sondern auch eine starke finanzielle Krise und alltägliche Existenzprobleme machen es den Upcycling Designern nicht leicht, ihre Produkte zu verkaufen.“
Hajnal, die schon immer eine Neigung zu Kunst und Design hatte, und sich gern für die Natur und ihre Umwelt engagiert, nimmt dabei eine klare Position ein: Sie möchte ihre Landsleute vom Ökoprodukt-Design begeistern! In Ungarn selbst hat die junge Frau einen speziellen Verein gegründet. In einem Gemeinschaftsatelier organisiert das Team aus Künstlern, Designern, und diversen Umweltexperten, verschiedene Workshops, in denen Haushalts-und Verpackungs“Abfall“ in Gebrauchsgegenstände, Installationen oder Dekorationen für das Eigenheim umfunktioniert werden.

Hier kommt Hajnal’s persönlicher Umwelttipp: „Neben Mülltrennung und Fahrrad fahren sollte man vorwiegend regional einkaufen. Ich empfehle auch einfache Mittel wie Essig, Kaffedusel oder Natron zu Hause zu verwenden. Diese eignen sich prima als natürliche Reinigungsmittel.”

Hast auch Du noch einen alten Fahrradschlauch zuhause liegen und wohnst in Berlin? Dann melde Dich doch bei Hajnal! Vielleicht zaubert die junge Designerin auch Dir den passenden Schmuck für das kommende Weihnachtsfest.

Gefällt dir Hajnal? Dann like ihr Label auch auf FB: http://buff.ly/1zVnf2z

Fotos: Hajnal Szolga
Text: Patrizia Grünhagen

LICORICE

Second Hand & Upcycling Markt in Berlin (6+7.12.2014)

Aufwerten statt wegwerfen – so heisst eine Aktion der europäischen Woche zur Abfallvermeidung

Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht.“ – doch allein in Deutschland entsteht jedes Jahr ein gigantischer Müllberg von 44 Millionen Tonnen. Und er wächst von Jahr zu Jahr weiter an, trotz zahlloser Versuche, den Müll zu vermeiden. Kreative Wege zur Reduzierung des Abfalls liegen im Upcycling.

Der Second Hand & Upcycling Markt steigt am zweiten Adventwochenende in der Galeria Kaufhof am Ostbahnhof. Der Markt ist Teil der diesjährigen Europäischen Woche zur Abfallvermeidung.

Über 80 Aussteller präsentieren beim Second Hand & Upcycling Markt in der Galeria Kaufhof am Ostbahnhof eine wilde Mischung aus Vintage, Kleidung, Wohnaccessoires, Kleinmöbel, Schmuck, Kunst und vielem mehr. Das Besondere daran: Alle Waren wurden auf die eine oder andere Weise schon einmal gebraucht und sind trotzdem wie neu.

Wann: Zweites Adventswochenende
Sonnabend, 6. Dezember 2014, 11 bis 20 Uhr
Sonntag, 7. Dezember 2014, 13 bis 18 Uhr
Wo: Galeria Kaufhof am Ostbahnhof, 4. Etage, Koppenstrasse 8 – 10243 Berlin
Eintritt: 3,50 Euro

Wer kennt es nicht? Sinnlose und überflüssige Geschenke, die man mit einem schiefen Lächeln entgegennimmt, die dann in dunklen Winkeln verstauben, bevor sie ein paar Monaten später im Müll verschwinden. Auch das Weihnachtsfest hat Anteil an den über 500 Kg Müll, die jeder Deutsche pro Jahr hinterlässt. Aber damit ist jetzt Schluss.

Die neue Bewegung heißt „Upcycling“. Dabei werden gebrauchte Gegenstände kreativ aufgewertet und neue Produkte entstehen. Kurz: Aus alt mach neu! Witzige Kleider aus alten Stoffen, modischer Schmuck aus benutzten Steinen und Metallen, neue Möbel aus Dielen- und Fensterholz – auf dem Second Hand & Upcycling Markt werden lauter kreative Geschenke angeboten. Und mehr noch: Wer dabei sein und mehr über die neuesten Trends einer nachhaltigen Lebensweise erfahren will, findet hier alle Infos – von Second Hand über Fair-Trade bis Repair.

Der Aussteller Holz und Kunz ist zum Beispiel mit Holzmöbeln vertreten. Die Arbeiten bestehen fast ausschließlich aus gebrauchten Holz-Gegenständen wie alte Dielen, Dachbalken, kaputten Möbeln etc. Aus diesen Materialien wird wieder ein neuer Tisch, ein neuer Stuhl oder neuer Schrank gefertigt. Ein Möbel eben, das nicht nur einen Zweck erfüllt und ästhetisch gefällt, sondern auch auf dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft basiert. Die Philosophie dahinter: Die Herstellung ist ökologisch wie auch ökonomisch sinnvoll. Die Rohstoffe bleiben über die Lebensdauer der Ware hinaus dem Produktionsprozess erhalten. Vorbild ist der Kreislauf der Natur, um möglichst ohne Abfälle (zero waste) und ohne Emissionen (zero emission) auszukommen.

Text: oldthing – Pröhm & Schrottmeyer GbR

Upcyclingidol Nr.5: JUDITH REUTER

Einer Nikolaus-Ausstellung im Dezember 2003 verdanken wir, dass Judith Reuter die Idee zu ihren Label “Hei-dee” kam. Das Atelier ihrer Mutter hat sie damals inspiriert – seitdem fertigt sie Taschen aus Tetra Paks und Plastiktüten. Die junge Upcycling Designerin glaubt, wie viele unserer Upcycling-Idole, an Veränderung: “Wenn sich jeder auch nur ein bisschen umstellt, dann kommen wir schon ein ganzes Stück weiter!” , lautet ihre Devise.
Andere Menschen mit dem Thema “Wiederverwenden” zu begeistern, war einer der Gründe, dass sie bereits in 2006 ihr Upcycling-Können in speziellen Workshops weitergab. „Doch damals war die Masse noch nicht bereit für das Upcycling Thema” so Judith.

Die Zeiten haben sich geändert: Neben Perlenschmuck entwirft die junge Upcycling Designerin nun auch einzigartige Taschen aus gehäkelten Plastiktüten, und kombiniert diese mit anderen Second Hand Kleidungsstücken.

“Die Menschen verstehen nun ‘hochwertigere und aufwändiger gestaltete Produkte’ unter dem Begriff Upcycling” – voller Enthusiasmus spricht Judith selbst vom Umdenken, von Zweckentfremdung und von der Nähe zur Natur.


Judith‘s persönlicher Umwelt-Tipp:
Judith selbst stellt eigene Pflegeprodukte her, orientiert sich an natürlichen “Hausmittelchen” und kauft weitgehend biologisch ein.

Unsere “Perlenfrau” ist mit dem gewissen Gespür für Schmuck, Textilien und Umwelt ausgestattet – das ist der Spirit, den wir an unseren Upcycling-Pionieren lieben. Liebe Judith, Du hast uns mit Deiner Kreativität begeistert!

Like ihr Label auch auf FB: http://buff.ly/1srbTiJ
Und besucht Hei-Dee‘s Webpage: http://buff.ly/1srbTiK

Foto: Judith Reuter
Text: Patrizia Grünhagen

Judith Reuter

Schmuckstücke aus Porzellanscherben

“Schmuck ist der Spiegel zur eigenen Persönlichkeit” – diesem Credo verpflichtet, ist Maria Nauck mit Ihrem Schmucklabel nauckdesign aus Pforzheim.

 Jedes ihrer Schmuckstücke ist etwas Besonderes. Genau wie die Persönlichkeit eines jeden Menschen. Sie ist einzigartig. Und dies nicht nur, weil Maria Nauck auf Upcycling und Recycling setzt.

So bestehen ihre Schmuckstücke aus Porzellanscherben, die wundervoll in Silber eingefasst sind. Und diese Einzelstücke zeigen sich als elegante Kette, als elegante Brosche oder als eleganter Ring.

nauck designSchmuck aus einem kaputtgegangenen Lieblingsstück (wie aus der Lieblingstasse) – das ist eine wunderbare Idee, um ehemalige Schätze lange durchs Leben zu tragen.

Und von daher entwirft die staatlich geprüfte Designerin für Schmuck und Gerät auch im Kundenauftrag neue Schmuckstücke mit Geschichte. Dieser Upcycling Schmuck ist ein absolutes Einzelstück!!! Perfekt für den Alltag lässt sich der Porzellanschmuck zu fast allen Kleidungsstücken tragen. Ideal für alle, die einem geliebten Menschen oder sich selbst eine Freude machen wollen.

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Neben diesen Upcycling Schmuck, bietet nauckdesign feinstes Goldschmiedehandwerk sowie eine wunderbare Butterfly Serie aus vierkantigem Silberdraht.

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 22

Und hiermit setzen wir heute unsere Vorschau zur Frei-Cycle Designmesse mit “alten” Bekannten fort. Dies sind die fantastischen Upcycling Label:

  • urmurks
  • 207
  • Morendo Memoria

urmurks aus Berlin ist ein Upcycling Label, das sich um die Wiederbelebung ausrangierter alter Originale der 50er bis 80er Jahre kümmert. Der “Klanggeber” (ein Lautsprecher mit integriertem Verstärker und die mobile Alternative durch Akkumulator) und der “Klangmitnehmer” (ein alter Staubsauger erfährt eine Neuinterpretation des alten “Charme”) bilden gemeinsam mit dem Gehäuse eines alten Heizgerätes die Grundlage dieser kreativen Upcycling-Produkte. 

Dazu Bernhard Zarneckow von urmurks: “Bei vielen Recyclingprodukten wird das Potenzial der Wiederverwertung nicht ausgeschöpft. Es hat vielmehr einen dekorativen Charakter wie z.B. eine Kronkorken Lampe. Der qualitative Anspruch muss weiter steigen, den innovative Produkte unterstreichen den richtigen Weg der Nachhaltigkeit. Die alten Geräte verkörpern durch ihre Formsprache den jeweiligen Zeitgeist.”

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Die stromfressende alte Technik lassen diese Produkte jedoch zu reinen Deko-Objekten „verkommen“. Die Wiederbelebung zu einem Lautsprechersystem ist eine Wertschätzung der gebrauchten Originale. Ein Unikat das Emotionen weckt und eine klare Abgrenzung zur Wegwerfmentalität und Massenware ist. Die Abnutzungsspuren und seine individuelle Klangfarbe ergeben einen einzigartigen Charakter.

Christoph Reimers von dem Upcycling Label 207 aus Jork baut aus alten Skateboards Topfuntersetzer, Serviettenringe, Eierbecher und Schmuck. Die 207 Skateboard-Recycling Produkte bestehen nur aus dem Holz der gebrauchten Skateboards. Und das Ergebnis spricht für sich: Manchettenknöpfe, Ohrringe, Armbänder, und herrliches Wohnaccessoires. Jedes Stück ist ein Unikat.

Was sonst auf den Müll wandert, landet bei Christoph Reimers jetzt auf dem Tisch oder an den Körper. Zudem produziert er mit Ökostrom, der Server seiner Webseite dreht ebenfalls mit Ökostrom.

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Morendo Memoria, alles aus(ser) Müll – unter diesem Motto fertigt die Frei-Cycle Gründerin Lisa Vöhringer seit 2010 in liebevoller Handarbeit Unikate und Kleinserien im Bereich Recycling & Upcycling. Das Ergebnis sind Taschen aus Schallplatten, Gürtel aus Fahrradschlauch & Schmuck aus Muttern. Inspiriert von aktuellen Themen & Trends, sowie der Leidenschaft für das Aufbereiten und Weiterverarbeiten von alten, wertlosen Produkten & Materialien entstehen hier einzigartige Kreationen, die sich von der breiten Masse abheben und Individualität zeigen.

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Dazu Upcycling Designerin Lisa Vöhringer: “Alle Produkte werden von mir selbst entworfen und produziert. Hauptmaterial der Produkte sind Schallplatten, Metallmüll und Fahrradschlauch. Dabei lege ich größten Wert auf die Qualität des Produktes. Sämtliches Materialzubehör wie z.B. Ohrstecker, Wollfilz etc. wird in Deutschland produziert und enthält nach Möglichkeit recycelte Elemente wie z.B. Nähgarn und Filz aus recycelten PET-Flaschen. Wir verwenden Recyclingpapier für Rechnungen und Werbeflyer, nutzen den klimafreundlichen Versand der Waren und Hosting der Homepage. Wir achten auf strikte Mülltrennung und Entsorgung bei der Produktion, beziehen Ökostrom und versuchen weitestgehend unser Unternehmen umweltschonend zu führen.”

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 18

Upcycling Schmuck – das sind Ohrringe, Halsketten, Ringe, und natürlich Armbänder. Letzteres findet besondere Beachtung bei dem Upcyclinglabel COWBAND – hier setzt Susanne Dienst-Lang auf außergewöhnliche, handgefertigte Lederarmband Unikate. Werthaltigkeit, Authentizität und Nachhaltigkeit sind die Produkt Attribute, die Männer und Frauen gleichermaßen begeistern – sicherlich auch auf der Frei-Cycle Designmesse am 13./14.09.2014.

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Upcycling ist wesentlicher Bestand der handgefertigten und personalisierten Armbänder. Dabei bedient sich das Upcycling Label aus Restmaterialien einer kleinen deutschen Ledermanufaktur. Das schöpferische Entwickeln aus dem Rest-Material heraus reizt Upcycling Designerin Susanne Dienst-Lang besonders und so kombiniert sie das pflanzlich gegerbte Rindsleder mit Kostbarkeiten aus ihrer großen Materialsammlung. 

3 Euro pro Armband gehen an die Free The Children Kinderfonds Stiftung: Diese hilft ehemaligen indischen Kinderarbeitern zum Recht auf Bildung durch Schulbesuch. http://www.freethechildren.de/projects/projekte-deu.html

Mit viel Freude und Akribie entwickelte die Designerin für ihre COWBAND eine eigene Technik, wobei ihr als Modefrau die Symbiose von Leder und textilen Materialien sehr am Herzen liegt. Diese Freude zeigt sich auch bei dem bedruckten Stoffetikett und der genähten Verpackung. Jedes Einzelstück hat eine fortlaufende Seriennummer.

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Die 3 mm starken Rindslederstreifen standen Pate für den Namen COWBAND, der mit seinen vielfältigen Gesichtern die Sammelleidenschaft weckt. Der Name erinnert an Cowboys und den wilden Westen. Und genau von hier stammen die verschiedenen Geschichten über Saloondamen, Trapper und Indianer. Es gibt vier Serien: Betty (Foto links), die Ursprungsidee erinnert, in der Kombination des derben Leders mit den handrollierten Seidenschnüren, an die Saloondamen mit ihren raschelnden Seidenkleidern und ihren Lederstiefelchen. Die Serie Fanny zeigt sich frecher, mit Korsettschnürungen, Spitzen oder Phantasiebändern. Ausdruck der Serie Dakota (Foto rechts) ist glatte, gewachste Baumwollschnur, oft kombiniert mit Lochmustern, die auf indianische Ledergewänder verweisen. Bei Trapper werden Leder- oder Fellapplikationen zum Blickfang.

Mit COWBANDs kann man sein persönliches Armband nach Lust und Laune kombinieren, ob als Statement zum Anzug oder Abendkleid, oder zu Jeans und Cowboystiefeln. Das Naturmaterial trägt sich trotz seiner Robustheit sehr angenehm und wird mit der Zeit immer geschmeidiger, sodass manche Träger sie gar nicht mehr abnehmen möchten. Die breiten Armbänder von COWBAND empfehlen wir eng anliegend über dem Handgelenk.

Doch richtig erfahren, kann man COWBAND nur im direkten Kontakt – was was liegt da näher, als der Frei-Cycle Designmesse am Wochenende einen Besuch abzustatten. Auf nach Freiburg!

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 17

Tanz auf Ruinen – hinter diesem klangvollen Label steht der kreative Upcycling Designer Thomas Zigahn. Auf der Frei-Cycle Designmesse zeigt Tanz auf Ruinen wie aus alt und wertlos, neu und besser wird. Und dabei bedient sich das Upcycling Label aus Dinslaken unterschiedlichster Materialien, die zunächst nutzlos erscheinen oder schlichtweg ausgedient haben, wie alte Fahrradmäntel, Kronkorken, Tetrapaks, Stromkabel, Metalle, oder alte Schmöker.

Dazu Thomas Zigahn: “Die Wiederverwertung von bereits vorhandenem Material reduziert die Neuproduktion von Rohstoffen. Energieverbrauch, Luft- und Wasserverschmutzung, sowie Treibhausgasemissionen – aber auch unfaire Arbeitsbedingungen werden somit verringert bzw. vermieden. Alle Tanz auf Ruinen Produkte bestehen, soweit möglich, aus Abfällen. Alle Verbundmaterialen sind, so weit es möglich ist, fair und bio. Alle Produkte sind vegan.”

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Beeindruckend ist die Produkt-Vielfalt von Tanz auf Ruinen. Hier gibt es beispielsweise schicke Einkaufstaschen, die aus 22 Soja-Milch-Paketen hergestellt wurden (Eigenverbrauch von ca. 3 Wochen). Der Trageriemen ist der Führungsriemen eines alten Lattenrostes. Nach grundlegender Reinigung wurden die Tetrapaks zurecht geschnitten und verflochten. 100% Upcycling (selbst die Nieten sind aus einem Dachbodenfund). Die Taschen sind natürlich Unikate. Stabil und wasserabweisend sind sie auch.

Aus alten Fahhradmäntel fertigt Thomas Zigahn zudem verschiedenste Gürtel und mit Hilfe alter Briefmarken und Metallen entstehen einzigartige Schmuckstücke.

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Für mich besonders beeindruckend sind die “Wordbooks” – grossartig, was Kreativität aus alten nicht mehr genutzten Schmökern zaubern kann.

Hut ab – vor Tanz auf Ruinen…und auf, auf, nach Freiburg zur Frei-Cycle Designmesse, um an diesem Wochenende den kreativen Upcycling Designer mit seinen Werken ‘live’ zu erleben.

Frei-Cycle: Aussteller Präsentation 12

Schmucklich geht es heute bei unserer Vorschau zur Frei-Cycle Designmesse 2014 zu: Petra Lang fertigt mit ihrem Label Schmucklich ausgefallenen und einzigartigen Schmuck, der durch die Auswahl besonderer Materialien gefällt. Die Upcycling Designerin setzt dabei auf alte Blechdosen und Schreibmaschinentasten, sowie auf alle weiteren Materialen, die ihr in die Hände fallen und nach einem neuen Leben lechzen.

Das Foto zeigt Petra Lang’s neueste Kollektion…am liebsten möchten man den Schmuck gleich anfassen. Doch das ist ja bald möglich – am 13./14. September in Freiburg.

Schmucklich